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	<title>Mittelstand-Nachrichten.de &#187; Berlin</title>
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	<description>Onlinemagazin für den Mittelstand - Wirtschaftsnachrichten.</description>
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		<title>Haus &amp; Grund-Podiumsdiskussion zur Energiewende (Video)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin. Die Energiewende ist aktuell eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Darin waren sich alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion von Haus &#038; Grund Deutschland am 25. Januar in Berlin einig. Die privaten Haus- und Wohnungseigentümer könnten einen großen Beitrag dazu leisten, indem sie Energie effizienter nutzten. “Für die Eigentümer ergeben sich aus diesen Anforderungen enorme Investitionen, die sie meist nur mit einer staatlichen Flankierung leisten können”, erläuterte Jochem Schlotmann, Vizepräsident von Haus &#038; Grund Deutschland. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Private Eigentümer sollten angemessen unterstützt werden</h2>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/haus-grund-podiumsdiskussion-zur-energiewende-video-20120130.html/haus-grund-energiewende-mina" rel="attachment wp-att-13705"><img class="aligncenter size-full wp-image-13705" title="haus-grund-energiewende-mina" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2012/01/haus-grund-energiewende-mina.jpg" alt="" width="497" height="275" /></a></p>
<p>Berlin. Die Energiewende ist aktuell eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Darin waren sich alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion von Haus &amp; Grund Deutschland am 25. Januar in Berlin einig. Die privaten Haus- und Wohnungseigentümer könnten einen großen Beitrag dazu leisten, indem sie Energie effizienter nutzten. “Für die Eigentümer ergeben sich aus diesen Anforderungen enorme Investitionen, die sie meist nur mit einer staatlichen Flankierung leisten können”, erläuterte Jochem Schlotmann, Vizepräsident von Haus &amp; Grund Deutschland. Zudem hätten die Hauseigentümer in den letzten Jahren bereits viel getan. Allein 2010 investierten sie 95 Milliarden Euro in ihre Immobilien, einen Großteil davon in die energetische Modernisierung.</p>
<p>Prof. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln leitete die Diskussion mit einem Vortrag ein. Seine zentrale Aussage war, dass sich energetische Modernisierungen nur dann rechneten, wenn die Gebäude ohnehin in einem größeren Umfang saniert werden müssten. Daher seien neben der Förderung solcher Investitionen durch Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau auch steuerliche Anreize sowie mietrechtliche Änderungen notwendig.</p>
<p>Über die notwendigen Fördermaßnahmen stritten sich auf dem Podium die Bundestagsabgeordneten Bettina Herlitzius von den Grünen, Sören Bartol von der SPD, Peter Götz von der CDU/CSU-Fraktion sowie Sebastian Körber von der FDP. Über das grundsätzliche Ziel, künftig weniger Energie zu verbrauchen und vermehrt erneuerbare Energien einzusetzen, bestand Einigkeit.<br />
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<p style="text-align: center;"><a href="http://video.arkm.de/2012/haus-grund-energiewende.mp4" target="_blank">iOS-Video im MP4 Format</a></p>
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		<title>Lutz Goebel: Solarförderung zeichnet sich seit Jahren durch extreme Fehlsteuerung aus</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/lutz-goebel-solarforderung-zeichnet-sich-seit-jahren-durch-extreme-fehlsteuerung-aus-20120116.html</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DIE FAMILIENUNTERNEHMER kritisieren die hohen Subventionen, die weiterhin zur Förderung der Solarwirtschaft aufgewendet werden. „Die Solarförderung zeichnet sich seit Jahren durch eine extreme Fehlsteuerung aus – 50 Prozent der Förderung erzielen nur 2 Prozent der Energieerzeugung. Darüber können auch die bescheidenen Kürzungen der Förderbeträge nicht hinwegtäuschen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Familienunternehmer unterstützen Bundeswirtschaftsminister Rösler </strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berlin, 16. Januar 2012. </strong> DIE FAMILIENUNTERNEHMER kritisieren die hohen Subventionen, die weiterhin zur Förderung der Solarwirtschaft aufgewendet werden. „Die Solarförderung zeichnet sich seit Jahren durch eine extreme Fehlsteuerung aus – 50 Prozent der Förderung erzielen nur 2 Prozent der Energieerzeugung. Darüber können auch die bescheidenen Kürzungen der Förderbeträge nicht hinwegtäuschen. Die ungeheuren Summen, die in die Photovoltaik gepumpt werden, landen nämlich fast ausschließlich in der Produktion und nur zu einem sehr kleinen Teil in der Forschung und Entwicklung von Neuerungen. So konnte kein technischer Vorsprung erhalten werden. Deshalb profitieren