AfD-Sprecher Gauland: Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone wäre beste Lösung

Die Alternative für Deutschland (AfD) kritisiert erneut Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Die Alternative für Deutschland (AfD) kritisiert erneut Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Berlin. Die griechische Regierung erfüllt nicht rechtzeitig alle Auflagen der Troika. Es heißt, dass bisher nur 17 von 22 sogenannter Prior Acts umgesetzt seien. Die Auszahlung der nächsten Hilfstranche wird sich daher voraussichtlich verzögern.

„Letzte Woche lobt Finanzminister Wolfgang Schäuble noch die Fortschritte Griechenlands und im nächsten Moment ein allzu vertrautes Bild: Griechenland erfüllt die Auflagen der Troika nicht“, kritisiert Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland. „Athen hat dennoch bislang jedes mal weitere Finanzhilfen erhalten. Auch dieses Mal wird die Bundesregierung vor der Wahl stehen, entweder weitere Gelder zu bewilligen oder als „Zwingherr“ aufzutreten, der die armen Griechen schindet. Ein Durchbrechen dieses ewigen Teufelskreises ist nicht in Sicht.“
Für Alexander Gauland gibt es nur einen Ausweg aus dieser fehlgeleiteten sogenannten Euro- Rettungspolitik: „Wenn die Griechen nicht in der Lage sind die gestellten Bedingungen zu erfüllen, sollten sie die Euro-Zone verlassen. Dann gibt es auch keine Notwendigkeit mehr, die Menschen in Hellas ununterbrochen dazu anzuhalten, etwas zu tun, was sie nicht wollen und was aus ihrer Sicht fremdbestimmt ist.“

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.
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