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Ettlinger Pharmaunternehmen mit Innovationspreis prämiert

Ettlingen – Ipsen Pharma GmbH, die deutsche Niederlassung von Ipsen mit Sitz in Ettlingen (Euronext: IPN; ADR: IPSEY), gab bekannt, am 26. Juni im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen das Qualitätssiegel “Top 100” in der Kategorie “Innovationsklima” erhalten zu haben. Damit gehört das Ettlinger Unternehmen branchenübergreifend zur Innovationselite des deutschen Mittelstands. Basis der Auszeichnung bildete ein zweistufiges wissenschaftliches Analyseverfahren, das alle Stufen des gesamten unternehmensinternen Innovationsprozesses beleuchtet und damit auch das Innovationspotential bewertet. Ipsen hat sich auf wenige Indikationsbereiche spezialisiert, hierbei stehen Neurologie (Spastik, zervikale Dystonie), Endokrinologie (Akromegalie), pädiatrische Endokrinologie (Wachstumsstörungen) und Onkologie (neuroendokrine Tumore, Prostata- und Blasenkrebs) im Mittelpunkt. Erst im März 2015 erhielt das Unternehmen in Deutschland eine neue Zulassung für eine komplexe onkologische Indikation, von der nur wenige Patienten betroffen sind. Zahlreiche weitere neue Therapien befinden sich in fortgeschrittenen klinischen Prüfungsphasen, zum Beispiel in den Indikationen Morbus Huntington, Multiple Sklerose und Onkologie. 2014 schloss das Unternehmen sieben, zu Beginn 2015 drei klinische Studien ab.

Quellenangabe: "obs/Ipsen Pharma GmbH/KDBusch/compamedia GmbH"
Quellenangabe: “obs/Ipsen Pharma GmbH/KDBusch/compamedia GmbH”

“Wir sind sehr stolz, zum ersten Mal zu den Top-Unternehmen zu zählen und den Preis für Innovation zu erhalten. Gute Ideen und eine schnelle Umsetzung – dies sind unsere Erfolgsfaktoren. Deshalb investieren wir in unser Innovationsmanagement und profitieren nachhaltig vom Ideenreichtum unserer Mitarbeiter. Diese zeichnet neben einer hohen Identifikation mit dem Unternehmen auch ein überdurchschnittliches Engagement aus”, erklärte Joachim Koops, Geschäftsführer der Ipsen Pharma GmbH. Spezielle Mitarbeiter-Workshops oder die 2015 gestartete Initiative “NeWays” tragen dazu bei, weitere Felder mit Entwicklungspotential im Unternehmen zu identifizieren. “Ein innovationsfreundliches Umfeld und Denken als Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg beginnen bei Ipsen bereits bei ganz kleinen Dingen: Um dem medizinischen Bedarf zu begegnen, befragt das Unternehmen regelmäßig Ärzte und Patienten und entwickelt darauf aufbauend Therapiekonzepte”, betonte Dr. Martin Gerwe, medizinischer und regulatorischer Direktor der Ipsen Pharma GmbH.

Darüber hinaus nutzt das Unternehmen innovative, wissenschaftlich anerkannte Studiendesigns wie Patientenpräferenzstudien, um Patientenbedürfnisse in den Fokus zu nehmen.

Um Ärzte und Patienten in den Innovationsgedanken einzubeziehen, kooperiert Ipsen Pharma bei der Erforschung und Entwicklung neuer, effizienter therapeutischer Lösungen mit Universitäten, Fachhochschulen und Patientenvereinigungen. Weltweit sind mehr als 800 Mitarbeiter in drei Forschungszentren an der Entwicklung innovativer Medikamente beteiligt. Die Gesamtausgaben im Forschungsbereich lagen im Jahr 2014 mit über 187 Millionen Euro bei mehr als 15 Prozent des Gesamtumsatzes. Dabei verfolgt das Unternehmen zwei Hauptrichtungen: Zum einen bewährte Produkte in zusätzlichen Indikationen sowie durch verbesserte Formulierungen weltweit mehr Patienten zugänglich zu machen; zum anderen die Zulassung neuer, auch mit Partnern entwickelter oder einlizenzierter Wirkstoffe. Seine Präsenz auf dem Gebiet der Onkologie verstärkt Ipsen zudem durch die kürzlich abgeschlossene Übernahme der OctreoPharm Science GmbH, einem Unternehmen, das innovative Radiopharmazeutika zur Diagnose und Behandlung von neuroendokrinen Tumoren entwickelt.

Quelle: ots

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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