inzwischen auch chinesische Hersteller mehr als deutsche von diesen Subventionen, die den Investoren 12 Prozent Rendite sichert. Das Ergebnis ist, wie wir nun sehen: ein Solarunternehmen nach dem anderen gerät in Schwierigkeiten. Wir unterstützen die kritische Überprüfung und weitere Kürzung der Förderung, die Bundeswirtschaftsminister Rösler jetzt fordert, weil durch die Solarförderung im EEG der Strompreis der Industrie und des kleinen Mannes massiv verteuert wird“, kritisierte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lutz Goebel weiter: „Allein die bis 2010 errichteten Solaranlagen schlagen mit einem gesamten Förderungsvolumen von über 81 Mrd. Euro zu Buche, da die Vergütungen bei ihrer Errichtung für 20 Jahre garantiert werden. Jede zusätzliche Anlage ab 2010 erhöht die Kosten weiter. Dabei ist es längst klar, dass es wesentlich effizientere Wege gibt, aus erneuerbaren Quellen Strom zu erzeugen. Es wäre sinnvoll hier endlich Effizienzkriterien einzubauen. Natürlich kann man nicht auf einen Schlag die Förderung abbrechen. Aber ein langfristiger Weg aus dieser massiven Überförderung bzw. eine Begrenzung, wie es Herr Rösler fordert, ist auf jeden Fall nötig. Dass es dabei zu einer Konsolidierung in der Branche kommt, bei der manche auf der Strecke bleiben werden, ist die Folge der falschen Förderpolitik der Vergangenheit.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.</p>
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		<title>Immer noch Fragen an den Bundespräsidenten</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/immer-noch-fragen-an-den-bundespraesidenten-20120105.html</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 06:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bundespräsident Christian Wulff hat mit seinem Interview in eigener Sache nicht alle überzeugt. Grünen-Bundestagsfraktionschefin Renate Künast monierte, Wulff habe lediglich über seine Gefühle gesprochen. Der schleswig-holsteinische SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner sagte, Wulff werde es schwer haben, Autorität und Integrität wiederzuerlangen. Dagegen sagte FDP-Fraktionsvorsitzende im schleswig-holsteinischen Landtag, Wolfgang Kubicki, Wulff habe die "Sache" aus der Welt geschafft.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-13232" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/immer-noch-fragen-an-den-bundespraesidenten-20120105.html/wulff_dapd-2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13232" title="wulff_dapd" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2012/01/wulff_dapd-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></h2>
<h2>&#8220;Bild&#8221; widerspricht Wulffs Darstellung seines Anrufs beim Chefredakteur</h2>
<p>Berlin (dapd). Bundespräsident Christian Wulff hat mit seinem Interview in eigener Sache nicht alle überzeugt. Grünen-Bundestagsfraktionschefin Renate Künast monierte, Wulff habe lediglich über seine Gefühle gesprochen. Der schleswig-holsteinische SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner sagte, Wulff werde es schwer haben, Autorität und Integrität wiederzuerlangen. Dagegen sagte FDP-Fraktionsvorsitzende im schleswig-holsteinischen Landtag, Wolfgang Kubicki, Wulff habe die &#8220;Sache&#8221; aus der Welt geschafft.</p>
<p>Die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung widersprach Wulffs Aussage, er habe mit seinem Anruf bei Chefredakteur Kai Diekmann eine Berichterstattung zu seiner Hausfinanzierung nicht verhindern wollen. Wulff hatte am Mittwoch eingeräumt, dass sein Anruf bei Diekmann ein Fehler gewesen sei, einen Rücktritt aber abgelehnt.</p>
<p>Künast sagte, Wulff habe keine der Fragen beantwortet, die das Land beschäftigten. &#8220;Niemand weiß, wie oft und wofür sich dieser Präsident noch wird entschuldigen müssen&#8221;, sagte Künast der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung.</p>
<p>Stegner sagte dem Düsseldorfer &#8220;Handelsblatt&#8221;: &#8220;Es ist schade, dass Christian Wulff wieder die Chance vertan hat, für Orientierung zu sorgen.&#8221;</p>
<p>Der Leiter des &#8220;Bild&#8221;-Hauptstadtbüros, Nikolaus Blome, sagte im Deutschlandfunk, das Ziel von Wulffs Anruf bei Diekmann sei ganz klar gewesen, die Berichterstattung zu unterbinden. Wulff hatte im Interview gesagt, er habe lediglich darum gebeten, mit dem Bericht einen Tag zu warten.</p>
<p>Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy bezweifelte das. &#8220;Wenn es um eine reine Verschiebung ging, warum drohte Wulff dann mit rechtlichen Schritten?&#8221;, fragte er im &#8220;Handelsblatt&#8221;. Die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung hat nach eigener Darstellung Wulff vor ihrem ersten Bericht zu seinem Hauskredit einen Fragenkatalog gemailt. Der Präsident hat diesen demnach zunächst beantwortet, seine Stellungnahme dann zurückgezogen und anschließend versucht, die Veröffentlichung des Artikels durch einen Anruf bei Diekmann zu verhindern.</p>
