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Faurecia enthüllt Performance 2.0

Frankfurt am Main (ots) – Auf der IAA zeigt Faurecia in dieser Woche eine ganze Fahrzeugkabine voller Innovationen auf den Gebieten Design, Oberflächengestaltung, Konnektivität und Komfort. All diese Features, die man üblicherweise nur in Oberklassewagen findet, wurden hier für die Mittelklasse entwickelt.

Diese Zusammenstellung von Faurecia-Technologien wird am Vorführmodell Performance 2.0 präsentiert – ein Interieurkonzept, mit dem der Kunde interagieren kann und das die Innenraum-Performance neu definiert. Seine Hochwertigkeit wird vor allem durch die Betonung der Gewichtseinsparung und die Hervorhebung feiner Materialien sowie der Kombination aus Dekoration und Komfort unterstrichen. All diese Entwicklungen sind im Querschnitt des Frontbereichs eines Innenraums zu sehen: brandneue Ideen für Instrumententafel, Fahrertür, Konsole, Fahrersitz und Boden sowie Lösungen für die Innenraumintegration.

Quellenangabe: "obs/Faurecia"
Quellenangabe: „obs/Faurecia“

Die Instrumententafel wird von zwei beweglichen Bildschirmen dominiert: einem kleinen, automatischen HUD-Modul (Head-up Display) oberhalb des Lenkrades und einem versenkbaren 8-Zoll-Touchscreen in der Mitte. Unterhalb dieses Bildschirms sitzt das DecoControl. Die platzsparenden Schalter sind haptisch ansprechend gestaltet. Die Symbole für die Interaktion mit den Lüftern und die Infotainment-Anschlüsse sind in einem Black Panel untergebracht und leuchten nur auf, wenn sie gebraucht werden.

Große, stylische Lüfterdüsen verbinden Design und Funktionalität. Tagsüber sind sie mit grafischen Elementen verziert und nachts hintergrundbeleuchtet. Das Slim-IP-Design von Faurecia wird von einer großen Holzfläche aus Ligneos (einem von Faurecia entwickelten Echtholzmaterial auf der Basis von Naturfasern) dominiert. Der Entwurf wurde aus Gewichtsgründen bewusst schlank gehalten. Ein besonders modernes Element ist das Handschuhfach, das der Beifahrer mit einer Handbewegung öffnen kann, wobei es eine gleitende Drehung ausführt. Innen ist es mit Kork ausgekleidet. Das Echtholzmaterial Ligneos von Faurecia wurde außerdem für die Einfassung der Lüfterdüsen verwendet.

In die Mittelkonsole wurde eine Armlehne eingesetzt, die sich auf Berührung mit einer Drehbewegung öffnet. In der Konsole ist eine drahtlose Ladestation für Smartphones untergebracht, die Nahfeld-Kommunikation ermöglicht. Zur Verbesserung der Konnektivität wird das Smartphone mit der fahrzeugeigenen Antenne verbunden. Die sogenannte MirrorLink Technologie von Faurecia überträgt alle Daten vom iPhone oder einem anderen mobilen Gerät in der Konsole an den versenkbaren Bildschirm in der Mitte und streamt, ebenfalls drahtlos, die Inhalte des Smartphones oder des Tablets auf der Rückseite des Fahrersitzes über eine gestengesteuerte Schnittstelle.

In den Türverkleidungen sitzen ein Halter und ein Fach aus Naturfaser, die teilweise mit einer Ligneco-Oberflächenprägung verziert sind. Zur Türverkleidung gehört auch die erste industriell hergestellte beheizbare Armlehne. Diese Faurecia-Technologie findet in der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz Anwendung. Die Armlehne ist mit einem Stoff überzogen, der nachts hintergrundbeleuchtet ist und tagsüber ein Muster zeigt. Der vordere Teil ist mit anodisiertem Aluminium in unüblicher Farbe und eingravierter Grafik überzogen. Das Material wird zum ersten Mal auf diese Weise in einem Auto genutzt.

Der Fahrersitz ist mit der aus dem Sportwagenbereich stammenden Cover-Carving-Technologie hergestellt. Dabei wird ein Stoffbezug mit Schaum hinterfüttert und in Form gepresst, sodass er nahtlose Konturen bekommt. Die Aluminiumdekoration wird an den Komfortschaltern und den Seitenteilen des Sitzes fortgeführt. Der geformte Bezug auf dem vorderen Sitzpolster hat eine weiche und knitterfreie Oberfläche. Durch die Verwendung von Komponenten aus Kunststoff – wie die Rückenlehne von Faurecia – konnte das Gewicht des Sitzes verringert werden. Schließlich wurde in die Rückseite eine Docking-Station für ein 10-Zoll-Tablet mit drahtlosem Lademodul eingebaut, die über MirrorLink auch Inhalte vom iPhone in der Mittelkonsole empfangen kann.

„Durch Performance 2.0 hält nicht nur der Premium-Style in die Mittelklasse Einzug – es wird auch noch Gewicht gespart“, bemerkt Nicolas Pechnyk, Vice President Engineering bei Faurecia Interior Systems. „Für unsere Slim IP wird beispielsweise weniger Material verwendet als für herkömmliche Instrumententafeln. Auch unsere Träger aus Naturfaser verbrauchen weniger Material, und die drahtlose Konnektivität im Fahrzeug erleichtert die Anforderungen an die Verkabelung und die zugehörigen Haltevorrichtungen deutlich.“

Insgesamt wurde Performance 2.0 entworfen, um die neuen Ansätze von Faurecia für ein Hochleistungsinterieur vorzuführen, das HMI-Konnektivität, Kinematik, Dekoration und Komfort-Know-how für Mittelklassewagen integriert.

Auf der IAA 2013 in Frankfurt finden Sie Faurecia am Stand B12 in Halle 5.1.

Faurecia ist einer der weltweit führenden (Nr. 6 weltweit) Automobilzulieferer in vier bedeutenden Bereichen: Technologien zur Emissionskontrolle, Autositze, Innenraumsysteme und Automotive Exteriors. Die Gruppe erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 17,4 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2012 beschäftigte Faurecia 94.000 Mitarbeiter in 34 Ländern an 320 Standorten (davon 30 F&E-Zentren). Faurecia ist an der NYSE Euronext Paris und am OTC-Markt der Vereinigten Staaten von Amerika notiert.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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