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Vergleich.de zeigt Hintergründe zur Inflation und Wege zum Schutz

Berlin (ots) – Aktuell liegt die Inflationsrate in Deutschland bei 2,3 Prozent. Damit ist sie seit 2009 deutlich angestiegen. In welche Richtung wird sich die Inflation in Zukunft entwickeln, welche Folgen ergeben sich daraus für die Vermögenswerte? Und wie lässt sich der Geldentwertung am besten begegnen?

Das Verbraucherportal Vergleich.de hat zwei Inflationsszenarien und ihre Auswirkungen in der Infografik Inflation www.tinyurl.com/Grafik-Inflation gegenübergestellt. Nimmt man die vergangene Entwicklung des allgemeinen Preisniveaus als richtungsweisend für die Zukunft, so nimmt die Geldentwertung weiter zu. Die Pessimisten vermuten dass die Inflation mindestens weiterhin so hoch bleibt wie heute oder sogar noch steigt. Um in diesem Fall sein Erspartes nicht zu verlieren, empfiehlt Vergleich.de eine Geldanlage, deren Rendite mindestens der Höhe der Inflation entspricht. Was bietet sich dafür an? “Pauschal kann die Frage nach dem Vermögensschutz nicht beantwortet werden, da sich die Einflussfaktoren auf die verschiedenen Vermögenswerte immer wieder ändern”, sagt Marc Brammer, Geschäftsführer von Vergleich.de. Deshalb sei grundsätzlich immer ein Vergleich zu empfehlen, so Brammer. Aktuell liegen Tagesgeldkonten sehr weit vorn. Mit Renditen von bis zu 4,51 Prozent können sogar ganz große Pessimisten ihr Geld noch wertsteigernd anlegen. Denn bei einer gleichbleibenden Inflation von rund 2,3 Prozent würde ein Vermögen nach zehn Jahren nur noch 80 Prozent seiner Kaufkraft besitzen. Dann wären 10.000 Euro nur noch 8.000 Euro wert.

Ein optimistischeres Szenario der Inflationsentwicklung zeigen indes viele Wirtschaftsinstitute auf: Sie gehen davon aus, dass die Inflation in 2012 und darüber hinaus zumindest leicht zurückgehen wird. Dies tat sie vom vergangenen Oktober bis zum Januar – ein guter Grund, zu hoffen, dass dies so weitergeht. Nun ergaben die Recherchen von Vergleich.de aber, dass sich Deutsche insgesamt wenig um die Inflation kümmern und die wenigsten sich bewusst dagegen absichern. Brammer erklärt: “Die Inflation ist ein sehr abstrakter Begriff, der schwer greifbar ist. Wenn es darum geht, sein Geld sinnvoll anzulegen, so ist die große Frage weniger jene der Inflationshöhe. Vielmehr geht es darum, Sicherheit, Flexibilität und Rendite miteinander zu verbinden.” Genau danach sei – unabhängig von der Inflation – jede Anlagestrategie zu bewerten.

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Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/53289/2212879/verschlingt-die-inflation-unser-erspartes-vergleich-de-zeigt-hintergruende-zur-inflation-und-wege/api

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