… und wie Sie sie gewinnen.

MiNa-Kolumne mit Mehrwert für Unternehmer

(Seinen Podcast finden Sie hier: https://goo.gl/mQRgQk)

Wer kennt sie nicht, die alltäglichen Herausforderungen des Unternehmertums. All die Ansprüche, denen wir Unternehmer jeden Tag aufs Neue gerecht werden müssen. Ein manchmal schon zerreißendes Spannungsfeld zwischen Mitarbeitern, Kunden, Institutionen und der eigenen Familie. Aus allen Richtungen werden offen oder schweigend Forderungen formuliert, die es zu meistern gilt.

Foto: Christian Holzhausen - Anstifter für mehr Gelassenheit.

Schauen wir mal etwas genauer hin: Als erster Aspekt wären da die Mitarbeiter. Sie erheben Anspruch darauf, ordentlich geführt zu werden – ganz gleich was das im Einzelnen genau heißt. Der zweite Aspekt sind die Kunden. Wie heißt es doch so schön? Der Kunde ist König. Er hat den Anspruch, dass sich der Unternehmer als guter Dienstleister versteht und jederzeit für ihn da ist. Schließlich bezahlt er ja auch gut dafür. Ein weiterer Aspekt sind die Institutionen – beispielsweise Banken und das Finanzamt. In den Augen vieler nehmen sich diese beiden im Grunde genommen nichts: Sie stellen hohe Ansprüche die in der Regel nur Zeit und Geld kosten. Dann wäre da noch das private Umfeld – die Familie. Die Partnerin fordert – bei all dem Verständnis für das Unternehmen – grade dann, wenn die Zeit knapp ist, die meiste Aufmerksamkeit ein. Und die Kinder sollen auch nicht morgens beim Blick in die Küche die Frage stellen, wer da fremdes am Tisch sitzt…

Alltag, oder? Aber halt. Ich habe im meiner Aufzählung ja noch jemanden vergessen. Den Unternehmer an sich!

Die meisten Unternehmer, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe – und vielleicht geht es Ihnen genauso – schaffen es, die verschiedenen Anspruchsteller mehr oder weniger gut zu zufrieden zu stellen. Am besten gelingt es meist, sich den Kunden zu widmen. Danach kommen dann – weil es sein muss – die Institutionen. Bei den Mitarbeitern fängt es dann schon ganz langsam an holperig zu werden. Und die Familie bereitet schon deutlich größere Kopfschmerzen. Das Schlusslicht bildet der Unternehmer selbst. Besser gesagt: Die eigenen Bedürfnisse des Unternehmers selbst. Weil die „Anderen“ so viel fordern werden diese eigenen Bedürfnisse allzu oft hintenangestellt und beiseitegeschoben.

Darf ein Unternehmer überhaupt eigene Bedürfnisse haben?

Lassen Sie mich ein wenig von mir erzählen. Ich kenne diese Situationen und dieses Spannungsfeld nicht nur von meinen vielen Gesprächen mit anderen Unternehmern. Nein. Ich kenne dieses Spannungsfeld aus meiner eigenen Selbstständigkeit – immerhin seit mehr als 15 Jahren. 15 Jahre mit vielen Hochs und Tiefs. Ich weiß also durchaus wovon ich spreche. Rückblickend weiß ich, dass ich in diesen 15 Jahren an der einen oder anderen Stelle von einem Burnout nicht so wirklich weit entfernt war. Weil ich mich zwischen den verschiedenen Fronten habe zerreiben lassen. Mein Glück war, dass ich irgendwann begonnen habe mich als NLP-Coach ausbilden zu lassen. Denn in diesen mehr als zwei Jahren der Ausbildung hatte ich viel Möglichkeiten, meinen eigenen Fokus wieder auf die wesentlichen Aspekte des Lebens auszurichten: Auf meine eigenen Bedürfnisse. Denn ja, ein Unternehmer darf eigene Bedürfnisse haben und sich diesen auch widmen!

