
Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx hält nicht die Schuldenkrise für das größte Problem der Bundesbürger im kommenden Jahr, sondern Panikreaktionen und mangelnden Optimismus. “Die eigentliche Gefahr ist nicht die Krise, sondern der Angstkreislauf, der die Krise ständig verschärft”, sagte Horx im dapd-Interview. Der Eindruck vieler Leute, alles werde immer schlimmer, sei falsch.
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Bremen. Ein neues Leichtbaumaterial für Elektroautos, orthopädische Prothesen oder selbsttragende Dachkonstruktionen kommt aus Bremen: vielseitige einsetzbare Organofolie mit metallähnlichen Eigenschaften. Der zunächst nur als Prototyp vorhandene Hightech-Werkstoff des 32-jährigen Kunststofftechnikers Henrik Dommes wurde Anfang Juli in Berlin mit dem Innovationspreis des Gesamtverbandes textil +mode in der Sparte Technische Textilien ausgezeichnet.
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Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken haben der Natur ein einzigartiges Haft- und Klebeprinzip abgeschaut, das den Umgang mit Oberflächen in vielen Industriezweigen revolutionieren kann. Nach dem gleichen physikalischen Prinzip, mit dem Geckos sich mühelos über Kopf oder an senkrechten Wänden halten, werden künftig ohne Einsatz von Kleber vielfältige Materialverbindungen möglich. Die neuartige Bionikanwendung wird am 14. September auf der erstmals stattfindenden Zukunftsarena Oberflächentechnik in Zeulenroda vorgestellt (www.thgot.de).
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Münster. In Münster wurde in dieser Woche der Janssen Zukunftspreis 2010 verliehen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde an drei herausragende Projekte im Bereich Gesundheitswesen überreicht. Von einem neuartigen Pflege-Notruf-System über den Übergang zur Versorgung in die Erwachsenenmedizin (Berliner Transitionsmodell) bishin zur Diagnose bei Schlaganfallpatienten über Telekonferenz.
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Berlin. Der Siemens-Konzern baut sein Geschäft mit so genannten grünen Technologien kräftig aus und übertrifft dabei eigene Zielvorstellungen. «Schon im vergangenen Jahr sind wir beim Geschäft mit grünen Technologien mit elf Prozent überdurchschnittlich gewachsen», sagte Siemens-Vorstand Barbara Kux der «Berliner Zeitung» (Montagausgabe). 2009 erzielte Siemens in diesem Bereich einen Umsatz von 23 Milliarden Euro, das sind rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes.
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Bonn. Akademische Karrieren sind ohne Forschungsaufenthalte im Ausland kaum noch vorstellbar. Eine hilfreiche Anlaufstelle für international mobile Wissenschaftler ist die Webseite von Euraxess Deutschland, der Nationalen Koordinierungsstelle bei der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn. Kernstück des Portals ist eine Datenbank, die Stipendien und Förderprogramme sowohl für deutsche Wissenschaftler im Ausland als auch in umgekehrter Richtung für ausländische Forscher in Deutschland umfasst.
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Berlin. Zwei Jahre nach dem Start des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) sind am Donnerstag in Berlin die ersten Ergebnisse dieser Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt worden. Zu sehen waren rund 200 geförderte Entwicklungen kleiner und mittlerer Unternehmen sowie industrienaher Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland. Zu den Highlights gehörten ein Kleinunterseeboot aus Frankfurt/Oder, eine Überwachungskamera aus Ahrensburg (Schleswig-Holstein) und ein tragbarer Elektroroller mit europäischer Straßenzulassung aus Aachen.
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Frankfurt/Main. Die Bayer AG hat sich zuversichtlich für ihr eigenes Pharmageschäft gezeigt. Auch als weltweit nur auf Platz 14 rangierender Pharmakonzern könne Bayer bestehen, denn nicht die absolute Größe entscheide, sondern die Position in einzelnen Therapiegebieten und Märkten sowie die Qualität der Forschung und Entwicklung, sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Hier rangiere Bayer unter den Stärksten der Industrie.
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