Auch an Fahrzeugen nagt der Zahn der Zeit, mit zunehmendem Alter häufen sich dann die Reparaturen. Irgendwann stehen die Kosten nicht mehr wirklich im Verhältnis zum eigentlichen Wert des Autos, so dass man mit dem Gedanken der Trennung spielt. Normalerweise lässt sich ein Gebrauchtwagen ja noch gut verkaufen, doch eventuell sprechen auch Gründe dagegen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Fahrzeug bei einem Unfall Totalschaden erlitten hat, oder wenn es einfach nicht mehr durch den TÜV zu bekommen ist.

Wohin dann mit dem Alten? Manchmal sieht man schrottreife Autos in einer verlassenen Gegend stehen, diese Art der Entsorgung ist natürlich nicht legal. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, sich des Fahrzeugs problemlos zu entledigen. Entweder lässt man es kostenlos vom Hersteller zurücknehmen, oder man gibt es bei einem Verwertungsbetrieb ab.

Geschickt mit dem Autoverwerter verhandeln

Foto: Bildarchiv ARKM

Ein altes Fahrzeug muss immer so entsorgt werden, dass die Umwelt dadurch nicht geschädigt wird, das liegt auch der Autoverwertung Berlin am Herzen. Selbstverständlich ist dies auch mit einem Gewissen Kostenaufwand verbunden, man kann durchschnittlich mit etwa 100 Euro pro Auto rechnen. Je nach Zustand und Modell des Fahrzeugs können aber einige Bauteile noch weiter verwendet werden, Autoverwertungen schlachten die alten Autos also vor dem eigentlichen Verschrotten so weit wie möglich aus. Wenn man als Autobesitzer mit dem Betrieb verhandelt, so kann man unter Umständen sogar noch den einen oder anderen Euro heraus holen.

Beim Autoverwerter bekommt man alles aus einer Hand

Wenn man sein altes Auto loswerden möchte, dann will man nicht noch einen riesigen Zeitaufwand in Kauf nehmen. Damit man sich um möglichst wenig kümmern muss, sollte man den Verwertungsbetrieb deshalb sorgfältig auswählen. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Annahmestelle auch zertifiziert ist. In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass das alte Fahrzeug auch ordnungsgemäß abgemeldet wird. Sollte das Auto nicht mehr fahrtüchtig sein, so kann man es auch vom Betrieb transportieren lassen. Natürlich ist dieser Service meistens nicht kostenlos, man sollte also vorab abklären, ob dies finanziell rentabel ist.

Rückgabe des Altfahrzeugs an den Hersteller

Falls man beim Verwertungsbetrieb eher drauflegen muss, sollte man sich lieber mit dem Vertragshändler in Verbindung setzen. Es gibt seit dem Jahr 2007 eine gesetzliche Regelung, welche die Hersteller dazu verpflichtet, dass sie alte Fahrzeuge kostenlos zurückzunehmen haben. Das Gesetz betrifft alle normalen Personenkraftfahrzeuge die ein Höchstgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten und über höchstens neun Sitzplätze verfügen. Der Hersteller ist jedoch nicht zur Rücknahme verpflichtet, falls bestimmte Komponenten schon ausgebaut wurden. Dazu zählen zum Beispiel Teile der Karosserie, die elektronischen Steuergeräte, das Fahrwerk oder der Motor. Ist das Auto also noch komplett, kann man sich mit dem nächsten Vertragshändler des Autoherstellers in Verbindung setzen.

Alte Autos noch selbst verwerten

Hat man keine Idee, was man mit dem alten Fahrzeug noch anfangen könnte, ist die Verschrottung sicher die einfachste Lösung. Viele haben aber eine ganz besondere Verbindung zu ihrem Auto, weil vielleicht spezielle Erinnerungen damit verknüpft sind, so dass eine Trennung im Herzen sehr weh tun würde. Kein Problem, denn man kann das Auto kurzerhand auch zweckentfremden und umfunktionieren. Wer ein großes Grundstück besitzt, kann das Auto zum Beispiel als Dekoartikel nutzen und es nach Herzenslust bepflanzen, Anregungen findet man zahlreich im Internet. Für diesen Zweck bieten sich vor allem alte Käfer oder Oldtimer an. Aus dem Motorraum des Autos lässt sich aber mit etwas Geschick auch ein Gartengrill bauen. Einzelne Autoteile kann man auch zur Herstellung ausgefallener Möbelstücke verwenden, auch hier findet man viele Inspirationen im Internet.

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