Bergisch Gladbach / Gummersbach. Als sich in den Vormonaten vermehrt jüngere Arbeitnehmer/innen in denÜbergangsphasen Schule/Beruf bzw. Ausbildung/Arbeit arbeitslos meldeten,prognostizierte die Agentur einen baldigen Rückgang. Dies hat sich im Septemberbestätigt.Die Zahl der Arbeitslosen sank im September um 989 oder 4,1 Prozent auf 23.242und unterschritt dabei den Vorjahresstand um 1.566 oder 6,3 Prozent. Dabei ging dieZahl der Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren um 469 oder 15,7 Prozent auf2.513 zurück und lag damit um 270 oder 9,7 Prozent unter dem Stand vom September2010.

Vor einem Jahr war die Arbeitslosenquote der Berufsanfänger mit 6,9Prozent noch etwas höher als die Gesamtquote von 6,8 Prozent; mittlerweile unterschreitetsie mit 6,2 Prozent die allgemeine Quote von 6,4 Prozent. „Es ist eine absolutsaisonübliche Entwicklung, dass sich vor den Ferien junge Leute zwischen ihrenverschiedenen Ausbildungsphasen arbeitslos melden und sich nach den Ferien ausder Arbeitslosigkeit verabschieden, weil sie entweder eine Arbeitsstelle antreten, einebetriebliche Ausbildung beginnen, ein Studium oder eine andere schulische Ausbildungstarten“, so Anna Artmann, Geschäftsführerin des operativen Bereichs derAgentur für Arbeit Bergisch Gladbach.Aktuell harren 3.068 Arbeitsplätze der Besetzung, dabei ist der Anteil der Stellen, diebereits sechs Monate und länger vakant sind binnen Jahresfrist von 4,7 Prozent auf 9,3 Prozent gestiegen. Bei der Personalauswahl in den Betrieben bleiben nach wievor bestimmte Personengruppen unberücksichtigt. Die Arbeitslosenzahl der Generation„50plus“ stieg entgegen der Gesamtentwicklung um 40 auf 7.472 und liegt 0,5Prozent knapp über dem Vorjahresstand. Dabei ist der Qualifikationsgrad dieser Generationmit 51,6 Prozent deutlich höher als in allen anderen Altersgruppen, es lohntsich also, qualifizierte Kräfte gezielt auch in diesem Segment zu suchen.Im Laufe des Monats meldeten sich 4.608 Männer und Frauen erstmals oder erneutarbeitslos, dies waren 901 oder 16,4 Prozent weniger als im August. Dabei gab esnicht nur weniger Arbeitslosmeldungen von Ausbildungsabsolventen oder -abbrechern, sondern auch weniger nach Arbeitsplatzverlusten. Gleichzeitig konnten5.607 Personen aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden, dabei nahmen 1.775 eine Erwerbstätigkeitauf und 1.488 begannen eine schulische oder betriebliche Ausbildungbzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme.„Diese umfangreichen Zu- und Abgänge zeigen, dass die Arbeitslosigkeit keine starreGröße ist. Rein rechnerisch erneuert sich der Arbeitslosenbestand in weniger als fünfMonaten“, erläutert Anna Artmann. „Auch dies ist ein Zeichen der wachsenden Volatilitätder Märkte, denn dadurch, dass sich die Veränderungsprozesse schneller undmit größeren Ausschlägen vollziehen, sind auf betrieblicher Seite flexible Reaktionsmöglichkeitenerforderlich. So nehmen auch atypische Beschäftigungsformen zu, wiebefristete Arbeit, geringfügige Beschäftigung und Zeitarbeit.

