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Verarbeitenden Gewerbe setzte im Juli weniger um

Wiesbaden. Die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe sind im Juli auf Monatssicht erneut leicht gesunken, gegenüber dem Vorjahr aber wiederholt deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag vorläufig mitteilte, sank der preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte Umsatz um 0,9 Prozent zum Vormonat. Im Juni war der Umsatz revidiert um 0,5 Prozent zurückgegangen. Während der Inlandsumsatz um 1,2 Prozent abnahm, sanken die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 0,5 Prozent.

Binnen Jahresfrist stiegen die Erlöse preis- und arbeitstäglich bereinigt um 9,9 Prozent. Im Juni hatten die Umsätze um revidiert 10,6 Prozent zugelegt. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern stieg im Juli um 7,7 Prozent und der Auslandsumsatz um 12,7 Prozent.

Innerhalb der gemessen an den Erlösen wichtigsten Wirtschaftszweige fiel der preisbereinigte Umsatz im Juli mit 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr am stärksten bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen aus. Dagegen setzten die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen 5,8 Prozent mehr um. Im Maschinenbau nahm der Umsatz um 2,2 Prozent zu.

Kumuliert von Januar bis Juli 2010 lag das arbeitstäglich bereinigte reale Umsatzvolumen im verarbeitenden Gewerbe um 10,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dabei erhöhten sich das Inlandsgeschäft um 5,9 Prozent und der Auslandsumsatz um insgesamt 14,7 Prozent.

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