Die Numismatik befasst sich mit der Münzkunde, der Münzgeschichte und der Geldgeschichte. Die Münzkunde befasst sich eher mit der Erscheinungsform der Münzen, das heißt, mit dem äußeren Bild der Münzen. Die Münzgeschichte befasst sich mit der Münze als ehemaliges Geld, sie betrachtet die Münzen unter dem volkswirtschaftlichen Gesichtspunkt. Wird die Beschränkt die Untersuchung nicht nur auf die Münzen beschränkt und es werden auch andere Geldformen untersucht, dann wird die Münzgeschichte zur Geldgeschichte erweitert.

Der Einsatz von Münzen

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Münzen zählen zu den ersten Produkten, welche in Massen gefertigt wurden und können bei Bedarf auch zur statistischen Analyse herangezogen werden. Münzen zählen auch als archäologische Objekte, welche sich in der Regel nicht selbst erklären können. Münzen können stets untersucht werden, um Wert und Alter zu bestimmen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn kaum Dokumentationen vorhanden sind. Von der Numismatik können vor allem die Personengeschichte, die Chronologie und die Wirtschaftsgeschichte profitieren.

Zu den Aufgaben der Numismatik zählen:

• Die Auswertungen und Beschreibungen von Münzen und Münzfunden
• Die Beschreibung der numismatischen Objekte sowie deren historische Einordnung
• Die Erforschung der verschiedenen numismatischen Objekte und der Gründe zur Entstehung
Die Erforschung der Metrologie in der Numismatik.
• Die Herstellungstechniken von Münzen sowie die Organisation der Münzbetriebe
• Das Erforschen des Münzrechts, der Münzgesetzgebung und der Münzkonvention.
• Das Ermitteln der Verbreitung bestimmter Münzen und ihrer wirtschaftlichen Beziehung
• Das Erforschen der Funktion der Münzen für politische Programme und der künstlerischen Gestaltung

Die Bedeutung der Numismatik

Numismatik wird aus dem altgriechischen abgeleitet und bedeutet so viel wie die Münze. Das bedeutet, dass die Numismatik als Lehre der Münzkunde zählt. Die Numismatik ist als Wissenschaft zu verstehen, die sich vor allem mit dem Geldwesen im historischen Aspekt beschäftigt. Dazu zählen ebenfalls Papiergeld, Medaillen, Barren aus Edelmetall und antike Objekte. Die Numismatik hat seinen Ursprung schon im 14. Jahrhundert und zählt auch heute noch als bedeutender Bestandteil der Archäologie. Bis heute hat sich die Numismatik bedeutend weiterentwickelt und ist für die Menschheit von großer Bedeutung.

Die Geschichte der Münzen

Die Münzen waren in ihrer Anfangszeit nicht als Münzen erkennbar, denn diese waren in den Anfangsjahren noch ohne Design und Prägung. Später wurden die Münzen mit sehr primitiven Motiven geprägt, später erschienen Münzen mit wahren Kunstwerken. Als Motiv dienten Abbildungen von Königen, Herrschern und Göttern. Unterschiedliche Metalle und Gewichte gaben dem Geldwesen eine riesige Vielfalt. Schriftzüge und Jahreszahlen geben auf antiken Münzen Auskünfte zu geschichtlichen Ereignissen. Kennziffern auf den Münzen geben Auskunft zum Hoheitssymbol, dem Nominal und zur Prägestätte.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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