Wiesbaden (ddp.djn). In den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben weniger ausländische Gäste in Deutschland übernachtet. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, sank die Zahl in Beherbergungsstätten mit mindestens neun Betten und auf Campingplätzen um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und betrug damit noch 30,5 Millionen.

Nach Angaben der Statistiker entfielen mit 5,6 Millionen die meisten Übernachtungen auf Gäste aus den Niederlanden. Dies ist ein Anteil von 18,2 Prozent bei den ausländischen Gästen. Allerdings waren die Zahlen niederländischer Gäste mit minus 1,4 Prozent rückläufig. Die USA lagen mit 2,5 Millionen Übernachtungen und 8,0 Prozent der ausländischen Gäste auf der zweiten Position, trotz eines Minus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 7,2 Prozent. Entgegen dem allgemeinen Rückgang stiegen die Buchungszahlen von Gästen aus der Schweiz um 4,8 Prozent auf 2,2 Millionen und machten 7,1 Prozent aller Übernachtungen ausländischer Gäste aus.

Insgesamt entfielen in Deutschland von Januar bis Juli 14,7 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland. Diese spielten nach Angaben der Behörde jedoch in den einzelnen Bundesländern eine sehr unterschiedliche Rolle: So wurden in Berlin 38,6 Prozent aller Übernachtungen von ausländischen Gästen gebucht, in Mecklenburg-Vorpommern lag dieser Anteil dagegen lediglich bei 2,9 Prozent.

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