Bundesvorsitzende Marie-Christine Ostermann wendet sich gegen Eingriffe in Vertragsfreiheit – Gut Gemeintes ist nicht immer auch das Richtige

Berlin, 05.03.2012.  Die Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann, wendet sich entschieden gegen die Versuche von EU-Kommissarin Viviane Reding, eine EU-weite Frauenquote für Vorstände und Aufsichtsräte einzuführen: „Wir Frauen schaffen´s auch alleine nach oben! Familienunternehmen gehen bei der Förderung von Frauen seit Jahren mit gutem Beispiel voran: 25 Prozent ihrer Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Von der Politik gut Gemeintes ist nicht immer auch das Richtige: einen so massiven Eingriff in die Vertragsfreiheit rechtfertigt das so hehre Ziel der Gleichberechtigung nicht. Frauen sind immer besser qualifiziert und werden in den nächsten Jahren durch den Fachkräftemangel sowieso immer leichter Karriere machen können.“

 

Marie-Christine Ostermann weiter: „Die Politik ist viel eher gefordert, eine Infrastruktur von ausreichenden Kinderbetreuungsstätten zu schaffen, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Hier liegt in Deutschland noch einiges im Argen. Aber auch das ist eine nationale Aufgabe und nicht aus Brüssel zu dirigieren. Offenbar hat die Ausweitung der Zahl der EU-Kommissare auf 23 dazu geführt, dass sich unsinnige Initiativen häufen.“

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.
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