EZB führt den größten Bankencheck in Europa durch

130 größten Banken unterlag letzter Woche wieder einmal einer Prüfung – die bisher größte in Europa – von der EZB. Unter den 130 Banken waren auch 24 deutsche Banken mit dabei, die dem kritischen Blick der EZB standhalten müssen.

Die Resultate teilte die EZB am vergangenen Sonntagmittag mit klaren Siegern und Verlierern in Frankfurt mit. Insgesamt sind bei diesem Stresstest 25 von 130 Geldhäuser durchgefallen.

Als Grundlage dieser Prüfung dienten die von der EZB zusammengetragenen Ergebnisse dieser Banken, die sie den Bankzentralen in Athen, Frankfurt sowie Paris vorgelegt hat.

Bild: Pixabay – CCO Public Domain

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Mit dem sogenannten Stresstest der EZB sollte zum einen vor allem wieder Vertrauen in den Banken geschaffen werden, die seit der Finanzkrise verloren gegangen ist. Ihre Bilanzen sollen mit dem Test nun die Finanzmärkte transparenter für Beteiligten wie beispielsweise Investoren und Gläubiger machen. Bei Banken, die bei diesem Test schlecht abschneiden, werden Maßnahmen zur Nachbesserung ihrer Bilanzen ergriffen. Zum anderen dient diese Prüfung zur Sicherstellung bzw. Aufdeckung von Altlasten der Banken, da die EZB am 4. November die zentrale Aufsicht über die 120 größten Banken im Euroraum übernimmt.

Unruhe und Nervosität der Geldinstitute waren vor dem Testergebnis vorprogrammiert. Auch seitens Investoren wurden schon viel spekuliert und gewettet. Sicher ist, dass viele diese Testresultate als Orientierung zum Kauf von Aktien nehmen werden, so viele Finanzexperten. Die Attraktivität der bestandenen Banken wird somit für Investoren deutlich steigen.

Viele kleinere Anleger, die trotz der eindeutigen Ergebnisse der EZB weniger riskieren möchten, greifen häufig auf das Handeln mit CFDs als Alternativ zurück. Im Vergleich zu Aktien ist der Handel mit CFDs bereits mit einem deutlich kleineren Betrag, der sogenannte Margin möglich und hat zudem eine wesentlich kürzere Laufzeit.

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Die Erklärung des CFD

Beim CFD handelt es sich um den sogenannten Differenzkontrakt. Das ist eine besondere Form des Handelns, die sehr risikobehaftet ist. In diesem Fall einigen sich mehrere Personen auf den Austausch von Wertentwicklungen. Einfach ausgedrückt: Während Sie sich bei Aktien auf den Wert einer Aktie, sprich die Wertentwicklung eines Unternehmens konzentrieren, achten Sie beim Differenzkontrakt auf die eines Basiswertes, den man zwischen zwei Parteien festgelegt hat. In diesem Fall können Sie selbst entscheiden, ob Sie auf einen Abfall oder einen Aufstieg wetten.

Darauf dürfen Sie beim CFD bauen

  • Aktien
  • Zinsen
  • Devisen
  • Rohstoffe Indizes

Der Unterschied zwischen Aktien und dem Differenzkontrakt 

Bild: Pixabay – CCO Public Domain

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Der CFD wird außerhalb der Börse gehandelt, weswegen Sie bei diesem Differenzkontrakt keine Ordergebühren zahlen müssen. Sie verlieren zudem keine Zeit, da Sie sich selbst um den Handel kümmern müssen, indem Sie sich an einen Online Broker wie IG wenden. Wenn Sie also mit einem CFD handeln wollen, können Sie sich auch die Wertentwicklungen auf der Homepage von IG anschauen. Das Portal bietet Ihnen eine gute Schnittstelle, um mit Werten zu handeln. Aktien hingegen müssen direkt an der Börse gehandelt werden, weswegen Sie hier immer ein Depot benötigen.

Wenn Sie also einen CFD einsetzen möchten, richten Sie sich mit ihrem Wunsch – egal ob Sie auf Wertsteigerung oder Minderung setzen – direkt an den gewünschten Broker. Auch hier funktioniert es anders, als man es von Aktien kennt. Der letztliche Gewinn eines Differenzkontrakts errechnet sich dann aus der Differenz der eingesetzten und tatsächlich entwickelten der Kurse.

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