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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Konferenzen

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Konferenzen und Schulungen lassen sich derzeit noch nicht abschätzen. Wenn man so manchen Pressebericht liest, dann ergibt sich der Eindruck als würde man keine Tagungsräume und Konferenzzentren mehr benötigen. Allerdings neigt die Wirtschaft immer zu Übertreibungen, die mit der Realität nur sehr wenig am Hut haben. Aufgrund des aktuellen Standes finden aber sehr wenige Bauvorhaben von Konferenzzentren die tatsächliche Umsetzung. Man richtet sich eher an digitale Konferenzzentren aus. In diesem Zusammenhang vergisst man jedoch, dass auch dafür ein physisches Zentrum benötigt wird. Ganz besonders stark dürfte daher auch gerade die Nachfrage nach solchen Räumlichkeiten in typischen Kongressstädten wie etwa Frankfurt liegen. Frankfurt ist mit seinen vielen internationalen Fluganbindungen auch ein Knotenpunkt von Geschäftsreisenden. Das Interesse wird daher wohl eher steigen als sich einzuschränken.

Technische Hochrüstung von Tagungsstätten erforderlich

Wer davon ausgeht, dass sich Geschäftsleute nur mehr in virtuellen Konferenzräumen treffen, irrt gewaltig. Die Nachfrage nach Räumlichkeiten wird also besonders in Städten wie Frankfurt sehr hoch sein. Wer in Zukunft Tagungsräume in Frankfurt sucht, wird aber die Suche hinsichtlich streng angelegter Qualitätskriterien ausrichten. Kunden werden sich an den besten Anbietern auf dem Markt orientieren. Damit meint man insbesondere eine stärkere Kundennähe als bisher. Auch der technische Fortschritt sollte beachtet werden. Die Pandemie hat seine Spuren hinterlassen. Die Anbieter müssen sich daher auch technisch neu aufstellen. Es wird zum Beispiel immer Konferenzteilnehmer geben, die nicht nach Frankfurt reisen. Die Teilnahme an der Konferenz wird aber nicht abgesagt.

Soziale Komponente bei Tagungen und Konferenzen

Eine virtuelle Video-Zuschaltung ist die Lösung. Somit muss auch technisch aufgerüstet werden. Jene Anbieter, die ein solches Angebot bieten können, werden im Vorteil sein. Dazu kommt auch ein gesellschaftliches Rahmenprogramm. In der Zeit der Pandemie scheinen sehr viele Marktbeobachter vergessen zu haben, dass es bei Tagungen im wesentlichen Maße auch um die soziale Komponente geht. Es reicht nicht aus, die geschäftlichen Aktivitäten unter Dach und Fach zu bringen. Viel wichtiger ist beinahe bereits der Austausch von Daten, Erfahrungen und aktuelle Berichte aus dem anderen Land. Das lässt sich in der grauen Theorie vielleicht über eine Video-Zuschaltung erreichen, in der Praxis findet das aber nicht mit gleichem Erfolg statt.

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