“Je länger die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung anhält, umso mehr können auch Arbeitsloseaus der Grundsicherung wieder ins Erwerbsleben einmünden. So konntenseit Jahresanfang 5.105 dieses Personenkreises eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarktaufnehmen, 296 oder 6,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.Das Verbleibsrisiko für diesen Personenkreis ist jedoch nach wie vor höher alsfür die Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung. Von den 23.242 Arbeitslosen imSeptember entfielen 7.338 auf den Kundenkreis der Agentur für Arbeit, 1.486 oder16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, und 15.904 auf den Kundenkreis der Jobcenter,80 oder 0,5 Prozent weniger.

Der Stellenbestand lag September 2011 mit 3.068 Arbeitsstellen zwar nur unwesentlichüber dem Bestand vom August (+15 oder +0,5 Prozent) jedoch recht deutlichüber dem vom September 2010 (+940 oder +44,2 Prozent). 2.893 Stellen boten einesozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In 2.509 Fällen soll ein unbefristetes Arbeitsverhältnisbegründet werden. Jede achte Stelle bot eine Teilzeitbeschäftigung.Nach wie vor prägen die Zeitarbeitsunternehmen das Stellenangebot, sie vereinenmit 1.390 offenen Arbeitsstellen 45,3 Prozent des Gesamtangebots. Aktuell suchendie Betriebe und Verwaltungen der Region insbesondere Altenpflegefachkräfte,

9,3 Prozent gestiegen. Bei der Personalauswahl in den Betrieben bleiben nach wie
vor bestimmte Personengruppen unberücksichtigt. Die Arbeitslosenzahl der Generation
„50plus“ stieg entgegen der Gesamtentwicklung um 40 auf 7.472 und liegt 0,5
Prozent knapp über dem Vorjahresstand. Dabei ist der Qualifikationsgrad dieser Generation
mit 51,6 Prozent deutlich höher als in allen anderen Altersgruppen, es lohnt
sich also, qualifizierte Kräfte gezielt auch in diesem Segment zu suchen.
Im Laufe des Monats meldeten sich 4.608 Männer und Frauen erstmals oder erneut
arbeitslos, dies waren 901 oder 16,4 Prozent weniger als im August. Dabei gab es
nicht nur weniger Arbeitslosmeldungen von Ausbildungsabsolventen oder –
abbrechern, sondern auch weniger nach Arbeitsplatzverlusten. Gleichzeitig konnten
5.607 Personen aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden, dabei nahmen 1.775 eine Erwerbstätigkeit
auf und 1.488 begannen eine schulische oder betriebliche Ausbildung
bzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme.
„Diese umfangreichen Zu- und Abgänge zeigen, dass die Arbeitslosigkeit keine starre
Größe ist. Rein rechnerisch erneuert sich der Arbeitslosenbestand in weniger als fünf
Monaten“, erläutert Anna Artmann. „Auch dies ist ein Zeichen der wachsenden Volatilität
der Märkte, denn dadurch, dass sich die Veränderungsprozesse schneller und
mit größeren Ausschlägen vollziehen, sind auf betrieblicher Seite flexible Reaktionsmöglichkeiten
erforderlich. So nehmen auch atypische Beschäftigungsformen zu, wie
befristete Arbeit, geringfügige Beschäftigung und Zeitarbeit.“
Je länger die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung anhält, umso mehr können auch Arbeitslose
aus der Grundsicherung wieder ins Erwerbsleben einmünden. So konnten
seit Jahresanfang 5.105 dieses Personenkreises eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt
aufnehmen, 296 oder 6,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Das Verbleibsrisiko für diesen Personenkreis ist jedoch nach wie vor höher als
für die Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung. Von den 23.242 Arbeitslosen im
September entfielen 7.338 auf den Kundenkreis der Agentur für Arbeit, 1.486 oder
16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, und 15.904 auf den Kundenkreis der Jobcenter,
80 oder 0,5 Prozent weniger.
Der Stellenbestand lag September 2011 mit 3.068 Arbeitsstellen zwar nur unwesentlich
über dem Bestand vom August (+15 oder +0,5 Prozent) jedoch recht deutlich
über dem vom September 2010 (+940 oder +44,2 Prozent). 2.893 Stellen boten eine
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In 2.509 Fällen soll ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
begründet werden. Jede achte Stelle bot eine Teilzeitbeschäftigung.
Nach wie vor prägen die Zeitarbeitsunternehmen das Stellenangebot, sie vereinen
mit 1.390 offenen Arbeitsstellen 45,3 Prozent des Gesamtangebots. Aktuell suchen
die Betriebe und Verwaltungen der Region insbesondere Altenpflegefachkräfte,