Ich sehe heute nahezu täglich Unternehmer, die sich genau in diesem Spannungsfeld bewegen. Die hier von allen Seiten unter Druck stehen. Darunter gibt es zum Glück einige, die damit ein gutes Umgehen gefunden haben. Doch andere wiederum bewegen sich in einem unheilvollen Kreislauf, in dem der gefühlte Druck immer höher wird. Ein Kreislauf in dem, mit steigendem Druck immer härter gekämpft wird. Und am Ende gibt es oft die rote Karte. Entweder vom eigenen Körper oder von der eigenen Familie.

In meinen Coaching-Gesprächen mit Unternehmern und Selbstständigen höre ich immer wieder ähnlich klingende Aussagen. Wenn ich die Frage stelle, welche Qualität bzw. Ressource sie sich bei den Herausforderungen des Alltages wünschen, lautet in den allermeisten Fällen die Antwort: Gelassenheit. Interessanterweise deckt sich diese Antwort mit meiner eigenen Erfahrung. Denn Gelassenheit ist die Qualität, die mir früher in den turbulentesten Zeiten am meisten gefehlt hat. Und zugleich ist es die Ressource, die es mir heute auch in schwierigen Momenten ermöglicht, bei mir zu bleiben bzw. wieder schnell zu mir zu finden.

Gelassenheit lernen: 5 Wege zu mehr Gelassenheit

Es gibt etwas, was mir persönlich am Herzen liegt: Ich möchte im Leben von Selbstständigen und Unternehmern einen Unterschied machen. Denn zu sehen, wie andere in diesem Kreislauf festhängen, mit dem ich mich so lange gequält habe, macht mich noch heute traurig und wütend zugleich. Mein Ziel ist es Anzustiften. Anstiften zu mehr Gelassenheit. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass Gelassenheit eine erlernbare Kernkompetenz ist. Gelassenheit ist aus meiner Sicht für Selbstständige und Unternehmer ein Erfolgsfaktor.

In der letzten Zeit bin ich immer häufiger gefragt worden, welche die wichtigsten Schritte sind, um in diesem Spannungsfeld gelassen zu bleiben. Über diese Frage musste ich eine Weile nachdenken. Denn ich hatte meine eigenen Strategien so tief in meinem Denken, Fühlen und Handeln verankert, dass sie mir gar nicht mehr bewusst waren.

In meinem Alltag nutze ich mehrere Strategien um gelassen zu bleiben bzw. in herausfordernden Situationen schnell meine Gelassenheit zurück zu gewinnen. Als Antwort auf die Frage und basierend auf meinen fünf besten Strategien habe ich ein ca. 2-stündiges Audio-Training produziert: „5 Wege, wie Du im geschäftlichen Alltag mehr Gelassenheit gewinnst und Energie für die wichtigen Dinge im Leben findest.

5 Wege, wie Du im geschäftlichen Alltag mehr Gelassenheit gewinnst und Energie für die wichtigen Dinge im Leben findest.
Da es mir, wie beschrieben, ein Herzensanliegen ist, zu mehr Gelassenheit anzustiften, möchte ich Ihnen heute dieses Audio-Training schenken. Hier können Sie das Audio-Training vom Anstifter zu mehr Gelassenheit kostenfrei anfordern: https://goo.gl/yL1pko. Hören Sie sich gelassen…

Herzliche Grüße, Ihr

Christian Holzhausen – Anstifter zu mehr Gelassenheit.

Veröffentlicht von:

Christian Holzhausen

Christian Holzhausen ist der Anstifter zu mehr Gelassenheit. Er ist davon überzeugt, dass wir dem steigenden Druck und Tempo unserer heutigen Zeit ein Korrektiv entgegensetzen müssen: Mehr Gelassenheit. Sein Standpunkt: "Gelassenheit ist ein Erfolgsfaktor insbesondere für Unternehmer und Selbstständige". Über dieses Thema spricht er auch regelmäßig in seinem Erfolgsfaktor Gelassenheit Podcast: https://goo.gl/mQRgQk