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Auch ohne Fonds risikoarm in Immobilien investieren

Fonds steigen wieder in der Gunst des Anlegers, dabei gibt es interessante Alternativen

Hannover – Nach dem Krisenjahr 2008 steigen die Zahlen der Anleger bei Immobilienfonds wieder. Derzeit sogar so stark, dass einige Fondsmanager Kapital ablehnen müssen, da sie es nicht sinnvoll anlegen können. Nach wie vor sind Fonds gerade für unerfahrene Anleger interessant, denn sie versprechen hohe und stabile Renditen – der Traum eines jeden Anlegers. Doch trotz Gesetzesänderungen und neuer Regelungen sind Anleger nicht gänzlich vor Risiken geschützt. Langfristige Kapitalanlagen sind inzwischen auch ohne Fondsbeteiligung möglich, beispielsweise durch Pflegeimmobilien. Portale wie marktplatz-pflegeimmobilie.de bieten auch Neulingen auf dem Kapitalmarkt umfassend Informationen, wie sie Kapital langfristig ohne Fonds anlegen können.

Sebastian Reccius, einer der beiden Gründer von Marktplatz-Pflegeimmobilie.de - Quelle: marktplatz-pflegeimmobilie.de/Borgmeier Public Relations
Sebastian Reccius, einer der beiden Gründer von Marktplatz-Pflegeimmobilie.de –
Quelle: marktplatz-pflegeimmobilie.de/ Borgmeier Public Relations

Gründe für offene Immobilienfonds

Für offene Immobilien spricht die Kombination aus Langfristigkeit und Flexibilität. Durch den Kauf von Anteilen an Immobilienfonds beteiligen sich Anleger an Wertsteigerungen und Mieteinnahmen von Büro- und Gewerbeimmobilien, aber auch von Vergnügungsparks, Einkaufszentren und Hotels. Dank der geringen Beteiligungssumme, die bei einigen Fonds bereits bei 50 Euro liegt, und der breiten Streuung des Kapitals gelten Fonds häufig als Einstieg für Geldanlagen von privaten Investoren. Die derzeitigen Renditen sind jedoch gering, im Schnitt liegen sie bei zwei bis drei Prozent, reichen jedoch noch für den Inflationsausgleich. Völlig frei von Risiken ist diese Investition trotz Änderungen nach der Finanzkrise nicht. Anleger müssen inzwischen ihre Anteile für 24 Monate halten und haben eine Kündigungsfrist von einem Jahr. Plötzliche Verkaufswellen sollen so verhindert werden. Auf Kapital müssen Anleger aber mindestens zwei Jahre verzichten. Wie hoch letztendlich der Ertrag für den Anleger ist, lässt sich nicht abschätzen. Denn Inlandsfonds unterliegen meist konjunkturellen und internationale Fonds Währungsschwankungen.

Alternative zum Immobilienfonds

Immobilienfondsanteile sind eine Alternative zu Erwerb und Vermietung einer Immobilie. Käufer wollen vor allem weitere Kosten für Instandhaltung und Verwaltung des Objekts einsparen. Auch vor Mietausfällen ist der Anleger so weitestgehend geschützt, auch wenn sie den Ertrag beeinflussen.

Private Investoren, die die Vorteile von Immobilien für ihr Finanzportfolio nutzen wollen, aber die Risiken scheuen, sollten künftig auch Pflegeimmobilien in Betracht ziehen. Durch Portale wie marktplatz-pflegeimmobilie.de können sich Interessenten unabhängig informieren, wie sie ohne Fondsbindung in Immobilien investieren können. „Vor einer Kapitalanlage in Pflegeimmobilien sollte der potenzielle Anleger jedoch einige Faktoren wie Betreiber, Standort oder Pachtvertrag, beachten“, so Sebastian Reccius, einer der Geschäftsführer des Portals marktplatz-pflegeimmobilie.de. Anders als bei Fonds hat der Anleger es letztendlich selbst in der Hand, für welche Immobilie er sich entscheidet. Zur Hilfestellung bietet das Portal die Möglichkeit, Beispielrechnungen durchzuführen. Dem Anleger wird so eine hohe Transparenz für seine Kapitalanlage ermöglicht. Mit einem Investment in Pflegeimmobilien erhält der Käufer eine Rendite von 4,5 bis 5,5 Prozent sowie ein bevorzugtes Belegungsrecht in allen Immobilien des Betreibers für sich und nahe Angehörige. Dank monatlicher Mieteinahmen steht dem Anleger zudem ganzjährig Kapital zur Verfügung.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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