Verschiedenes

Xoom schlägt iPad 2 im aufwändigsten Labortest Deutschlands

Hamburg (ots) – Exklusives Test-Duell / Hauchdünner Vorsprung für den Tablet-PC von Motorola vor Apples zweiter iPad-Version / Xoom: sehr guter Internetbrowser und bessere Ausstattung, aber schwerer / iPad 2 mit Patzer beim Standard-Kratztest

Lange wies Apple mit seinem iPad die Konkurrenz in die Schranken. Mit dem Motorola Xoom steht nun erstmals ein ernsthafter Kontrahent in den Startlöchern. Und das Xoom läuft als erstes Tablet mit Googles neuem Betriebssystem Android 3.0. Welches Gerät – jeweils Modelle mit WLAN, UMTS und 32 Gigabyte Speicher – am meisten überzeugt, hat die Fachzeitschrift COMPUTERBILD getestet (Heft 8/2011, ab Samstag im Handel).

Ein Unterschied zwischen den Tablet-PCs ist offensichtlich: Mit 612 Gramm und einer Höhe von 8,8 Millimetern ist das iPad 2 viel leichter und schlanker als das Xoom. Das Motorola ist mit 1,3 Zentimetern ein Drittel dicker als das Apple-Gerät – und mit 735 Gramm bringt es noch mehr auf die Waage als das iPad 1 (666 Gramm). Bei der Darstellung liegt das iPad 2 dank gutem Kontrast und vielen Details vorne. Allerdings fiel der Apple-Bildschirm beim COMPUTERBILD-Kratztest im Labor mit „mangelhaft“ durch: Selbst die minimale Kratzkraft von 6 Millinewton hinterließ sichtbare Spuren. Schon das Wischen einer Hand mit Ring kann also schnell Kratzer verursachen. Zum Vergleich: Das Xoom-Tablet und das erste iPad-Modell überstanden eine knapp 17-fache Belastung (100 Millinewton) ohne jegliche Blessuren. Störende Spiegelungen muss man aber bei beiden iPads und beim Xoom in Kauf nehmen.

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Ähnlichkeiten zeigen sich in punkto Ausstattung: Im Xoom und im iPad 2 steckt je ein Doppelkern-Prozessor, der Programme flott starten lässt. Auch Kameras bringen beide Tablets mit, das iPad 2 gleich zwei – eine für Videotelefonie und eine für hochauflösende Videos. Für Fotos eignet sich jedoch nur die Kamera des Xoom, die Bilder in einer gemessenen Auflösung von effektiv 3,3 Megapixeln schießt. Das iPad 2 schafft effektiv nur mickrige 0,6 Megapixel.

Mit welchem Gerät der Nutzer besser fährt, hängt auch von den Ansprüchen an das installierte Betriebssystem ab. Für den ständigen Blick auf Internet-Neuigkeiten ist Googles Android auf dem Xoom ideal. So kann der Nutzer praktische Funktionen direkt über Mini-Fenster auf dem Startbildschirm ausführen: etwa durch E-Mails blättern oder YouTube-Videos aufrufen. Apples iOS auf dem iPad 2 ist dagegen etwas einfacher zu bedienen, für den Datenaustausch mit dem PC muss man sich aber an die iTunes-Software binden – ohne geht gar nichts.

Fazit: Mit einem vorläufigen Testergebnis mit der Note 2,13 – getestet wurde die US-Version – landet das Xoom (699 Euro) haarscharf vor dem gleich teuren iPad 2 mit der Note 2,27. Wer verschmerzen kann, dass der COMPUTERBILD-Testsieger etwas klobiger und schwerer ist, erhält einen idealen Tablet-PC fürs Internet, der mit Android 3.0 interessante Funktionen mitbringt. Das iPad 2 ist dagegen beeindruckend flach, leicht und auch bei aufwendigen Spielen sehr schnell. Tipp: Wer auf die Kamerafunktionen verzichten kann, kann mit dem ersten iPad-Modell ein Schnäppchen machen. Das Gerät gibt es weiterhin und ist je nach Ausstattung 100 bis 120 Euro billiger geworden.

Mehr Tests unter www.computerbild.de/tests

Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/51005/2013503/computer_bild_gruppe_computerbild_de/api

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