Mit der Wohnungssuche verbunden ist immer die Frage, ob man alleine oder in Gesellschaft leben möchte. Viele junge Menschen entscheiden sich für eine Wohngemeinschaft, kurz WG genannt. In den meisten Fällen kommt es allerdings zu zwischenmenschlichen Problemen und man bereut es sehr, einen gemeinsamen Mietvertrag unterschrieben zu haben.

 

Es sind nicht zwingend die Mitbewohner, die einem das WG-Leben zur Hölle machen. Oft ist man selbst derjenige, der einfach nicht für eine Wohngemeinschaft gemacht ist. Bevor Sie mit der Überlegung spielen sich mit Freunden ein zu Hause zu teilen, sollten Sie herausfinden, welcher Wohn-Typ Sie sind.

 

Putzen, Kochen, Staub wischen – jeder hat ein anderes Verständnis von Sauberkeit

 

Sie reagieren mit Ekel auf fremde Haare im Waschbecken oder in der Badewanne? Das schmutzige Geschirr in der Küche treibt Sie in den Wahnsinn? Das sind erste Anzeichen dafür, dass zwischen Ihnen und den Mitbewohnern Konflikte entstehen können. Jeder Mensch geht anders mit Sauberkeit in den eigenen vier Wänden um und so kann es vorkommen, dass sie anderen schnell vorwerfen, „dreckig“ zu sein. Doch nicht zu voreilig, denn jemand mit einem ausgeprägten Putzfimmel könnte auch Ihnen unterstellen, nicht genug Wert auf Sauberkeit zu legen. Wenn Sie eine Single-Wohnung beziehen, entsteht solche ein Problem nicht. Entscheiden Sie sich trotzdem für eine „gesellige Bude“, kann ein wöchentlicher Putz- und Einkaufsplan sehr hilfreich sein.

 

Was sind Vorteile einer Wohngemeinschaft?

 

Eine Wohngemeinschaft bietet sich an, wenn Sie Kosten sparen wollen. Miete, Heiz- und Wasserkosten, Telefonrechnung – alles, was Sie in einer Single-Wohnung aus eigenem Geldbeutel bezahlen müssten, teilen Sie sich in einer WG mit Ihren Mitbewohnern. Darüber hinaus ist es in Großstädten mit Wohnungsknappheit, wie Berlin oder Hamburg, wesentlich leichter eine Wohngemeinschaft zu finden, als eine Single-Wohnung. Eine große Auswahl an WGs gibt es bei immowelt.

 

Menschen, die nach einem anstrengendem Arbeitstag ihre Feierabendstunden gern in Gesellschaft verbringen, sind zweifellos für eine Wohngemeinschaft gemacht. Diejenigen, die den Feierabend lieber allein genießen, sollten sich eine eigene Wohnung suchen, um unnötige Stresssituationen und Streitereien mit Freunden zu vermeiden.