9,3 Prozent gestiegen. Bei der Personalauswahl in den Betrieben bleiben nach wievor bestimmte Personengruppen unberücksichtigt. Die Arbeitslosenzahl der Generation„50plus“ stieg entgegen der Gesamtentwicklung um 40 auf 7.472 und liegt 0,5Prozent knapp über dem Vorjahresstand. Dabei ist der Qualifikationsgrad dieser Generationmit 51,6 Prozent deutlich höher als in allen anderen Altersgruppen, es lohntsich also, qualifizierte Kräfte gezielt auch in diesem Segment zu suchen.Im Laufe des Monats meldeten sich 4.608 Männer und Frauen erstmals oder erneutarbeitslos, dies waren 901 oder 16,4 Prozent weniger als im August. Dabei gab esnicht nur weniger Arbeitslosmeldungen von Ausbildungsabsolventen oder -abbrechern, sondern auch weniger nach Arbeitsplatzverlusten.

Gleichzeitig konnten5.607 Personen aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden, dabei nahmen 1.775 eine Erwerbstätigkeitauf und 1.488 begannen eine schulische oder betriebliche Ausbildungbzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme.„Diese umfangreichen Zu- und Abgänge zeigen, dass die Arbeitslosigkeit keine starreGröße ist. Rein rechnerisch erneuert sich der Arbeitslosenbestand in weniger als fünfMonaten“, erläutert Anna Artmann. „Auch dies ist ein Zeichen der wachsenden Volatilitätder Märkte, denn dadurch, dass sich die Veränderungsprozesse schneller undmit größeren Ausschlägen vollziehen, sind auf betrieblicher Seite flexible Reaktionsmöglichkeitenerforderlich. So nehmen auch atypische Beschäftigungsformen zu, wiebefristete Arbeit, geringfügige Beschäftigung und Zeitarbeit.“Je länger die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung anhält, umso mehr können auch Arbeitsloseaus der Grundsicherung wieder ins Erwerbsleben einmünden. So konntenseit Jahresanfang 5.105 dieses Personenkreises eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarktaufnehmen, 296 oder 6,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.Das Verbleibsrisiko für diesen Personenkreis ist jedoch nach wie vor höher alsfür die Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung.

Von den 23.242 Arbeitslosen imSeptember entfielen 7.338 auf den Kundenkreis der Agentur für Arbeit, 1.486 oder16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, und 15.904 auf den Kundenkreis der Jobcenter,80 oder 0,5 Prozent weniger.Der Stellenbestand lag September 2011 mit 3.068 Arbeitsstellen zwar nur unwesentlichüber dem Bestand vom August (+15 oder +0,5 Prozent) jedoch recht deutlichüber dem vom September 2010 (+940 oder +44,2 Prozent). 2.893 Stellen boten einesozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In 2.509 Fällen soll ein unbefristetes Arbeitsverhältnisbegründet werden. Jede achte Stelle bot eine Teilzeitbeschäftigung.Nach wie vor prägen die Zeitarbeitsunternehmen das Stellenangebot, sie vereinenmit 1.390 offenen Arbeitsstellen 45,3 Prozent des Gesamtangebots. Aktuell suchendie Betriebe und Verwaltungen der Region insbesondere Altenpflegefachkräfte, Kommissionierer (fast ausschließlich über Zeitarbeitsunternehmen), Elektroinstallateure,Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Industriemechaniker,Tischler, Zerspanungsmechaniker Drehtechnik und Gabelstaplerfahrer.