<p>Edathy sagte, viele Fragen seien offen geblieben. &#8220;Es wäre zudem souveräner gewesen, Wulff hätte sich ohne Zeitbegrenzung der Bundespressekonferenz gestellt, als lediglich ein 15-minütiges Interview im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zuzulassen&#8221;, sagte er.</p>
<p>Kubicki fand hingegen, Wulff habe alle Fragen beantwortet. Er sei jedoch überrascht, wie unprofessionell Wulff mit den Vorwürfen umgehe. &#8220;Es wird immer nur soviel zugegeben wie gerade öffentlich geworden ist&#8221;, sagte Kubicki der &#8220;Passauer Neuen Presse&#8221;. &#8220;Das weckt schon Misstrauen, dass hinter alledem noch mehr stecken könnte.&#8221;</p>
<p>Die Freien Wähler würden bei einer erneuten Bundespräsidentenwahl wieder auf den DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck setzen. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger sagte der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;: &#8220;Wir haben beim letzten Mal Joachim Gauck gewählt. Und wir würden auch wieder für Gauck stimmen, wenn er anträte.&#8221;</p>
<p>Aiwanger verzichtete aber auf eine Rücktrittsforderung gegen Wulff. Der Präsident sei zwar sehr ungeschickt. &#8220;Aber eine Rücktrittsforderung finde ich trotzdem übertrieben&#8221;, sagte Aiwanger.</p>
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		<title>Bauarbeiter sollen besser geschützt werden</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/bauarbeiter-sollen-besser-geschuetzt-werden-20111104.html</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 08:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Die Arbeit auf dem Bau soll sicherer werden. So sollen Baufahrzeuge mit Rückfahrkameras ausgerüstet werden, um das Unfallrisiko auf Baustellen zu verringern. Außerdem verständigten sich die Bauverbände und die Gewerkschaft IG BAU darauf, dass Baustoffe in maximal 25 Kilogramm schweren Säcken transportiert werden sollen, wie die Organisationen am Donnerstag gemeinsam mitteilten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Rückfahrkameras für Baufahrzeuge geplant &#8211; Baustoffe in maximal 25 Kilogramm schweren Säcken</h2>
<p>Berlin (dapd). Die Arbeit auf dem Bau soll sicherer werden. So sollen Baufahrzeuge mit Rückfahrkameras ausgerüstet werden, um das Unfallrisiko auf Baustellen zu verringern. Außerdem verständigten sich die Bauverbände und die Gewerkschaft IG BAU darauf, dass Baustoffe in maximal 25 Kilogramm schweren Säcken transportiert werden sollen, wie die Organisationen am Donnerstag gemeinsam mitteilten.</p>
<p>Geeignete Instrumente für den Arbeitsschutz seien zudem der Einsatz eines Sicherheits- und Gesundheitskoordinators sowie ein rechtzeitig erstellter Sicherheits- und Gesundheitsplan. Die Verbände wollen nach eigener Aussage zudem prüfen, inwieweit sich die Baustellensicherheit mit Sanktionen bei Verstößen verbessern lässt.</p>
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		<title>DIE JUNGEN UNTERNEHMER zu EFSF-Abstimmung: „Ein schwarzer Tag für den deutschen Steuerzahler und künftige Generationen“</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 11:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bundesvorsitzende des Verbandes Die Jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann, hat die Zustimmung des Bundestages zur Ausweitung des EFSF-Rettungsschirms scharf kritisiert: „Das ist ein schwarzer Tag für den deutschen Steuerzahler und künftige Generationen. Es ist unverantwortlich, die Bürger mit noch mehr Milliarden-Risiken zu belasten. Falls die EFSF-Bürgschaften fällig werden, droht Deutschland ein finanzielles und soziales Desaster.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/marie-christine-ostermann.jpg"><img src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/marie-christine-ostermann.jpg" alt="" title="marie-christine-ostermann" width="500" height="356" class="aligncenter size-full wp-image-11654" /></a></p>
<p><strong>Foto: Verbandschefin Ostermann: „Mit der Zustimmung zum EFSF hat Deutschland ein wichtiges Verhandlungspfand für bessere Rettungsstrukturen aus der Hand gegeben“</strong></p>
<p><strong>Berlin, 29. September 2011.</strong> Die Bundesvorsitzende des Verbandes Die Jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann, hat die Zustimmung des Bundestages zur Ausweitung des EFSF-Rettungsschirms scharf kritisiert: „Das ist ein schwarzer Tag für den deutschen Steuerzahler und künftige Generationen. Es ist unverantwortlich, die Bürger mit noch mehr Milliarden-Risiken zu belasten. Falls die EFSF-Bürgschaften fällig werden, droht Deutschland ein finanzielles und soziales Desaster. Die Staatsverschuldung würde massiv ansteigen. Riesige Summen würden für Bildungseinrichtungen und soziale Projekte fehlen. Es besteht sogar die Gefahr, dass unser Land in die Inflation abgleitet. Es ist fatal, dass die Abgeordneten bei dieser elementaren Frage die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung so krass ignoriert haben.“</p>
