Berlin – Anhänger mit provokanten Sprüchen vor öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, Zeitungen und Parteigebäuden, massenweise Handzettel und ein Flugzeug-Banner über Berlin: In der vergangenen Woche hat die Helden Partei medienwirksam mit verschiedenen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht.

Mit einem eigenen Wahlprogramm und der herausfordernden Werbung konnte die Helden Partei innerhalb kürzester Zeit viele Menschen für sich gewinnen. Über Facebook wollten sich bereits einzelne Ortsgruppen in ganz Deutschland organisieren, auf der Internetseite der Partei gab es zahlreiche Mitglieder-Registrierungen.

Quellenangabe: "obs/Sparheld International GmbH"

Quellenangabe: „obs/Sparheld International GmbH“

Jetzt vermelden die vermeintlichen Partei Gründer, Henning Kruthaup und Christian Hellrung jedoch: Eine echte „Helden Partei“ gibt es nicht und wird es auch in Zukunft nicht geben. „Wir haben die Aktion als Satire auf das aktuelle politische Geschehen und Marketing-Maßnahme für unser Gutschein-Portal Sparheld.de ins Leben gerufen“, so Henning Kruthaup, Geschäftsführer der Sparheld International GmbH am Montag in Berlin. Durch die provokanten Aktionen sollten das Interesse an politischen Themen gefördert und die offene Diskussion mit Wählern kurz vor den Landtagswahlen angeregt werden. Denn die Sparheld International GmbH will sich verstärkt sozial und politisch in Deutschland und ganz Europa engagieren.

Vor allem gegen Fremdenfeindlichkeit und den Verkauf von Drogen will sich das Unternehmen einsetzen – zwei Punkte, die auch im „Wahlprogramm“ der Helden Partei einen großen Stellenwert einnahmen. „Die Sparheld International GmbH beschäftigt aktuell 24 Mitarbeiter aus 9 Nationen. Täglich werden in unserem Büro zehn verschiedene Sprachen, meistens kein Deutsch, gesprochen“, so Henning Kruthaup. Deswegen sei es für ihn und seine Angestellten selbstverständlich, das gesellschaftliche Miteinander von Menschen aus verschiedenen Ländern zu unterstützen und gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einzutreten.

„Des Weiteren sehen wir täglich, wie Drogen unmittelbar vor unserem Büro in Kreuzberg verkauft werden, zum Teil sogar an Minderjährige. Dagegen müssen wir etwas tun“, erläutert Kruthaup einen weiteren Grund für das politische und soziale Engagement des Unternehmens. „Wir fordern deshalb dazu auf, unsere Petition ‚Stoppt den Drogenverkauf am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg‘ zu unterstützen“, so Kruthaup weiter.

Die Facebook-Seite der Helden Partei werde übrigens als Kommunikationsplattform für das Engagement der Sparheld International GmbH weiter existieren, so Christian Hellrung, Marketing-Direktor des Unternehmens.

Quelle: ots

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Veröffentlicht von:

Ann-Christin Haselbach

Ann-Christin Haselbach ist Auszubildende beim ARKM Online Verlag in Gummersbach. Sie unterstützt die Mittelstand Nachrichten und sammelt weitere Erfahrungen für ihren Ausbildungsberuf zur "Medienkauffrau Digital und Print".