Die Alternative für Deutschland hat CDU und FDP kein Koalitionsangebot gemacht und wird dies auch nicht tun

Berlin. Die Eurokritische Partei “Alternative für Deutschland” wurde erst am Anfang dieses noch jungen Jahres gegründet und bezieht sich mit ihrem Namen auf die von Kanzlerin Angela Merkel ausgesprochene “alternativlose Euro-Rettungspolitik”. Auch wenn dieser Newcomer auf Deutschlands Parteienlandschaft noch mit zahlreichen Geburtswehen in Puncto Gründung von Landes- und Kreisverbänden und die Wahllistenerstellung hat, gerät sie jedoch immer wieder ins Visier der breiten Öffentlichkeit. Auf der einen Seite findet man sehr viel Beifall für die Politik des gesunden Menschenverstandes, die bei zahlreichen öffentlichen Auftritten von Prof. Dr. Bernd Lucke (Bundesvorstand AfD) sehr sachlich vorgetragen wird – auf der anderen Seite werden im deutschen Blätterwald sehr verdächtig viele Falschmeldungen (“Enten”), oder falsch zu verstehende Schlagzeilen definiert.

Nachrichtenagentur Reuters verdreht Tatsachen

Gestern wurde unter anderem von der Nachrichtenagentur Reuters eine vermeintliche Koalitionsaussage von Bernd Lucke verbreitet, obwohl dieser niemals in irgendeiner Form eine solche gemacht hat. Im O-Ton stellt AfD Sprecher Prof. Lucke klar: “Die Alternative für Deutschland hat CDU und FDP kein Koalitionsangebot gemacht und wird dies auch nicht tun”.

Für Lucke gibt es laut seiner Aussagen eine von ihm gezogene rote Linie. Solange der potentielle Koalitionspartner nicht grundlegend seine Europolitik und Haltung zur Eurorettungpolitik ändert, käme niemals eine Koalition in Frage. Die Alternative für Deutschland will den deutschen Politikstil verändern und punktet im Augenblick mit einem sehr klaren und kurzem Wahlprogramm.

 

Bürgerlich und im Interesse vom deutschen Volk. Mit der Politik des "gesunden Menschenverstandes" will die AfD bei der nächsten Bundestagswahl vor allem den Eurofrust in Deutschland aufgreifen.

Bürgerlich und im Interesse vom deutschen Volk. Mit der Politik des “gesunden Menschenverstandes” will die AfD bei der nächsten Bundestagswahl vor allem den Eurofrust in Deutschland aufgreifen.

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter [email protected] in der Redaktion erreichbar.
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