<p>Ostermann weiter: „Zu dieser Entscheidung hätte es eine vernünftige Alternative gegeben, nämlich eine geordnete Umschuldung, die von einer Banken-Rekapitalisierung flankiert wird. Leider hat man sich nun dafür entschieden, die Einheit von Risiko und Haftung weiter zu zerreißen. Auch für die Schuldenländer ist die EFSF-Ausweitung keine nachhaltige Hilfe. Immer größere Rettungsschirme mindern lediglich den Reformdruck. Im Übrigen wäre es für die Geberländer günstiger, einzelne Banken zu retten als ganze Volkswirtschaften. Mit der Zustimmung des Bundestages zum EFSF hat Deutschland ein wichtiges Verhandlungspfand für bessere Rettungsstrukturen aus der Hand gegeben. Jetzt gilt es, Schadensbegrenzung zu betreiben. Der EFSF muss zu einem Instrumentarium für die Umschuldung von Krisenstaaten genutzt werden. Außerdem muss die Regierung beim dauerhaften ESM-Rettungsschirm eine harte Linie fahren und die Einheit von Risiko und Haftung wiederherstellen.“</p>
<p>DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familienunternehmer und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.</p>
<p>Die Jungen Unternehmer der BJU hatten bereits seit Wochen gegen den angeplanten und nun beschlossenen Rettungsschirm mit zahlreichen Aktionen protestiert. Hier ein Videorückblick:</p>
<p><object width="500" height="350"><param name="movie" value="http://player.mastorage.net/ma/movadplayer.swf"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="AllowScriptAccess" value="always"/><param name="flashvars" value="pid=2270&amp;midrolltag=&amp;postrolltag=&amp;config=http://video.mastorage.net/427/pub/1514090.xml&amp;overlaytag=&amp;prerolltag=http://adfarm1.adition.com/banner?sid=430894%26wpt=x&amp;src=http://playlist.mastorage.net/getfe.ad?v=afc7b83c4bec4e40b543786bfc23ce09"/><embed src="http://player.mastorage.net/ma/movadplayer.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" AllowScriptAccess="always" width="500" height="350" flashvars="pid=2270&amp;midrolltag=&amp;postrolltag=&amp;config=http://video.mastorage.net/427/pub/1514090.xml&amp;overlaytag=&amp;prerolltag=http://adfarm1.adition.com/banner?sid=430894&amp;wpt=x&amp;src=http://playlist.mastorage.net/getfe.ad?v=afc7b83c4bec4e40b543786bfc23ce09"/><br />
</object>
<div style="width:500px; text-align:center; font-family:verdana,sans-serif; font-size:0.8em;">
  <a href="http://player.mastorage.net/ma/watch.php?v=afc7b83c4bec4e40b543786bfc23ce09">BJU: Protestbeamer am Kanzleramt!</a>
</div>
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		<title>Familienunternehmer zu EFSF-Ratifizierung: Instrumente für Umschuldung Griechenlands nutzen</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/familienunternehmer-zu-efsf-ratifizierung-instrumente-fuer-umschuldung-griechenlands-nutzen-20110929.html</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 10:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern nach der Ratifizierung des EFSF-Vertrages durch den Bundestag eine scharfe Kontrolle weiterer Schuldentranchen für die Hauptschuldnerländer und eine härtere Linie bei den bevorstehenden ESM-Verhandlungen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Lutz Goebel: Einheit von Risiko und Haftung zerstört – Bessere Struktur für ESM-Vertrag nötig – Kein erneuter Druckaufbau durch übertriebene Eile bei ESM-Verhandlungen</strong><strong> </strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Berlin, 29. September 2011. </strong> DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern nach der Ratifizierung des EFSF-Vertrages durch den Bundestag eine scharfe Kontrolle weiterer Schuldentranchen für die Hauptschuldnerländer und eine härtere Linie bei den bevorstehenden ESM-Verhandlungen. „Mit der heutigen EFSF-Zustimmung hat Deutschland leider ein Pfand für Nachverhandlungen aus der Hand gegeben, um Risiko und Haftung im Rettungsschirm besser auszubalancieren. Die EFSF-Kompetenz zur Rekapitalisierung von Banken muss jetzt als nächster Schritt für die Umschuldung Griechenlands genutzt werden. Denn jeder kann nachrechnen, dass sich Griechenland nicht anders sanieren und der Euro auf den Märkten nur so Vertrauen zurückgewinnen kann“, forderte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.</p>
