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Spitzenstimmung ohne Ende? Mittelstand eilt von Rekord zu Rekord

Frankfurt (ots) –

– Dritter Rekord des mittelständischen Geschäftsklimas in Folge – Spürbar bessere Lageurteile bei Mittelständlern und

Großunternehmen – Erneuter starker Anstieg der Absatzpreiserwartungen,

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insbesondere bei Großunternehmen

Das Geschäftsklima kleiner und mittlerer Unternehmen steigt im Februar um 2,3 Zähler auf 30,7 Saldenpunkte und lässt damit den Rekordwert des Vormonats erneut hinter sich. Der Anstieg dieses zentralen Indikators innerhalb des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers rührt dabei aus nochmals deutlich verbesserten Lageurteilen (+5,1 Zähler auf 36,7 Saldenpunkte), wohingegen sich die Geschäftserwartungen im Mittelstand auf hohem Niveau knapp stabilisieren (-0,4 Zähler auf 24,4 Saldenpunkte).

Bei den Großunternehmen lässt sich eine vergleichbare Entwicklung der Lageurteile feststellen (+3,4 Zähler auf 40,7 Saldenpunkte). Allerdings fällt die Korrektur der Geschäftserwartungen hier etwas ausgeprägter aus (-4,3 Zähler), weshalb das Geschäftsklima der Großunternehmen gegenüber dem Januarwert marginal (-0,4 Zähler auf 32,3 Saldenpunkte) nachgibt.

Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW: „Die aktuellen Daten des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers bestätigen den sehr guten konjunkturellen Ausblick für das laufende Jahr. Dies spiegelt sich auch in den gut gefüllten Auftragsbüchern, der hohen Investitionsbereitschaft der Unternehmen, einer erfreulichen Entwicklung auf dem inländischen Arbeitsmarkt sowie einer optimistischen Verbraucherstimmung. Gleichwohl bestehen weiterhin Risiken, etwa aus den Entwicklungen im arabischen Raum oder dem möglichen Wiederaufflammen der Eurokrise heraus, sofern die Reform des institutionellen Rahmenwerks für die Eurozone nicht überzeugend gelingt. Als besonderes Risiko ist die Inflationsentwicklung einzuschätzen. Sie könnte die erhoffte stärkere Belebung des privaten Konsums trotz günstiger Arbeitsmarktentwicklung vereiteln und die EZB über die bereits angekündigte Zinswende hinaus zu weiteren raschen Zinsanhebungen veranlassen.“

In den vier Hauptwirtschaftsbereichen zeigt sich wie in den Vormonaten ein gemischtes Bild. Bei den Mittelständlern stieg das Geschäftsklima im Februar in allen Branchen an: Am kräftigsten war der Klimazuwachs im Großhandel (+4,9 Zähler), gefolgt vom Einzelhandel (+3,0 Zähler), dem Bauhauptgewerbe (+2,7 Zähler) und dem Verarbeitenden Gewerbe (+1,5 Zähler). Demgegenüber berichten die Großunternehmen des Einzelhandels (-3,0 Zähler) sowie des Verarbeitenden Gewerbes (-0,9 Zähler) von geringfügigen Klimaverschlechterungen.

Bei den Beschäftigungserwartungen hält die Rekordserie ebenfalls an. So wurde bei den Mittelständlern mit 23,5 Saldenpunkten im Februar der dritte, bei den Großunternehmen mit 26,1 Saldenpunkten sogar der sechste neue Hochpunkt in Folge erzielt.

Neben den guten Beschäftigungserwartungen spiegelt auch die Entwicklung der Absatzpreiserwartungen die sehr lebhafte Konjunktur. Nach bereits kräftigen Anstiegen im Januar waren im Berichtsmonat mit +4,0 Zählern bei den Mittelständlern und +6,7 Zählern bei Großunternehmen abermals beachtliche Zuwächse zu verzeichnen. Mit 19,7 Saldenpunkten wurde dadurch bei den Großunternehmen sogar ein neuer Höchstwert erzielt. Neben der guten konjunkturellen Lage dürfte hierbei der jüngste starke Anstieg der Energiepreise eine Hauptrolle gespielt haben.

Die ausführliche Analyse mit Datentabelle und Grafiken zum KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist unter www.kfw.de in der Kategorie „Research“ abrufbar.

Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/41193/2003830/kfw/api

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