Die günstige Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr wird dabei noch unterzeichnet,weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischerMaßnahmen geringer ist als vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen,Aktivierungsseminaren oder in Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren unddeshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden, lag im September 2011 mit 7.390 um2.247 oder 23,3 Prozent niedriger als vor einem Jahr.Regionale Entwicklung in den KreisenHinweis: Aussagen zu den Geschäftsstellenbezirken finden Sie im beigefügten Arbeitsmarktreport.Die aktuell günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt erstreckte sich über den gesamtenBezirk. Die noch günstige Konjunkturlage in Verbindung mit dem Abbau derJugendarbeitslosigkeit durch den Übergang in die berufliche Ausbildung bzw. Schuleund Studium führten zu einem aktuellen Rückgang der Arbeitslosigkeit, der deutlichüber dem langjährigen Mittel der Entwicklung liegt. Im Jahresvergleich hat sich dieArbeitslosigkeit in beiden Landkreisen verringert, aber in Leverkusen dagegen verfestigt.Mit einem Rückgang um 343 oder 3,9 Prozent auf 8.522 startete der oberbergischeArbeitsmarkt in den Herbst. Der Vorjahresstand wurde dabei um 1.015 oder 10,6Prozent unterschritten.

Die aktuelle Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent hat nunmehrden niedrigsten Stand in diesem Jahr erreicht, im Vormonat lag sie noch bei 6,2 Prozentund vor einem Jahr bei 6,7 Prozent.Fast die Hälfte der aktuellen Entlastung entfiel auf die rückläufige Entwicklung der Arbeitslosigkeitder Berufsanfänger (980), der Rest demnach bei den mittleren und älterenArbeitslosengruppen. Bemerkenswert ist, dass zumindest die oberbergischen Betriebeden Wert älterer Arbeitnehmer erkannt haben. Denn hier unterschreitet die Zahlder Arbeitslosen der Generation „50plus“ mit 2.797 den Vorjahresstand um 121 oder4,1 Prozent. Aber nach wie vor bleibt die Arbeitslosenquote für diesen Personenkreismit 7,1 Prozent höher als im Durchschnitt.Rückläufige Arbeitslosenzahlen entstanden im Oberbergischen Kreis sowohl im Bereichder Arbeitslosenversicherung (-222 oder -7,1 Prozent auf 2.896) als auch im Bereichder Grundsicherung (-121 oder -2,1 Prozent auf 5.626).

Trotz eines ausgeprägten Bedarfs an qualifiziertem Personal bleiben schwerbehinderteMenschen von der Aufwärtsentwicklung am Arbeitsmarkt noch ausgespart. Soblieb die Zahl ihrer Arbeitslosen im Kreisgebiet mit 657 nicht nur auf dem Augustniveau(655), sondern überschritt auch den Vorjahresstand um 30 oder 4,8 Prozent.Die Arbeitskräftenachfrage hat im Oberbergischen Kreis – vor allem im Nordkreis -etwas nachgelassen, dabei waren vor allem Stellen bei Zeitarbeitsunternehmen betroffen;sie erhielten nicht immer Folgeaufträge ihrer Auftraggeber. Aktuell umfasstdas Stellenangebot im Kreis 1.237 freie Arbeitsstellen, 33 oder 2,6 Prozent wenigerals im Vormonat. Im Vergleich zum September 2010 wuchs dieses Angebot jedochum 467 oder 60,6 Prozent. Die Betriebe und Verwaltungen im Kreisgebiet suchenneben Produktionshelfern auch Elektroinstallateure, Schweißer, Altenpfleger, Tischler,Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, ZerspanungsmechanikerDrehtechnik sowie Industriemechaniker.Arbeitsaufnahmen und der vermehrte Beginn von betrieblichen und schulischen Ausbildungsgängenprägten auch im Rheinisch-Bergischen Kreis die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung.Nach 1.580 Arbeitslosmeldungen und 2.002 Abmeldungen sankdie Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen im September um 413 oder 4,6 Prozentauf 8.496. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 573 oder 6,3 Prozent weniger Arbeitslose.Die Arbeitslosenquote liegt mit 6,1 Prozent nun gleichauf mit der des OberbergischenKreises.