<p>Goebel weiter: „Standard &amp; Poors hat uns in dieser Woche bestätigt: Risiko und Haftung sind in den Rettungsschirmen falsch verteilt. Und selbst Deutschland ist als größter Dominostein der Euro-Zone durch die Rettungsschirme gefährdet, sein AAA-Rating zu verlieren. Beim Nachfolge-Rettungsschirm ESM müssen die jetzigen Konstruktionsfehler der EFSF vermieden werden. Die Verhandlungszeit für den ESM darf nicht wieder so drastisch verkürzt werden, dass die Abgeordneten erneut unter Druck gesetzt werden nach dem Motto: jetzt müssen wir erst einmal Geld rausrücken, über Strukturen und Stabilitätspakte verhandeln wir später.“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gründernacht in Berlin: Experten stehen Existenzgründern Rede und Antwort</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 06:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin. Am 5. Oktober ist es wieder soweit. Die Gründernacht macht Station in Berlin. Gleich vier Experten aus den Fachgebieten Marketing, PR, Positionierung, Controlling, Finanzen, Gründen mit Fördermitteln, strategischer Planung und Recht verraten Neuunternehmern, wie sie erfolgreich in die Selbständigkeit starten. Die Berliner Gründernacht findet am Mittwoch, den 5. Oktober ab 19.00 Uhr im Umspannwerk Kreuzberg, Ohlauer Straße 43 in Berlin-Kreuzberg statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Umfassende Beratung und persönliche Unterstützung in allen Belangen rund um den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit</h2>
<p>Berlin. Am 5. Oktober ist es wieder soweit. Die Gründernacht macht Station in Berlin. Gleich vier Experten aus den Fachgebieten Marketing, PR, Positionierung, Controlling, Finanzen, Gründen mit Fördermitteln, strategischer Planung und Recht verraten Neuunternehmern, wie sie erfolgreich in die Selbständigkeit starten. Die Berliner Gründernacht findet am Mittwoch, den 5. Oktober ab 19.00 Uhr im Umspannwerk Kreuzberg, Ohlauer Straße 43 in Berlin-Kreuzberg statt.</p>
<p>„Die Berliner Gründernacht ist ein besonderes Angebot für Gründer, das sich von allen anderen bekannten Angeboten unterscheidet“, erklären die Veranstalter vom Experten- und Beraterverbund Ultimo/q2b. Sie sei eine Mischung aus Expertentalk, persönlichem Coaching, Netzwerkveranstaltung, Gründertraining und Beratung. Es werde viel Raum für ganz individuelle Fragen und Anliegen der Start-ups gegeben – branchenübergreifend, interdisziplinär und individuell.</p>
<p>Als Ansprechpartner stehen an diesem Abend der Berliner Diplom-Kaufmann und Controllingspezialist Axel Meyl, der Münchener Ex-Bertelsmann-Manager und Buchautor Andreas Bode und der PR- und Positionierungsexperte Falk S. Al-Omary Rede und Antwort. Ergänzt wird das Trio durch den Berliner Rechtsanwalt und Medienrechtsexperten Stefan Weste, der über das Thema „Akquise – was ist gesetzlich erlaubt“ referieren wird. Gemeinsam werden sie alle Fragen rund um das Thema Gründen beleuchten. Weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung gibt es unter <a href="http://www.gruendernacht.org">www.gruendernacht.org</a>. Die Veranstaltung ist öffentlich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Familienunternehmer zu Deutschlands Euro-Rettungsschirm-Rating: Dieser Weg der Rettung führt in den Abgrund!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 16:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern nach der Ankündigung von Standard &#038; Poors, Deutschlands Rating in den Euro-Rettungsschirmen herabzustufen, einen Stopp der EFSF- und ESM-Verträge. „Erst ein Nein des Bundestages am Donnerstag eröffnet den Weg für die dringend notwendigen Nachverhandlungen. " ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Lutz Goebel: EFSF- und ESM-Verträge stoppen –  Erst Bundestags-Nein öffnet Weg für Nachverhandlungen</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Berlin, 27. September 2011. </strong> DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern nach der Ankündigung von Standard &amp; Poors, Deutschlands Rating in den Euro-Rettungsschirmen herabzustufen, einen Stopp der EFSF- und ESM-Verträge. „Erst ein Nein des Bundestages am Donnerstag eröffnet den Weg für die dringend notwendigen Nachverhandlungen. Starke Schultern können mehr tragen als schwache. Aber auch Deutschland kann in die Knie gehen. Das haben wir jetzt durch S&amp;P zu hören bekommen. Der Politikansatz, immer weiter Rettungsschirme zu spannen, ist erledigt. Die parlamentarische Mehrheit aus Union, FDP, SPD und Grünen kann nicht länger gegen den gesammelten Sachverstand der Wissenschaft und der Akteure auf den Finanzmärkten anrennen. Bundeskanzlerin Merkel und BDI-Präsident Keitel fordern ja ein langfristig ausgerichtetes Euro-Rettungskonzept mit einem neuen Stabilitätspakt. Fangen wir damit jetzt beim EFSF-Rettungsschirm an!“, forderte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.</p>
