Der Markt für Gaming-Hardware ist seit Jahren auf Wachstumskurs. Computerspiele sind mittlerweile ein Massenphänomen. Etwa 34,3 Millionen Menschen in Deutschland greifen regelmäßig zu Gamepad, Maus und Tastatur, um Abenteuer in virtuellen Welten zu erleben. Das geht aus dem Jahresreport der deutschen Games-Branche 2018 hervor. Allein vom Umsatz her hat die Computerspiele-Branche die Kino- und Musik-Branche längst überholt.

Die breite Masse zockt

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Im vergangenen Jahr wuchs der weltweite Videospiel-Markt inklusive der Hardware um 9 Prozent. Alleine in Deutschland wurden sagenhafte 3,3 Milliarden Euro mit Computerspielen erwirtschaftet, zusammen mit der Hardwaresparte sind es sogar 4,4 Milliarden Euro. Besonders in den letzten Jahren hat die Bereitschaft der Verbraucher Geld in optionale Gaming-Hardware zu investieren stark zugenommen. Auch das Angebot an entsprechenden Komponenten hat sich deutlich vergrößert. Im Gegensatz zu noch vor einigen Jahren, lässt sich heute kaum noch ein Geschlechterunterschied bei Gamern feststellen, diesbezüglich hat das weibliche Geschlecht längst den Anschluss geschafft. Auch ist Gaming mittlerweile Mainstream geworden, neben Computern und Konsolen werden auch Smartphones und Tablets gerne genutzt, um in virtuelle Spielwelten einzutauchen. Voraussetzung für das flüssige Spielen aktueller Top-Titel in hoher Auflösung ist ein Gaming-PC. Neben Prozessor, Grafikkarte und Monitor sind vor allem auch die Eingabegeräte relevant, wenn es um professionelles Zocken geht.

E-Sport und Co.

Seit einiger Zeit ist auch der Bereich E-Sport massenkompatibel geworden. Großveranstaltungen locken regelmäßig tausende Zuschauer in ausverkaufte hallen, längst schon genießen erfolgreiche Spieler Star-Status. Gerade diese Verschiebung des Fokus von Entertainment auf Leistung hat dem Hardwaremarkt noch einmal deutlichen Aufschwung generiert. Insbesondere im Bereich E-Sport investieren Spieler oft ein Vermögen in ihre Hardware. Professionelle Gaming-Mäuse und Tastaturen sind nicht selten im dreistelligen Bereich angesiedelt. Im Gegensatz zu regulären Eingabegeräten sind Profi-Varianten wesentlich präziser, robuster und verfügen meist über spezielle Funktionen. Die Hardware bestimmt zu einem nicht zu unterschätzenden Anteil auch die Erfolgsaussichten der Spieler. Gerade bei schnellen Spielen, bei denen es auf Reaktionsschnelligkeit ankommt kann sowohl die Wahl der Maus als auch die der Tastatur den entscheidenden Unterschied machen. Folgender Link vermittelt einen Eindruck über das Angebot aktueller Gaming-Mäuse: www.only4gamers.de/gaming-maus-vergleich.

Spieler werden älter

Auch in Zukunft ist vorerst kein Ende des Wachstums zu erkennen. Neue Trends wie etwa Virtual Reality, werden die Branche weiter wachsen lassen. Darüber hinaus werden Gamer im Schnitt immer älter. Während sich die aktive Gaming-Zeit früher vielmals auf das Kinder- und Jugendalter beschränkt hat, finden sich Computerspieler mittlerweile in jeder Altersklasse. Mit zunehmendem Alter verfügen die meisten Personen über mehr finanzielle Möglichkeiten und investieren durchschnittlich mehr Geld in Games und Gaming-Hardware.

Wettbewerb hält weiter an

Der Wettbewerb um das Zeit- und Geldbudget der Kunden wird sich zukünftig weiter verstärken, die Konkurrenz innerhalb der Entertainmentbranche wird dementsprechend größer werden. Experten schätzen, dass der Markt weiter wachsen wird, Prognosen gehen bis 2021 von einem weltweiten Umsatz der Spiele-Industrie von 152 Milliarden Euro aus.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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