Niedrige Zinsen, die schleichende Entwertung von Spareinlagen durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise und die Schwierigkeit, Geld mit einer ausreichenden Rendite anzulegen, lassen viele Investoren ins Zweifeln kommen. Die anhaltende Inflation und verschiedene Börsenschwankungen schrecken potenzielle Anleger vor einer entsprechenden Investition ab. Daher nehmen Sachwerte, die nicht beliebig reproduzierbar sind und zudem eine deutlich höhere Inflationsresistenz als Geld aufweisen, eine wichtige Stellung in heutigen und zukünftigen Anlagefragen ein. „Eine solche Anlagemöglichkeit sind Immobilien“, weiß Patrick Holze, Vorstandsmitglied der DI Deutschland.Immobilien AG.

Sicherheit und Inflationsschutz

Ob für den Eigenbedarf oder im Hinblick auf die Altersvorsorge: Immobilien sind eine hervorragende Kapitalanlage.

Nach wie vor gelten sie als wertstabil und können je nach Marktsituation und Standort erhebliche Wertsteigerungen aufweisen. „Der Standort der Immobilie ist ein entscheidendes Merkmal bei der Auswahl. In schlecht ausgewählten Regionen sinkt beispielsweise die Chance auf eine Belegung, während an Standorten mit positiver Zukunftsprognose gute Möglichkeiten für eine erfolgreiche Vermietung sowie eine Wertstabilität der Objekte herrschen. Beachtet werden muss allerdings, dass sich die Eigenschaften der Lage mit der Zeit verändern können“, zählt Holze bestimmte Auswahlkriterien für Anlageimmobilien auf. Neben Sicherheit und Inflationsschutz zeichnen sich diese außerdem durch Steuervorteile und das Vorhandensein einer zusätzlichen Einkommensquelle im Alter aus.

Ausweg Immobilie

Anhaltend niedrige Zinsen und die angesprochene Entwertung von Spareinlagen stellen potenzielle Anleger vor die schwierige Frage, was für Investitionen sie tätigen sollen. Viele Investoren gehen mit dem Megatrend Immobilie und entscheiden sich für ein Investment, beispielsweise in Pflege-, Ferien- oder Denkmalimmobilien. „Über Pflegeimmobilien werden laufend Mieteinnahmen generiert. Die Instandhaltung übernimmt der Betreiber der Pflegeanlage und wenn einmal Eigenbedarf für einen Pflegeplatz besteht, verfügen Anleger über ein bevorzugtes Belegungsrecht für sich oder Angehörige. Auch Ferienimmobilien erzielen Einkünfte oder können eigenständig genutzt werden, was diese Kapitalanlage besonders attraktiv macht.“, nennt der Experte zwei Beispiele für Anlageimmobilien.

Viele Deutsche misstrauen allerdings jeglicher Form der Anlage. „Wer sich richtig beraten lässt, ist mit einer Anlageimmobilie gut aufgestellt, auch in Sachen Altersvorsorge“, fügt Holze an.

Einfluss von allen Seiten

Der Trend Immobilie wird von verschiedenen Faktoren weiter beschleunigt. Mit der Entwicklung hin zu Smart Homes, dem Drang zur Nachhaltigkeit im Hinblick auf den Energieverbrauch und der Vermischung von Privat- und Arbeitsleben rücken Immobilien weiter in den Fokus. Bemerkbar macht sich der Wandel auch durch ein starkes Wachstum im Bereich der Immobilien in Großstädten, während in ländlichen Regionen eine Abnahme der Nachfrage zu beobachten ist. Auch der demografische Wandel trägt zum Beispiel zum steigenden Bedarf an Pflegeimmobilien bei. „Bei Investments in Ferienregionen ist beispielsweise auch das Thema Smart Home interessant, um Gästen den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Neue Technologien bewirken zudem, dass Pflegeimmobilien immer bessere Möglichkeiten für das Wohnen im Alter bieten. So können zum Beispiel Bedürfnisse an das Pflegepersonal schneller übermittelt werden“, merkt Holze an.

Immobilien wechseln den Besitzer

Alleine 2015 wurden deutschlandweit nach Schätzungen der amtlichen Gutachterausschüsse Wohnungen, Häuser und Grundstücke für knapp 200 Milliarden Euro gekauft. Auch die steigenden Preise verringern die Nachfrage nicht.

„Aufgrund der fehlenden lohnenden alternativen Anlageformen interessieren sich Anleger preisunabhängig für Immobilien. Ein linearer Anstieg der Nachfrage ist seit 2010 zu beobachten. Auch wenn die Zinsen wieder leicht ansteigen sollten, hält dies die Käufer nicht davon ab, sich mit der Investition in Immobilien einen Baustein der Altersvorsorge zu schaffen“, merkt der Experte für Anlageimmobilien an. Die Eigentumsquote innerhalb Deutschlands ist außerdem noch immer relativ gering, wodurch großes Nachfragepotenzial generiert wird. „Zudem weisen Rahmenbedingungen wie Beschäftigungsentwicklung, Kaufkraft und Haushaltsentwicklung darauf hin, dass der Trend zum Immobilienkauf auch weiterhin anhält“, fasst Holze abschließend zusammen.

Quelle: Borgmeier Media Gruppe GmbH

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou

Despina Tagkalidou ist Auszubildende zur "Kauffrau für Marketingkommunikation" beim ARKM Online Verlag in Gummersbach. Neben ihren täglichen Aufgaben in den Bereichen Werbung, Public Relations, Messe und Design unterstützt sie die Mittelstand-Nachrichten in Form von aktuellen Meldungen.