
Die Gründung einer europäischen Ratingagentur droht zu scheitern. Bisher gibt es zu wenig Investoren für das Projekt, wie eine Sprecherin der Beraterfirma Roland Berger am Montag in München sagte. Vom Tisch sei das Thema aber keineswegs, fügte die Sprecherin hinzu. Die “Financial Times Deutschland” hatte berichtet, die Beraterfirma glaube nicht mehr daran, das Startkapital von 300 Millionen Euro zusammenzubekommen. Gegenwind habe es von Großbanken und der Industrie gegeben.
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In einem Entwurf für ein Beschäftigungspaket plädiert EU-Sozialkommissar Laszlo Andor für eine Mischung aus weitgehenden Reformen des Arbeitsmarktes und finanzieller Förderung.
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Weltweit packen in dieser Woche Mitarbeiter von Finanzministerien und Notenbanken ihre Koffer, um nach Washington zu fliegen. Dort kommen Weltbank und Währungsfonds offiziell ab Freitag zu ihrer Frühjahrstagung zusammen. Schon vorher jedoch treffen viele Experten zu Podiumsdiskussionen und Hintergrundgesprächen ein. Dabei wird es vor allem um zwei Themen gehen: Neben der Wahl eines neuen Weltbank-Präsidenten, die sich bereits am Montag entscheiden könnte, geht es vor allem um die Euro-Krise, wie Jan Hagen sagt, Banken-Experte der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin.
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16. April 2012 | Veröffentlicht unter:
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Marie-Christine Ostermann: Wir brauchen kein Maulkorb-Parlament – Wie unsicher muss man sich seiner eigenen Argumentation sein, wenn man sich nicht einmal mehr die Gegen-Argumente seiner eigenen Parteifreunde anhören will?
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Angesichts immer neuer Rekordbenzinpreise will die schwarz-gelbe Koalition die Preispolitik der Mineralölkonzerne schärfer kontrollieren. Das geht nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung (Freitagausgabe) aus einem Antragsentwurf von Union und FDP hervor. Darin fordern die Fraktionen die Bundesregierung auf, für mehr Wettbewerb und Preistransparenz auf dem Tankstellenmarkt zu sorgen. Unter anderem soll die Regierung “auch das westaustralische Modell einer genauen Prüfung unterziehen, bei dem die Mineralölunternehmen täglich um 14.00 Uhr den Kraftstoffpreis für den nächsten Tag bei einer behördlichen Stelle melden müssen”, zitiert die Zeitung aus dem Entwurf.
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Nach dem Scheitern einer Auffanglösung für die Schlecker-Beschäftigten durch die FDP flattern den etwa 10.000 Mitarbeitern des Konzerns die Kündigungsschreiben ins Haus. Nach Angaben von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wurden am Donnerstag die Briefe an 10.000 Mitarbeiter verschickt. Vorausgegangen war ein zähes Ringen um die Finanzierung von Auffanggesellschaften über eine Bürgschaft der Länder für einen KfW-Kredit.
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Die Familienunternehmer sind heute der Bogenberger Erklärung beigetreten, die Prof. Hans-Werner Sinn, Präsident des renommierten ifo Instituts, initiiert hat. „Wir Familienunternehmer teilen mit der Wissenschaft die große Sorge um unsere Gemeinschaftswährung. Professor Sinn hat in den vergangenen anderthalb Jahren die Risiken an die Öffentlichkeit gebracht, die in den Target-2-Forderungen der Bundesbank versteckt sind.
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Der Bund wird voraussichtlich schneller größere Anteile des Luftfahrtkonzerns EADS übernehmen als bisher bekannt. Nach Informationen der “Financial Times Deutschland” will die Regierung noch in diesem Jahr bis zu zwölf Prozent der Aktien des Konzerns kaufen. Vorbereitet sei das Geschäft bereits, abgewickelt werden solle es über die staatliche KfW-Bank.
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23. März 2012 | Veröffentlicht unter:
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