Die Möglichkeiten des Tradings und der Spekulation an den Märkten sind heute vielschichtiger als noch vor einigen Jahrzehnten. Zudem machen moderne Onlinehandelsplattformen den Einstieg in die Welt des Tradens auch für Privatpersonen sehr leicht und unkompliziert. Insbesondere der CFD- und Forex-Handel erleben derzeit eine starke Nachfrage, lange Zeit waren diese beiden Handelsformen institutionellen Anlegern vorbehalten.

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Was unterscheidet CFD- und Forex-Handel von klassischem Aktienhandel?

Der CFD- und Forex-Handel unterscheidet sich fundamental vom klassischen Erwerb von Aktien. Hier geht es nicht darum, Anteile an einem Unternehmen zu erwerben und auf Kursgewinne zu hoffen. Bei beiden Handelsformen spekuliert man auf den weiteren Kursverlauf eines bestimmten Basiswerts. CFDs (Contract of Difference, deutsch: Differenzkontrakt) können Aktien oder auch Rohstoffe sein. Beim Forex-Handel hingegen versucht man den Kursverlauf von Währungen vorherzusagen.

Bei beiden Handelsformen braucht man die jeweiligen Güter nicht zu besitzen, sondern versucht den Kursverlauf richtig zu bestimmen. Dabei kann man sowohl auf fallende Kurse als auch auf steigende Kurse setzen und somit auch von fallenden Kursen profitieren.

Wachsende Fangemeinde

Während beide Handelsformen lange Zeit nur Insider und Experten interessant war, erfreuen sich diese Trading-Formen heute einer wachsenden Fangemeinde. Grund dafür ist zum einen der leichte Einstieg in die Tradingwelt dank Onlineplattformen, zum anderen sind mehr und mehr Privatpersonen auf der Suche nach Alternativen zu klassischen Anlageprodukten. Dabei nehmen sie auch zunehmend mehr Risiko in Kauf. Prinzipiell ist der Einstieg in die Welt der CFDs und Währungen sehr simpel. Mit wenigen Klicks hat man sich auf einer Trading-Plattform registriert und kann meist sofort loslegen. Doch blutige Anfänger sollten sich zunächst einmal langsam an die Materie herantasten.

Tipp: Bei der Suche nach einem passenden Online-Broker gibt es einige Aspekte zu beachten. Wichtig ist zum einen, dass er den eigenen Anforderungen entspricht (also auch den Handel mit favorisierten Währungen oder CFDs ermöglicht) und zum anderen, dass er möglichst faire Konditionen anbietet. Da jeder Broker seine Vor- und Nachteile hat, lohnt es sich hier durchaus, ein wenig Recherche zu einzelnen Brokern zu betreiben.

Was man beachten sollte

Anfänger, die sich für den Forex- oder CFD-Handel interessieren, sollten sich zunächst einmal möglichst umfassend über Einzelheiten informieren. Das Internet ist voll von relevanten Informationen, Ansatzpunkte findet man beispielsweise hier: Was ist CFD?

Nur mit einem fundierten Basiswissen ist es überhaupt möglich, Strategien für das eigene Tradingverhalten zu entwickeln und sich zu orientieren. Wer ohne entsprechendes Wissen auf steigende oder fallende Kurse setzt, kann genauso gut Lotto spielen. Je mehr Wissen man hat, desto leichter wird es sein, die Kursentwicklungen zu interpretieren und zu analysieren. Trading lernt man nicht an einem Tag und zusätzlich zum theoretischen Wissen ist Praxiserfahrung essenziell wichtig um fundierte Kenntnisse über die Marktzusammenhänge zu erlangen. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, sich ein kostenloses Probekonto bei einem Online-Broker einzurichten und die ersten Schritte ohne den Einsatz von echtem Geld zu machen. Wer sich ein wenig in die Materie eingearbeitet hat, erste echte Trades tätigen und sich ein wenig ausprobieren will, der sollte in jedem Fall Sicherheitsschranken einbauen, um das finanzielle Risiko zu minimieren.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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