Im August betrug sie noch 6,4 Prozent und vor einem Jahr 6,5 Prozent.Trotz des großen Einflusses durch den Ausbildungsbeginn auf die Entwicklung entfielen56,4 Prozent des Gesamtrückgangs im September auf die Arbeitslosen ab 25 bis50. Im Vergleich mit dem September 2010 bleibt aber die Generation „50plus“ von einempositiven Verlauf ausgeschlossen, denn ihre Arbeitslosenzahl lag mit 2.884 um32 oder 1,1 Prozent höher.Im Rheinisch-Bergischen Kreis sank die Arbeitslosigkeit nicht nur im Bereich der Arbeitslosenversicherung(-269 oder -8,7 Prozent auf 2.814) sondern auch im Bereichder Grundsicherung (-144 oder -2,5 Prozent auf 5.682).Aktuell hat das Stellenangebot im Kreisgebiet noch zugelegt. Dabei gab es im industriellgeprägten Nordkreis einen Rückgang, während im Altkreis das Stellenangebotwuchs. Im September boten die Betriebe im Rheinisch-Bergischen Kreis 1.125 freieArbeitsstellen an, 19 oder 1,7 Prozent mehr als im August und 252 oder 28,9 Prozentmehr als vor Jahresfrist. Aktuell suchen die hiesigen Betriebe insbesondereKommissionierer (über Zeitarbeitsunternehmen), Altenpflegekräfte, Gabelstaplerfahrer, Friseure, Erzieher, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie ZerspanungsmechanikerDrehtechnik.Vor allem durch den verstärkten Übergang in die berufliche Ausbildung bzw. Schuleund Studium sank in Leverkusen im September die Zahl der Arbeitslosen um 233oder 3,6 Prozent auf 6.224. Der Stand des Vorjahres wurde aber noch knapp um 22oder 0,4 Prozent überschritten, da insbesondere für arbeitslose Frauen in der Grundsicherungkaum neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Stadt entstehen. Von den6.224 Arbeitslosen entfielen 1.628 auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung und4.596 auf den der Grundsicherung. Die Arbeitslosenquote liegt nunmehr bei 7,7 Prozentnach 8,0 Prozent im August und 7,6 Prozent im September 2010.In den letzten vier Wochen konnten insbesondere die Berufsanfänger die positiveEntwicklung nutzen, jedoch zeigt der Vorjahresvergleich für nahezu alle Personengruppeneine gestiegene Arbeitslosigkeit. Dies trifft insbesondere für die Generation„50plus“ zu, deren Zahl mit 1.791 um 129 oder 7,8 Prozent den Stand vom September2010 überschritt. Mehr Arbeitslose gab es auch bei den Berufsanfängern mit einemJahreszuwachs um 33 oder 4,3 Prozent auf 799. Diese Entwicklung beschränktesich aber auf diejenigen aus der Grundsicherung.Das Stellenangebot der Leverkusener Wirtschaft ist deutlich umfänglicher als im Vorjahr,denn mit 706 freien Arbeitsstellen wurde der Vorjahresstand um 221 oder 45,6Prozent übertroffen. Das derzeitige Angebot erstreckt sich über 228 unterschiedlicheBerufe. Besonders suchen die Betriebe und Verwaltungen Altenpflegekräfte, Chemikanten,Informatiker, Sicherheitskräfte, Elektroinstallateure, Maler und Lackierer sowieServicekräfte in der Gastronomie.

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.
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