Gesundheit

Keine Angst vorm Zahnarzt

Bei den Zähnen ist es ähnlich wie beim Auto. Beim Auto steht vorne ein “Au, in der Mitte ein t wie tanken und hinten steht ein o für Ohhhhh….” Für die Wartung und Reparatur des Autos muss man, abgesehen von den Anschaffungskosten, schon mal tief in die Tasche greifen. Beim Zahnarzt ist es ähnlich.

Die Zähne quälen Säuglinge wenn Sie zahnen und können eine Qual sein wenn man sie nicht richtig pflegt. Karies, Zahnstein, Zahnfleischentzündung und noch einige Erkrankungen mehr, sind Anlass für einen Zahnarztbesuch. Oftmals weiß man schon im voraus, dass es eventuell schmerzhaft werden könnte. Darum haben viele Menschen, besonders Kinder, Angst vor dem Zahnarztbesuch. Die Beschwerden werden ignoriert oder es wird mit alten Hausmittelchen versucht die Schmerzen selber in den Griff zu bekommen. Wenn rein gar nichts mehr hilft, bleibt nur noch der Gang in die Zahnarztpraxis. Auch schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt ist ein Grund für die Dentalphobie. Hier ist Einfühlungsvermögen bei Zahnarzthelferin und Zahnarzt gefragt. Für Angstpatienten müssen Lösungen gefunden werden. Vor Behandlungsbeginn sollte ein Gesprächstermin ausgemacht werden. In der Zahnarztangst-Sprechstunde wird über die Ängste des Patienten und über Lösungen gesprochen.

Eine komfortable und entspannte Lösung für alle Beteiligten ist die leichte Sedierung, in Kombination mit einem Lokalanästhetikum, des Angstpatienten. Indem der Patient die Behandlung quasi verschläft, wird dem Zahnarzt ein stressfreies Behandeln des Patienten ermöglicht.

Kommt es aus irgendeinem Grund zum Zahnverlust wird dem Patienten meistens ein Implantat angeboten. Bei solch einer Behandlung wird in vielen Fällen aber die Vollnarkose bevorzugt.

Tiefschlaf aber ohne Vollnarkose

Der künstliche Tiefschlaf bietet den Patienten die Möglichkeit einer angstfreien zahnärztlichen Behandlung, jedoch bei Bewusstsein. Im Gegensatz zu einer Vollnarkose atmen die Patienten selbstständig, sind ansprechbar, befinden sich aber in einem Leichtschlaf. Sie können auf Fragen des behandelnden Arztes reagieren. Selbstständig den Mund offen halten und auch auf die Wirksamkeit der Lokalanästhesie reagieren. Anders als bei der Vollnarkose muss kein Anästhesist den Patienten überwachen. Die Zahnbehandlung kann ambulant stattfinden und ist kostensparender. Notwendige, beziehungsweise aufwendige Voruntersuchungen, wie das Schreiben eines EKG´s sowie Blutuntersuchungen, sind nicht notwendig. Allerdings darf die Tiefschlaf-Sedierung nur ein speziell ausgebildeter Zahnchirurg vornehmen.

Wenn Sie ebenfalls Angst vor dem Zahnarzt haben, suchen Sie sich am besten einen Facharzt für Angstpatienten. Am besten aber noch, bleiben Sie gesund.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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