Immer größer, immer PS-stärker und immer schneller: Nicht jeder Autoliebhaber macht diesen Trend mit. Ganz im Gegenteil: Alte Modelle, die vielleicht etwas weniger Motorleistung, dafür aber umso mehr Charme und Ausstrahlung haben, sind beliebt wie nie. “Oldtimer in einem gut gepflegten Zustand sind stark gefragt. Für die einen ist es die Sammelleidenschaft, die den besonderen Reiz ausmacht. Für andere stellen die PS-Veteranen eine attraktive Geldanlage dar”, berichtet Fachjournalist Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. In jedem Fall benötigen betagte Autos mindestens so viel Pflege wie heutige Modelle – und meist sogar noch mehr.

Foto: djd/ReifenDirekt.de/GJPMD

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Reifen und Co.: Frühjahrs-Check nach langer Standzeit

Gerade nach der langen Winterpause, die mit monatelangen Standzeiten in der Garage verbunden ist, haben Oldtimer-Besitzer alle Hände voll zu tun. Öl- und Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren, die Batterie wieder aufladen, die Reifen unter die Lupe nehmen, die Karosserie auf Hochglanz polieren: Alte Fahrzeuge sind ein schönes, aber auch zeitintensives Hobby. Das gilt für “echte” Oldtimer, die bereits 30 Jahre und älter sind, ebenso wie für die sogenannten Youngtimer, die 15 bis 30 Jahre auf dem Buckel haben. Bei Cabriolets kommt die aufwändige Pflege des Textilverdecks mit Spezialreinigern noch hinzu.

“Auch wenn das Auto betagt ist – sicherheitsrelevante Teile wie etwa die Reifen sollten sich in einem neuwertigen Zustand befinden. So ist es unerlässlich, dass sie eine ausreichende Profiltiefe aufweisen. Nähern sich Sommerpneus dem Wert von nur noch drei Millimetern, sollte man neue Reifen aufziehen lassen”, betont Thierry Delesalle von ReifenDirekt.de. Oldtimer werden meist wenig bewegt, so dass die Reifen nur wenig Verschleiß aufweisen. Daher gilt eine zweite wichtige Empfehlung: Sind die Pneus bereits sechs Jahre in Gebrauch, wird ebenfalls ein Austausch empfohlen.

Oldtimer-gerechte Reifen finden

Oldtimer-Besitzer legen Wert darauf, einen möglichst originalgetreuen Zustand ihres Fahrzeugs zu erhalten. Nur woher etwa oldtimer-gerechte Reifen nehmen? Oft sind heute nicht mehr übliche Reifenformate gefragt, die in den wenigsten Werkstätten vorrätig sind. Hier helfen Onlineshops wie etwa www.reifendirekt.de weiter, die eine eigene Rubrik für Oldtimerfans anbieten. Auch seltene Formate oder klassische Ausführungen wie die früher so beliebten Weißwandreifen finden Oldtimerfans hier, viele Modelle sind sogar direkt ab Lager verfügbar – entweder zur Lieferung nach Hause oder zu einem von über 9.500 Montagepartnern bundesweit.

Reifen, Bremsen und Licht in einem einwandfreien Zustand geben bei Ausfahrten mit dem Oldtimer ein sicheres Gefühl. Wichtig ist aber auch, dass die Person am Steuer mitdenkt: Die alten Fahrzeuge weisen eben nicht die heute bekannten Sicherheitsextras wie ABS oder ESP auf. “Das sollte man sich vor jeder Tour bewusst machen und die eigene Fahrweise darauf anpassen”, empfiehlt Thierry Delesalle. Schließlich soll die Freude am betagten Blech noch viele Jahre unfallfrei andauern.

Quelle: djd

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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