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Ehrensold-Diskussion: Soll Bundespräsident a. D. Wulff künftig jeden Job annehmen?

DIE FAMILIENUNTERNEHMER kritisieren die Diskussion um die Gewährung des Ehrensolds für Bundespräsident a. D. Christian Wulff. „Die Debatte wird immer unwürdiger. Herr Wulff hat sein Amt angemessen und würdig geführt. Die ernstzunehmenden Fälle von Fehlverhalten geschahen alle vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten. Die Entgegennahme eines Bobby-Cars in seiner Amtszeit anzuprangern oder die Forderung, jeden Besuch bei Freunden mit Übernachtungsgeld zu bezahlen, zeigt, dass manche nicht unterscheiden können zwischen echten, unbestreitbaren Fehlern und Lächerlichkeiten. Wer jetzt eine Verweigerung des Ehrensolds fordert, muss sich fragen lassen: Wäre es unserer Nation egal, wenn der bisher oberste Repräsentant unseres Staates etwa für Gazprom oder irgendeinen Hedgefonds tätig würde? Es ist höchste Zeit, diese unwürdige Debatte zu beenden“, forderte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter [email protected] in der Redaktion erreichbar.
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