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Deutsche Autoverkäufe sinken im März um ein Viertel

Bad Homburg. Der deutsche Automarkt ist nach dem Wegfall der Abwrackprämie zur Normalität zurückgekehrt. Im März verkauften die Händler mit rund 295 000 Fahrzeugen 26,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) am Dienstag in Bad Homburg mitteilte. Im März vergangenen Jahres hatte die staatliche Prämie die Autokäufe um 40 Prozent steigen lassen.

In den ersten drei Monaten sind den Angaben zufolge damit in Deutschland rund 670 000 Pkw neu zugelassen worden. Binnen Jahresfrist sei dies ein Rückgang um 23 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal 2008 belaufe sich das Minus auf lediglich neun Prozent. Dies entspreche den Prognosen für den Pkw-Markt 2010, hieß es weiter.

Laut VDIK-Präsident Volker Lange hat sich im März der Anteil der Pkw-Neuzulassungen mit Dieselmotor erwartungsgemäß erholt. Nach dem niedrigen Anteil von 28 Prozent im März 2009 habe er sich mit 40 Prozent wieder deutlich dem März 2008 mit 44 Prozent angenähert, sagte er. Ferner habe auch das Kleinstwagen-Segment nach der überproportionalen Zunahme 2009 wieder nachgegeben. Zugleich liege es mit zweistelligen Zuwachszahlen jedoch über den Werten aus 2008.

Bereits zum Jahresende 2009 hatte sich das Auslaufen der Verschrottungsprämie bemerkbar gemacht. Der VDIK rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Zahl der Neuzulassungen auf maximal 2,9 Millionen nach 3,8 Millionen im Vorjahr.

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