
Der Umsatz der deutschen Industrie ist im November auf Monatssicht leicht gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gingen die Erlöse des verarbeitenden Gewerbes preis- und saisonbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Dabei habe der Inlandsumsatz um 1,5 Prozent nachgegeben, der Umsatz mit ausländischen Abnehmern um 0,6 Prozent, teilte das Amt am Dienstag mit.
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er erwartete Abschwung in der Eurozone wird die deutsche Konjunktur nach Auffassung von Wirtschaftsforschern nur vorübergehend dämpfen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostizierte am Mittwoch in Berlin nur für den Winter eine leichte Rezession, der aber schon im Sommer eine kräftige wirtschaftliche Erholung folgen soll. Auch der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, sagte der “Bild-”Zeitung”, die deutsche Wirtschaft werde dieses Jahr zwar nicht toll wachsen, eine Rezession bleibe ihr aber erspart.
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Angesichts der sich verschärfenden Eurokrise rechnet der Sachverständigenrat für 2012 nur noch mit minimalem Wachstum in Deutschland. Die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro sagte der “Bild”-Zeitung (Donnerstagausgabe), die deutsche Wirtschaft werde im nächsten Jahr “um rund 0,4 Prozent wachsen”.
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Der Automobilzulieferer Continental sieht keinerlei Zeichen für einen Abschwung in der Autobranche. In Europa dürfte es zwar Rückgänge wegen der Schuldenkrise geben, sagte der Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart der “Süddeutschen Zeitung” (Donnerstagausgabe). “Aber es bestehen Chancen auf Wachstum in Amerika, und Asien wird weiter zulegen. Beides dürfte die Schwäche in Europa mehr als ausgleichen.”
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Wegen der hohen Nachfrage nach Luxuskarossen haben BMW, Audi und Mercedes ihre Weihnachtspausen in vielen Werken auf eine Woche verkürzt. Die Volumenhersteller Volkswagen, Ford und Opel hätten dagegen eine meist zweiwöchige Produktionspause geplant, meldete die “Automobilwoche” am Wochenende.
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Der Energiekonzern E.on treibt den Abbau von weltweit bis zu 11.000 der 80.000 Arbeitsplätze voran: In Deutschland sollen bis zu 3.000 Beschäftigte in den Vorruhestand gehen, bis zu 2.500 Beschäftigte sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, und 500 Stellen sollen durch das Auslaufen befristeter Verträge wegfallen, wie die “Rheinische Post” (Montagausgabe) berichtet.
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Der Flughafenbetreiber Fraport hat im November an seinem Heimatstandort Frankfurt am Main deutlich mehr Passagiere abgefertigt als im Vorjahr. Wie das MDAX-Unternehmen am Montag mitteilte, wurden im ersten Monat mit Betrieb der Landebahn Nordwest 4,3 Millionen Reisende begrüßt.
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Das ungewöhnlich milde Wetter und die noch immer robuste Wirtschaft haben die Arbeitslosigkeit im November erneut deutlich sinken lassen. Die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Menschen nahm im Vergleich zum Vormonat um 24.000 auf 2,713 Millionen ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste November-Wert seit 1991. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang 214.000. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber Oktober um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.
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