Gesundheit

Computerarbeit – die Augen schützen

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Arbeitswelt maßgeblich gewandelt. Der Computer bestimmt immer mehr das Leben und erleichtert viele Tätigkeiten. In 90 Prozent aller Haushalte ist noch dazu ein Computer vorhanden. Viele Menschen nutzen darüber hinaus das Smartphone nicht nur zum Verfassen von Nachrichten und zum Telefonieren, sondern auch als Kalender, zum Checken der E-Mails und so weiter. Bei all den positiven Effekten, die moderne Technik für die Welt mit sich bringt, darf man jedoch auch die Auswirkungen auf die Gesundheit nicht außer Acht lassen. Der permanente Blick auf den Bildschirm strengt die Augen nämlich extrem ab, die Zahl der von Fehlsichtigkeit betroffenen Personen steigt. Zwar schaffen Brillen und Kontaktlinsen wie zum Beispiel die DAILIES AquaComfort Plus Abhilfe, dennoch sollte man zusätzlich alles tun, um das Sehorgan im harten Arbeitsalltag zu schätzen.

Warum ist die Bildschirmarbeit für das Auge so anstrengend?

Foto: Bildarchiv ARKM

Wer acht oder mehr Stunden am Tag auf einen Bildschirm starrt und das über Jahre hinweg, entwickelt vermutlich mit der Zeit gesundheitliche Probleme. Die Neigung zur Fehlsichtigkeit ist in der Regel genetisch bedingt. Bei einer Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lange, somit liegt der Brennpunkt vor der Netzhaut. Beim gesunden Sehkörper wird das Bild genau auf der Netzhaut abgebildet, man sieht scharf. Kurzsichtigkeit kann gut mit einer Brille oder mit Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Voraussetzung dafür ist, dass Betroffene rechtzeitig reagieren und einen Mediziner aufsuchen. Wer über eine längere Zeit an einem oder mehreren der folgenden Symptome leidet, sollte zeitnah einen Termin bei einem Augenarzt vereinbaren:

  • Flimmern
  • Augenbrennen
  • Augenzucken
  • Druckgefühl am Auge
  • Schlechtere Sehleistung

Bei permanenter Bildschirmarbeit fällt es von Sehschwäche betroffenen schwer, zwischen Nah- und Fernsicht zu wechseln. Die Belastung für die Augen entsteht jedoch nicht nur durch den Blick auf den Bildschirm an sich. Untersuchungen haben ergeben, dass man an einem durchschnittlichen Tag im Büro bis zu 33.000 Mal zwischen dem Bildschirm und diversen Unterlagen am Schreibtisch hin- und her blickt. Dieser ständige Blickwechsel ist für den Sehkörper extrem anstrengend. Nicht nur direkt am Auge sind die Auswirkungen von permanenter Bildschirmarbeit zu spüren. Es kommt auch öfter zu Kopfschmerzen ungeklärter Ursache.

Warum trocknen die Augen aus?

Verbringt man den ganzen Tag im Büro und sitzt eigentlich während der gesamten Arbeitszeit am Computer, kommt es häufig zu einem unangenehmen Brennen in den Augen. Der Grund dafür liegt darin, dass der Sehkörper richtiggehend austrocknet. Im normalen Alltag, wo man zwischen Fern- und Nachsicht permanent wechselt und den Blick nicht ständig auf die kleinen Buchstaben auf PC, Laptop oder Smartphone fokussiert, blinzelt man zwischen 10 und 15 Mal pro Minute. Durch dieses kurze Schließen der Augen wird der Sehkörper mit Tränenflüssigkeit versorgt. Bei der Bildschirmarbeit sinkt die Frequenz auf 4-5 Mal pro Minute, beträgt also nur mehr ein Drittel der normalen Blinzeltätigkeit. Kein Wunder also, dass die Augen trocken werden und brennen oder tränen. Abhilfe schafft regelmäßiges, bewusstes Schließen der Augen. Außerdem sollte man für entsprechende Luftfeuchtigkeit in den Arbeitsräumen sorgen.

Wie kann man die Situation verbessern?

Treten die oben genannten Symptome bereits an den meisten Tagen auf, sollte man dringend einen Augenarzt aufsuchen. Auch wenn man auf einmal schlechter lesen kann oder Kleingedrucktes gar nicht mehr erkennt, wird es vermutlich Zeit, eine Brille oder zum Beispiel die Air Optix Night and Day Kontaktlinsen zu tragen. Ist man noch nicht von einer richtigen Fehlsichtigkeit betroffen, gibt es einige Maßnahmen, um den Augen tagsüber etwas Gutes zu tun. Dazu zählt zum Beispiel der bewusste Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht. Am besten blickt man regelmäßig auf und schaut z.B. aus dem Fenster. Durch den Fokus auf ein in der Ferne befindliches Objekt können sich die Augen zwischendurch entspannen. Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Ausrichtung des Schreibtisches. Die beste Position für den Bildschirm ist zumindest annähernd parallel zu den Fenstern. Kommt der Lichteinfall von vorne oder hinten, spiegelt sich das Sonnenlicht im Bildschirm und das Auge muss sich während der Arbeit noch mehr anstrengen. Flachbildschirme sind für Augen eine Wohltat, da sie im Gegensatz zu den alten Röhrenmodellen kaum flimmern. Kann man die Helligkeit des Bildschirms individuell regeln, ist ein Wert von ungefähr 200 Candela pro Quadratmeter zu empfehlen. Ideal sind höhenverstellbare und drehbare Bildschirme, die man individuell an die Sitzposition und die eigene Körpergröße anpassen kann.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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