Die Energiepreise steigen und steigen. Das betrifft den Strom aus der Steckdose ebenso wie die Heizung. Schon mit kleinen Maßnahmen kann jeder Haushalt seinen Energieverbrauch reduzieren. Ohne merklichen Komfortverzicht werden so die Strom- und Heizkosten gesenkt und zusätzlich die Umwelt geschont. Schließlich sagt schon der Volksmund: „Kleinvieh macht auch Mist“.

Foto: HLC

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Und so geht es den Energie­fressern an den Kragen!

Küche:

Töpfe immer auf die passende Platte stellen. Mit Deckel kochen, so kann die Energie nicht ungenutzt verdampfen. Gemüse muss nicht ertrinken, wenig Wasser reicht zum Garen aus. Ein Vorheizen von Backöfen ist so gut wie nie nötig. Herd und Ofen schon ca. 10 Minuten vor Ende der Koch- bzw. Backzeit ausschalten und die Restwärme nutzen. Wasser- und Eierkocher sind sparsamer, als der Kessel oder Topf auf dem Herd. Geschirrspüler verbrauchen weniger Wasser, Energie und Reinigungsmittel als der Abwasch von Hand, vorausgesetzt sie werden erst angestellt, wenn sie wirklich voll sind. Kühl- und Gefrierschränke nicht mit heißen Speisen oder Getränken befüllen, regelmäßig abtauen und nicht direkt neben einer Wärmequelle aufstellen.

Haushalt:

Die Waschmaschine nur voll beladen anstellen und Energiesparprogramme nutzen. Normal verschmutzte Wäsche wird schon bei 40° C richtig sauber und auch auf eine Vorwäsche kann meist verzichtet werden. Zum Bügeln ein Wärme reflektierendes Bügelbrett nutzen und die letzten Teile mit der Restwärme des ausgeschalteten Bügeleisens glätten. Für die komplette Beleuchtung ausschließlich Energiesparlampen verwenden.

Elektrogeräte:

Beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse achten. Je höher diese ist, desto sparsamer arbeitet das Gerät. Langfristig gedacht, ist dies günstiger, als die kurzfristige Ersparnis durch einen niedrigeren Preis. Elektrogeräte immer komplett ausschalten. Ein „versteckter“ Stand-by-Betrieb kann durch Steckerleisten mit Netzschalter verhindert werden. Ladegeräte nach dem Aufladevorgang grundsätzlich vom Netz trennen.

Heizen und Lüften:

Raumtemperatur senken, schon ein Grad weniger spart ca. 6% Heizkosten. Elektronisch gesteuerte Thermostatventile verwenden. Heizkörper regelmäßig entlüften und nicht durch Möbel oder Vorhänge verdecken. Nachts Rollläden und Vorhänge schließen.

Stoßlüften, d.h. bei jedem Wetter mehrmals täglich die Fenster ca. 5-10 Minuten bei abgedrehtem Heizkörper ganz öffnen. So wird die verbrauchte Luft schnell ausgetauscht und Wasserdampf und Schadstoffe abgeführt. Permanent gekippte Fenster haben fast keinen Lüftungseffekt, verursachen aber im Winter unnötige Energieverluste.

„Energielecks“ schließen:

Dazu gehören nicht nur große Renovierungsmaßnahmen an Gebäudehülle und Heiztechnik. Auch Mieter können mit kleineren Aktionen selbst für einen geringeren Energieverbrauch sorgen. Dazu gehören die Dämmung von Rollladenkästen und Heizkörpernischen ebenso wie die Abdichtung von alten Fenstern.

Quelle: HLC

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de