<p>Goebel weiter: „Die EFSF ist ein nachvollziehbares politisches Projekt, aber mit falscher ökonomischer Struktur. S&amp;P bestätigt jetzt unsere Warnung, dass Risiko und Haftung in der EFSF bisher falsch verteilt sind. Wir Familienunternehmer wissen, dass Europa in dieser Staatsschuldenkrise eine Institution braucht, die wie der IWF Umschuldungen abwickeln und insolvente Banken retten kann &#8211; doch Staatsanleihen an den Märkten vorbei aufzusaugen, kann nicht gutgehen. Risiko und Haftung müssen in der EFSF sauber definiert werden, sonst zahlen wir Steuerzahler viel schneller für die gigantischen Garantien als viele Politiker sich das heute vorstellen können. Daher fordern Familienunternehmer, dass der EFSF-Rettungsschirm nachverhandelt werden muss. Dazu sollte der Bundestag am Donnerstag die Tür aufstoßen mit einem vorübergehenden Nein! Manche Abgeordnete meinen, beim Nachfolge-Rettungsschirm ESM könne man das alles nachholen. Wir Familienunternehmer warnen: es gibt doch bereits die Versuche, die Verhandlungszeit für den ESM so drastisch zu verkürzen, dass die. Abgeordneten schon wieder erpresst werden nach dem Motto: jetzt müssen wir erst einmal Geld rausrücken, über Strukturen und Stabilitätspakte verhandeln wir später.“</p>
<p>DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.</p>
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		<title>Textilien mit Grips</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/textilien-mit-grips-20110912.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 11:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Intelligente Textilien mit Sensorik- oder Leuchtfunktion sorgen als potenzieller Nischen- und Wachstumsmarkt jetzt zum zweiten Mal für Schlagzeilen: Nicht unbedingt als „Anzieh“-Elektronik, wie es Modemacher, Medien und Trendforscher vor etwa zehn Jahren prophezeit hatten, sondern eher als technisch-sinnvolle Anwendungen in Kliniken, Fahrzeugen und anderswo. Die Rede ist von faserbasierten Lichtleitern, Sensorgewebe und textilen Photovoltaik-Modulen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Intelligente Fäden für Gesundheit, Bau &amp; Auto &#8211; deutsche Textilforschung führend</strong></p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-11290" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/textilien-mit-grips-20110912.html/dr-klaus-jansen"><img class="aligncenter size-full wp-image-11290" title="dr-klaus-jansen" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/dr-klaus-jansen.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>FKT-Chef Dr. Klaus Jansen: „Erste TechTex-Serienprodukte stehen vor der Einführung“ &#8211; Foto: S. George</em></strong></p>
<p><strong>Intelligente Textilien mit Sensorik- oder Leuchtfunktion sorgen als potenzieller Nischen- und Wachstumsmarkt jetzt zum zweiten Mal für Schlagzeilen: Nicht unbedingt als „Anzieh“-Elektronik, wie es Modemacher, Medien und Trendforscher vor etwa zehn Jahren prophezeit hatten, sondern eher als technisch-sinnvolle Anwendungen in Kliniken, Fahrzeugen und anderswo. Die Rede ist von faserbasierten Lichtleitern, Sensorgewebe und textilen Photovoltaik-Modulen.</strong></p>
<p>Alle Fäden zu den sogenannten „Smart Textiles“, sprich Informationen zu optischen (leuchtenden), elektrisch leitenden und Energie erzeugenden Fasern und Geweben, laufen beim in Berlin ansässigen Forschungskuratorium Textil (FKT) zusammen. Dessen Chef Dr. Klaus Jansen nennt die von den Bundesministerien für Forschung bzw. Wirtschaft/Technologie unterstützte Anwendungsforschung in diesem Textilsegment weltweit führend. Entscheidende Impulse dafür kommen aus Instituten in Denkendorf, Greiz, Aachen und Chemnitz sowie aus der Industrie &#8211; allem voran aus dem Automotive-Bereich.</p>
<p>Nach Worten von Jansen habe die um das Jahr 2002 plötzlich einsetzende „Möglichkeits-Euphorie“ zu den Stichworten internetfähige Bekleidung bzw. Audio- oder Videoentertainment auf Textil jedoch „viel Porzellan zerschlagen“. Denn das technisch Wünschenswerte sei damals von Wissenschaft und Produktion kaum umzusetzen gewesen. Ausnahmen wie eine MP3-Jacke, beheizbare Unterwäsche, ein Kommunikationshandschuh zum Telefonieren über Bluetooth sowie mittlerweile auch Leuchtbänder oder Sensorteppiche bestätigten die Regel. Auch für das Bauwesen wurden erste faseroptische Messsysteme auf Basis expoxidharzgebundener Sensortextilien zur Langzeitüberwachung von Bauwerken und Brücken entwickelt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Oft noch zu kostspielig und alltagsuntauglich</strong></p>
<p>Die bislang vorliegenden Lösungen seien meist zu kostenintensiv, wenig zuverlässig und demzufolge noch nicht alltagstauglich, sagt der Textilforscher. „Sie möchten ein lichtleitendes oder sensorbestücktes Textil schließlich auch mal waschen: Doch noch immer passen gestickte Elektronik, Mechanik, Wasser und Chemikalien nicht zusammen…“, bedauert Jansen. Immerhin liefen seit 2007, so das FKT, nun im öffentlich geförderten Sektor verstärkt Projekte mit technischer Ausrichtung. Schon einige Jahre zuvor habe die Autoindustrie ihrerseits in Zusammenarbeit mit der Textilforschung begonnen, die Potenziale von textilen Leuchtflächen, Schaltern und gedruckten elektrischen Schaltungen für den Fahrgastinnenraum zu erschließen. Erste Serienprodukte stünden jetzt vor der Einführung.</p>
