Hamburg – Wer künftig eine Immobilie erwerben möchte oder eine Anschlussfinanzierung benötigt, sollte immer mehrere Baufinanzierungsangebote einholen. Ein Vergleich zahlt sich aus, da die Spanne zwischen den Angeboten nach wie vor hoch ist. Dabei stellt sich die Frage, auf welche Kernzahlen zu achten ist, denn nicht jedes Angebot mit dem günstigsten Zinssatz ist auch das billigste.

Um einen richtigen Vergleich anstellen zu können, sollten zunächst gleiche Ausgangsbedingungen geschaffen werden. Dafür muss der Bauherr sämtliche relevante Unterlagen, wie beispielsweise letzte Gehaltsabrechnungen, eine Vermögensaufstellung und relevante Informationen zu der zu finanzierenden Immobilie zusammenstellen. Denn nur dann, können verschiedene Angebote richtig mit einander verglichen werden.

„Bei der Auswahl der Banken fühlen sich viele bei ihrer Hausbank in den besten Händen. Dennoch lohnt sich auch der Blick in das Internet. Die Online-Anbieter arbeiten mit vielen Banken zusammen. So ergibt sich für den Bauherren oft das für seine Wünsche ideal zugeschnittene Finanzierungsangebot. Wir bei Baufi24 arbeiten beispielsweise mit über 300 Banken zusammen“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (https://www.baufi24.de/).

Eine wichtige Kennzahl für den Vergleich ist der Effektivzins. Im Gegensatz zum Normalzins berücksichtigt er auch Kosten wie Bearbeitungsgebühren, Zinsverrechnungstermine oder den Auszahlungskurs. Diese Faktoren werden auf die vereinbarte Zinsfestschreibungszeit verteilt. Das Ergebnis ist ein effektiver Jahreszins, der die Gesamtkosten des Darlehens pro Jahr in Prozent angibt. Die Berechnung ist in der Preisangabenverordnung (PAngV) geregelt. Allerdings fließen Schätzkosten, Bereitstellungszinsen, Kontoführungsgebühren sowie Teilauszahlungszuschläge nicht in die Berechnung mit ein. Banken weisen diese Kosten gesondert aus. Besonders bei der Finanzierung eines Neubaus ist es ein großer Unterschied, ob die Bank Bereitstellungszinsen schon nach sechs oder zwölf Monaten berechnet.

„Nicht alle Baufinanzierungsmodelle lassen sich leicht mit einander vergleichen“ gibt Scharfenorth zu Bedenken. „Es gibt eine Vielzahl von Kombimodellen, bei denen etwa Lebensversicherungen, Aktienfonds oder Bausparverträge als Tilgungsbausteine angeboten werden“. Nicht immer spricht hierbei ein günstiger Zinssatz für ein günstiges Angebot.

Mit dem Baufinanzierungsrechner (https://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/) von Baufi24.de ermitteln Interessierte schnell und einfach wie monatliche Raten aus Zins und Tilgung ausfallen und können so ihrer Angebote besser vergleichen.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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