Nicht nur an Weihnachten ist es wieder soweit: Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter erwarten ein Grußwort. Weitere Anlässe sind Betriebs- und Firmenjubiläen, Geburtstage und noch vieles mehr. Damit die Grüße beim Empfänger jedoch auch wirklich Freude auslösen, sollten einige Dinge beachtet werden.

Tipp 1: per Briefpost versenden

Trotz des sozialen Netzes, der E-Mail und dem E-Brief sollten geschäftliche Grüße immer per Post verschickt werden – so ist zu vermeiden, dass die Nachricht im Spamordner landet. Dabei ist auch der Postlaufzeit Beachtung zu schenken, besonders an Feiertagen, wie zum Beispiel dem Weihnachtsfest, ist aufgrund des hohen Aufkommens die Laufzeit recht lang – 10 bis 14 Tage sollten allerdings reichen.

Tipp 2: persönliche Anrede und Zeilen

© istock.com/diane555

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Fertige Weihnachts- oder Geburtstagsgrußkarten mit einem Aufdruck wie „Frohe Weihnachten“ oder „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“ verleiten schnell dazu, einfach nur zu unterschreiben. Doch der Empfänger wird recht wenig davon begeistert sein, nur eine Unterschrift vorzufinden. Ein paar wenige Worte reichen schon, um eine Karte persönlicher wirken zu lassen.

Tipp 3: keine Adressaufkleber oder Fensterbriefumschläge

Eine persönliche Note erhalten Briefe, wenn die Adresse per Hand geschrieben wird. Besonders auffallend sind die modernen Briefumschläge von Blanke. Aber auch die Verwendung einer Frankiermaschine ist tabu – Sonderbriefmarken helfen wie auffällige Briefhüllen dabei, dass nicht ein werbender Eindruck beim Adressaten entsteht.

Tipp 4: vertraute Anrede

Anstatt des sehr förmlichen „Sehr geehrter Herr …/Sehr geehrte Frau …“ sollten geschäftliche Grüße besser mit „Lieber Herr…/Liebe Frau…“ beginnen.

Tipp 5: Handschriftliches ist ein Muss

Gerade zu Zeiten, in denen recht viele Grußkarten auf einmal anfallen – wie etwa die Weihnachtszeit – sollte das Schreiben der Karten besser auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Sollte es dennoch eng werden: wenigstens Anrede, Gruß und Unterschrift sollten handschriftlich hinzugefügt werden.

Tipp 6: Werbung in Grußpost ist ein No-Go

Werbung für das Produkt oder die Dienstleistung hat in der Grußpost nichts zu suchen. Denn die Grüße und ein kleines Danke an Kunden und Geschäftspartner sind die wohl beste Werbung für ein Unternehmen.

Tipp 7: Brief noch besser als Karte

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Briefe mit Grüßen sollten nur dann verwendet werden, wenn sie auch wirklich ein DIN-A4-Blatt füllen. Ein Brief hingegen, der ausschließlich aus der Anrede, ein paar kurzen Grußworten und der Unterschrift besteht, wirkt nichtssagend.

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