<p>Für Forschungsmanagerin Sabine Gimpel vom Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland – mit den Schwerpunkten Smart Textiles, Oberflächenfunktionalisierung und flexible Materialien &#8211; ist es mit Blick auf intelligente Kleidung (wearable electronics) „kaum noch einer Frage, ob, sondern wann solche ‚helfenden‘ Mikrosysteme auch in Textilien integriert werden“. Neben der Textilbranche selbst seien u. a. Information und Kommunikation, Elektronik, Energiewirtschaft, Medizin und Automotive wesentliche Treiber der Entwicklung. In der Folge entstünden laut Gimpel neue, spezialisierte Märkte wie in der Medizin die kontinuierliche Patientenüberwachung und Neugeborenen-Fürsorge.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Von Idee bis Produktion nur drei Jahre</strong></p>
<p>Ein daraus abgeleiteter Forschungsschwerpunkt stellt beispielsweise die Multifunktionsintegration von Textilien in den Mittelpunkt – also Gewebe mit Mikrobauelementen, die neben Leuchten, Heizen und Kühlen auch über sensorische und aktuatorische Eigenschaften verfügen, zudem interaktiv sind. Wie die Greizer Smart Textile-Expertin betont, würden derzeit ebenfalls die Grundlagen für textile Farbstoffsolarzellen sowie Methoden zur Lichterzeugung durch LED oder OLED am Faden sowie durch Lichtleitfasern entwickelt.</p>
<p>Das TITV Greiz, das hochleitfähige und interaktiv reagierende Garne unter dem Markennamen ELITEX<sup>® </sup>entwickelt hat, kann auf einen smart –textilen medizinischen „Türöffner“ verweisen: einen Therapiehandschuh für Schlaganfallpatienten. Kern der Rehabilitationshilfe zur Langzeittherapie der sensomotorischen Leistungsverbesserung sind zehn gestickte Fingerelektroden, die mit einem elektronischen Steuergerät verbunden werden. Von der Idee bis zur Serienproduktion der Innovation, die vom Neural Plasticy Lab an der Ruhr-Universität Bochum initiiert wurde, vergingen nur drei Jahre. Wesentlicher Vorteil gegenüber dem bisherigen Handling mit einzelnen Klebeelektroden: Die im Handschuh integrierten textilen Elektroden, die mit leitfähigem ELITEX®-Garn aufgestickt und mit isolierten und knickbruchbeständigen Anschlussleitungen kontaktiert werden, lassen sich schon während der Herstellung individuell an die Hand des jeweiligen Patienten anpassen. Der Handschuh kann von ihm ohne Hilfe übergezogen werden; vorher musste medizinisch ausgebildetes Personal die einzelnen Elektroden jedes Mal anlegen. ++</p>
<p style="text-align: center;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-11291" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/textilien-mit-grips-20110912.html/leuchtoveralls"><img class="aligncenter size-full wp-image-11291" title="leuchtoveralls" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/leuchtoveralls.jpg" alt="" width="450" height="450" /></a><br />
<strong><em> Leuchtoveralls als Bühnenbekleidung für eine Drummer-Formation aus Berlin &#8211; (Quelle: STFi) </em></strong></p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.textilforschung.de/">www.textilforschung.de</a>, <a href="http://www.titv-greiz.de/">www.titv-greiz.de</a>,</p>
<p><a href="http://www.mstonline.de/mikrosystemtechnik/smart-textiles">www.mstonline.de/mikrosystemtechnik/smart-textiles</a>, <a href="http://www.smarttextiles.net/">www.smarttextiles.net</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>ZIM-SOLO ermöglicht Quantensprung bei Fertigungsprozess in Werften</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/zim-solo-ermoeglicht-quantensprung-bei-fertigungsprozess-in-werften-20110912.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 10:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Deutschlands Mittelstand ist durch die Hightech-Strategie des Bundes herausgefordert – und setzt auch bei Produktionstechnologien verstärkt auf eigene Innovationen. Kleine und mittlere Unternehmen werden auf ihrem Innovationskurs vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einzigartig in Europa: Zwei Milliarden Euro für 15.000 Innovationsvorhaben</strong></p>
<p>(Berlin/Wismar). Deutschlands Mittelstand ist durch die Hightech-Strategie des Bundes herausgefordert – und setzt auch bei <strong>Produktionstechnologien</strong> verstärkt auf eigene Innovationen. Kleine und mittlere Unternehmen werden auf ihrem Innovationskurs vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt. Als Nachteilsausgleich gegenüber Großfirmen erhalten sie wie die in Wismar ansässige IEM Industrie Engineering und Management GmbH Fördermittel für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Form nichtrückzahlbarer Zuschüsse. Allein bei <strong>Produktionstechnologien </strong>wurden aus dem Etat des Bundeswirtschaftsministeriums mit fast 400 zugesagten Mio. € rund 3.300 Projekte angeschoben – das bedeutet Platz eins im Branchenranking.</p>
