Kurzmeldung / USA – Der Multimilliardär Elon Musk stand in den letzten Monaten öfters in der Kritik. Er soll viele gute Ideen haben – aber nur auf dem Papier würden seine Geschäftszahlen glänzen. In der Realität würde er gar nicht, oder nur sehr schlecht “liefern”. Der 6.2.2018 wird dann wohl als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem Elon Musk lieferte. Sein Weltraumfahrt Unternehmen “Space X” schaffte einen historischen Start mit der “Heavy Falcon” Rakete und beförderte einen Tesla Sportwagen in das Weltall.

Elon Musk – präsentierte einen (fast) perfekten Start

Der eigentliche Start verlief wie im Bilderbuch. Die Heavy Falcon hob in Florida tadellos ab und schraubte sich in den Himmel. Getrübt wurde die erste Freude nur von einer nicht perfekt zurückgekehrten Antriebsrakete. Space X erfindet die Weltraumfahrt derzeit neu. Ein ganz besonderes Highlight ist die Wiederverwendung der Antriebsstufen. Diese fliegen nach deren Abkapslung vollautomatisch zurück auf die Erde und können feste Zielpunkte ansteuern. Im Gegensatz zu alten Raketenkonzepten, landen die Antriebsraketen senkrecht ganz sanft auf dem eigenen Düsenantrieb. Und können danach direkt wieder für den nächsten Weltraumeinsatz vorbereitet werden. Dadurch entstehen Kostenvorteile, die die Weltraumfahrt günstiger machen werden. Nach dem Start der Heavy Falcon landete eine Antriebsrakete leider nicht auf der geplanten schwimmenden Landeplattform, sondern versenkte sich im Atlantik. Wer Elon Musk schon länger beobachtet, der weiß, dass er auch dieses Problem in Kürze in den Griff bekommen wird.

Egal was seine Kritiker bisher sagten: Elon Musk hat nun geliefert. 2018 wird wohl ein sehr erfolgreiches, wenn Musk nun auch noch die Lieferzahlen bei seiner anderen Firma (Tesla) erhöhen kann …

Space X schaffte mit seiner Heavy Falcon etwas historisches!

Space X schaffte mit seiner Heavy Falcon etwas historisches! Foto: Screenshot ARKM

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Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche

Internetexperte Sven Oliver Rüsche ist Herausgeber der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002.