Auch für Firmen aus dem Mittelstand scheint die aktuelle Zeit günstig zu sein, um an Kredite zu kommen. Viele Investitionen lassen sich schließlich kaum aus Eigenkapital finanzieren, weshalb Firmenkredite als die richtige Alternative erscheinen. Doch trotz der aktuellen Phase der Niedrigzinsen gibt es zwischen den einzelnen Angeboten klare finanzielle Differenzen, welche die absoluten Kosten deutlich beeinflussen. Anhand drei ganz zentraler Kennzahlen ist es aber innerhalb kurzer Zeit möglich, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen und den idealen Kredit zu finden.

Ein genauer Blick auf die Zinsen

Foto: Bildarchiv ARKM

Tatsächlich ist es bis heute so, dass die meisten Menschen lediglich auf die Zinsen achten, wenn es um die Suche des richtigen Kredits geht. Nach wie vor handelt es sich um eine wichtige Größe, die aber längst nicht allein für die Qualität eines Angebots steht. Wer aber die Portfolios der Banken durchforstet, kann die Zinsen weiterhin als klaren Indikator für das passende Angebot sehen. Wichtig ist hierbei, dass es sich bereits um den Effektivzins handelt, wie er bei www.guenstigerkreditvergleich.com zu sehen ist. Denn darin sind bereits anfallende Kosten und Gebühren bei einem Abschluss eingerechnet, was böse Überraschung in der Folge der Finanzierung verhindert. Unseriöse Anbieter versuchen ihre Bilanz derweil durch die Angabe des sogenannten Nominalzinses zu verschönern. Darin sind entsprechende Kosten und Gebühren nicht enthalten, was in der Folge dazu führt, dass das Angebot deutlich günstiger erscheint, als es in Wirklichkeit ist. Wer allerdings einen Blick auf den Effektivzins erhascht, der kann auf dieser Grundlage zu einem ersten Urteil gegenüber dem jeweiligen Angebot kommen.

Die Laufzeit optimieren

Der größte Spielraum bei der Anpassung eines Angebots ergibt sich für den Kreditnehmer im Rahmen der Laufzeit. Viele unerfahrene Unternehmen wählen diese bewusst kurz, da sie den Kredit möglichst schnell erfolgreich finanziert wissen möchten. Dies erhöht allerdings die monatliche Belastung durch die anfallenden Raten. Bietet eine Bank die Chance dazu, kann es sich durchaus lohnen, die Laufzeit etwas zu verlängern. Zwar stehen für diesen Zeitraum stets Verbindlichkeiten in der Bilanz, doch dafür fallen die monatlichen Raten moderater aus, was die finanzielle Belastung verringert. Vor allem in der Wachstumsphase, in der noch wenig Kapital generiert wird, aber schon große Investitionen erforderlich sind, ist die längere Laufzeit durchaus hilfreich. Im besten Fall hilft direkt ein Finanzierungsplan dabei, den möglichen Umfang der Rückzahlungen zu ermitteln. Dadurch kann verhindert werden, dass die gesamte Rückzahlung des Kredits am Ende zu knapp kalkuliert ist und das Unternehmen sogar darunter leidet.

Sicherheit durch die Eigenkapitalquote

Natürlich sind die Banken darauf angewiesen, gewisse Sicherheiten und Nachweise durch den Kreditnehmer zu erhalten. Eine dritte wichtige Kennzahl der Branche stammt aus diesem Grund aus der Firma selbst. Gelingt es einem mittelständischen Unternehmen, eine möglichst hohe Eigenkapitalquote nachzuweisen, so verbessert dies die Aussichten auf einen günstigen Kredit. Denn durch diesen Wert wird dem potentiellen Kreditgeber klar signalisiert, dass das Risiko eines Ratenausfalls äußerst gering einzuschätzen ist. Dies sorgt wiederum dafür, dass die Konditionen entsprechend gelockert werden und noch bessere Angebote möglich sind. Je mehr Rücklagen in der Vergangenheit gebildet wurden, desto besser stehen am Ende des Tages die Chancen, ein optimales Angebot für die Finanzierung eines Firmenkredits zu erhalten, auf dem sich weiter aufbauen lässt.

Fazit

Die genaue Analyse der Angebote ist beim Firmenkredit also weiterhin wichtig. Schließlich kann nur ein perfekt angepasster Kredit ein mittelständisches Unternehmen auf seinem Weg ideal unterstützen. Doch natürlich lässt sich eine Eigenkapitalquote nicht einfach spontan erhöhen. Es gilt deshalb, schon möglichst frühzeitig die Weichen für eine solche Finanzierung zu stellen.

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