<p>Nach drei Jahren Laufzeit des in Europa solitären Förderprogramms ist die Zwischenbilanz mit fast 15.000 bewilligten ZIM-Projekten und annähernd 2 Mrd. € zugesagter Mittel durchweg positiv. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler erklärte unlängst, das Programm habe sich zum „Flaggschiff“ der KMU-Innovationsförderung entwickelt. Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle wurden allein durch die 2009 und 2010 bewilligten ZIM-Projekte bundesweit rund 70.000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-11282" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/zim-solo-ermoeglicht-quantensprung-bei-fertigungsprozess-in-werften-20110912.html/iem-gmbh"><img class="aligncenter size-full wp-image-11282" title="iem-gmbh" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/iem-gmbh.jpg" alt="" width="450" height="338" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>IEM-Projektmitarbeiter bei einem Anlagenhersteller für den Schiffbau &#8211; </em><em>Quelle: IEM GmbH</em></strong></p>
<p><strong>Bessere Hallenausnutzung im Fokus</strong></p>
<p>Einen Quantensprung im Fertigungsprozess könnte beispielsweise ein ZIM-SOLO-Entwicklungsvorhaben der Wismarer IEM-Entwickler der Schiffbau- und Offshore-Branche bescheren. Im Fokus des einzelbetrieblichen Förderprojektes stand die räumliche bzw. funktionale Verdichtung der im Schiffbau gängigen Fertigungsstufen und  Transportaufgaben in den Vorfertigungsbereichen. Hintergrund sind die kaum genutzten Innenhöhen der mit viel Geld gebauten Werfthallen  Produktionstechnik, Materiallager und Förderanlagen befinden sich meist in einer Ebene. Die von den Wismarer Ingenieuren in die „dritte Dimension“ überführten Lager-, Fertigungs- und Montagekomplexe bewirken eine wesentlich bessere Ausnutzung der Hallenkapazität sowie größtmögliche Flexibilität.</p>
<p>„Das Programm ZIM-SOLO hat uns als kleines Unternehmen sehr geholfen, dass wir uns unabhängig von dem Tagesgeschäft mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben befassen können“, lautet das Fazit von Geschäftsführer Dr. Dietrich Bruhns. Der Förderantrag sei vom Projektträger sehr zügig bearbeitet und bereits nach zwei Monaten positiv beschieden worden. Durch seine innovative Fertigungs- und Montage-Lösung habe die Marktattraktivität von IEM deutlich zugenommen. „Bei sich weiter stabilisierender Wirtschaftslage gehen wir sogar von einer Zunahme der Arbeitsplätze in unserem Unternehmen aus.“</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wenig Bürokratie bei der Antragstellung</strong></p>
<p>Die beiden ZIM-Module SOLO und KOOP (einzelbetriebliche bzw. Kooperationsforschung mit mindestens einem weiteren Industriepartner oder einer Wissenschaftseinrichtung) stehen den oft flexiblen, aber in der Regel unterkapitalisierten Innovationsunternehmen für die Entwicklung von neuen Produkten, Verfahrung oder Dienstleistungen mit Umsatzpotenzial „von morgen“ zur Verfügung. Kennzeichen von ZIM mit Fördersummen zumeist über 100.000 € pro Projekt zzgl. bis zu 25.000 € zur Vorbereitung der Vermarktung sind mittelstandfreundliche Kriterien: einfache und jederzeit mögliche Antragstellung, rasches Bewilligungsverfahren, vergleichsweise sehr „übersichtliche“ Bürokratie. Ein Viertel der bislang insgesamt 20.500 Anträge werden übrigens durch Berater eingereicht; das spart vor allem Erstantragstellern Zeit und Kraftaufwand.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Technologieoffen auch für Kleinfirmen</strong></p>
<p>„Manche Unternehmen wissen noch gar nicht, dass Mittelständler bis 250 Mitarbeiter ohne Technologie- und Brancheneinschränkung antragsberechtigt sind – aber auch deutlich kleinere Unternehmen und Handwerksbetriebe“, erläutert Claudia Herrmann-Koitz, Geschäftsführerin der Berliner EuroNorm. Ihr Unternehmen mit inzwischen über 100 Mitarbeitern ist einer der drei ZIM-Projektträger und für die Fördersäule SOLO mitverantwortlich. Erste Auswertungen, so Herrmann-Koitz, hätten die enorme Hebelwirkung des Programms bestätigt. Danach löse ein Fördereuro in drei Jahren 12 Euro Umsatz aus.</p>
<p>KMU bis 250 Mitarbeiter und 50 Mio. € Umsatz sind mit einem Anteil von 60 Prozent an der Beschäftigung und über der Hälfte der gesamten Wertschöpfung Motor der deutschen Wirtschaft. Obwohl finanziell zumeist ohne große Spielräume, betreiben 30.000 von ihnen permanent Industrieforschung; schätzungsweise weitere 70.000 bringen fallweise eigene Innovationen auf den Markt. Im Vergleich zu Großunternehmen, die fast 90 Prozent aller FuE-Aktivitäten in Deutschland bestreiten, ist das innovative Potenzial der KMU jedoch noch zu gering. FuE-Förderung verfolgt deshalb mehrere Ziele. So sollen mit nichtrückzahlbaren Zuschüssen die enormen und auch risikoreichen FuE-Aufwendungen, die sich oft erst nach Jahren durch mehr Umsatz auszahlen, abgefedert und zudem der Zugang zu Forschungsergebnissen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen erleichtert werden.</p>
<p>Kontakt: EuroNorm GmbH, Telefon 030 97003-043, <a href="mailto:zim@euronorm.de">zim@euronorm.de</a>, <a href="http://www.zim-bmwi.de/">www.zim-bmwi.de</a></p>
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