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	<title>Mittelstand-Nachrichten.de &#187; Forschung + Wissenschaft</title>
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	<description>Onlinemagazin für den Mittelstand - Wirtschaftsnachrichten.</description>
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		<title>Sachsen: Kurs auf HighTex-Lösungen mit Umsatzpotenzial</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/sachsen-kurs-auf-hightex-loesungen-mit-umsatzpotenzial-20110923.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 08:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oelsnitz/Vogtland. Zwei mittelständische Unternehmensnetze aus Oelsnitz und Plauen entwickeln mit Praxis- und Forschungskompetenz ihrer Partner neue Textilinnovationen für die Gebäudeklimatisierung/Energieerzeugung bzw. die Bereiche Bau/Architektur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/mdb-hochbaum-cdu.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11502" title="mdb-hochbaum-cdu" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/mdb-hochbaum-cdu.jpg" alt="" width="500" height="380" /></a></p>
<h2><strong>Drei MdB aus dem Vogtland zu  Gast bei textilen NEMO-Netzen in Oelsnitz</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Oelsnitz/Vogtland. Zwei mittelständische Unternehmensnetze aus Oelsnitz und Plauen entwickeln mit Praxis- und Forschungskompetenz ihrer Partner neue Textilinnovationen für die Gebäudeklimatisierung/Energieerzeugung bzw. die Bereiche Bau/Architektur. Die vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen von ZIM-NEMO geförderten Verbünde waren Mitte September Gastgeber für drei Mitglieder des Bundestages aus dem Vogtlandkreis: Joachim Günther (FDP), Robert Hochbaum (CDU) und Rolf Schwanitz (SPD). </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die beiden NEMO-Netze InoReTex (<a href="http://www.inoretex.de/">www.inoretex.de</a>) und VOBAtex (<a href="http://www.vobatex.net/">www.vobatex.net</a>) sind überregionale Zusammenschlüsse von insgesamt 22 Unternehmen, die mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Chemnitz, Greiz und Zwickau mit dem Ziel der Erschließung neuer Umsatzpotenziale zusammenarbeiten. Die von beiden Netzwerkmanagerinnen Steffi Volland und Kathrin Floß geschilderten Projekte, so die Entwicklung von innovativen Wand- und Deckensystemen zur Raumklimatisierung auf der Basis technischer Textilien, greifen die textile Tradition in der Region auf und verbinden sie mit neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Technik. Solche Vorhaben mit hoher Materialeinsparung und beträchtlichem Anwendernutzen stießen bei den Abgeordneten auf großes Interesse.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/textile-schlaufen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11503" title="textile-schlaufen" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/textile-schlaufen.jpg" alt="" width="500" height="430" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Alles fliest:  Heiz- bzw. Kühlschlangen in Textilien integriert (Foto: InnoMedia)</em></strong></p>
<p>Die MdB würdigten zugleich mit Blick auf Wachstum und Arbeitsplätze die Bedeutung der Netzwerke für die westsächsische Industrieregion. Weil die NEMO-Förderung dem Vernehmen nach 2012 vorfristig auslaufen soll, wurde FDP-Bundestagsabgeordneter Joachim Günther gebeten, eine entsprechende Petition an seinen Parteifreund, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP), zu übergeben. Das von beiden Netzwerkmanagerinnen unterzeichnete Schreiben drängt auf die Fortführung dieses Fördermoduls. „Dieses Instrument hat sich als hervorragendes Mittel  für kleine Unternehmen erwiesen, Innovationsprojekte im Verbund erfolgreich zu planen und umzusetzen  und so qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu erhalten  bzw. neu zu schaffen“, heißt es darin.</p>
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		<title>Textilien mit Grips</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/textilien-mit-grips-20110912.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 11:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Intelligente Textilien mit Sensorik- oder Leuchtfunktion sorgen als potenzieller Nischen- und Wachstumsmarkt jetzt zum zweiten Mal für Schlagzeilen: Nicht unbedingt als „Anzieh“-Elektronik, wie es Modemacher, Medien und Trendforscher vor etwa zehn Jahren prophezeit hatten, sondern eher als technisch-sinnvolle Anwendungen in Kliniken, Fahrzeugen und anderswo. Die Rede ist von faserbasierten Lichtleitern, Sensorgewebe und textilen Photovoltaik-Modulen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Intelligente Fäden für Gesundheit, Bau &amp; Auto &#8211; deutsche Textilforschung führend</strong></p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-11290" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/textilien-mit-grips-20110912.html/dr-klaus-jansen"><img class="aligncenter size-full wp-image-11290" title="dr-klaus-jansen" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/dr-klaus-jansen.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>FKT-Chef Dr. Klaus Jansen: „Erste TechTex-Serienprodukte stehen vor der Einführung“ &#8211; Foto: S. George</em></strong></p>
<p><strong>Intelligente Textilien mit Sensorik- oder Leuchtfunktion sorgen als potenzieller Nischen- und Wachstumsmarkt jetzt zum zweiten Mal für Schlagzeilen: Nicht unbedingt als „Anzieh“-Elektronik, wie es Modemacher, Medien und Trendforscher vor etwa zehn Jahren prophezeit hatten, sondern eher als technisch-sinnvolle Anwendungen in Kliniken, Fahrzeugen und anderswo. Die Rede ist von faserbasierten Lichtleitern, Sensorgewebe und textilen Photovoltaik-Modulen.</strong></p>
<p>Alle Fäden zu den sogenannten „Smart Textiles“, sprich Informationen zu optischen (leuchtenden), elektrisch leitenden und Energie erzeugenden Fasern und Geweben, laufen beim in Berlin ansässigen Forschungskuratorium Textil (FKT) zusammen. Dessen Chef Dr. Klaus Jansen nennt die von den Bundesministerien für Forschung bzw. Wirtschaft/Technologie unterstützte Anwendungsforschung in diesem Textilsegment weltweit führend. Entscheidende Impulse dafür kommen aus Instituten in Denkendorf, Greiz, Aachen und Chemnitz sowie aus der Industrie &#8211; allem voran aus dem Automotive-Bereich.</p>
<p>Nach Worten von Jansen habe die um das Jahr 2002 plötzlich einsetzende „Möglichkeits-Euphorie“ zu den Stichworten internetfähige Bekleidung bzw. Audio- oder Videoentertainment auf Textil jedoch „viel Porzellan zerschlagen“. Denn das technisch Wünschenswerte sei damals von Wissenschaft und Produktion kaum umzusetzen gewesen. Ausnahmen wie eine MP3-Jacke, beheizbare Unterwäsche, ein Kommunikationshandschuh zum Telefonieren über Bluetooth sowie mittlerweile auch Leuchtbänder oder Sensorteppiche bestätigten die Regel. Auch für das Bauwesen wurden erste faseroptische Messsysteme auf Basis expoxidharzgebundener Sensortextilien zur Langzeitüberwachung von Bauwerken und Brücken entwickelt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Oft noch zu kostspielig und alltagsuntauglich</strong></p>
<p>Die bislang vorliegenden Lösungen seien meist zu kostenintensiv, wenig zuverlässig und demzufolge noch nicht alltagstauglich, sagt der Textilforscher. „Sie möchten ein lichtleitendes oder sensorbestücktes Textil schließlich auch mal waschen: Doch noch immer passen gestickte Elektronik, Mechanik, Wasser und Chemikalien nicht zusammen…“, bedauert Jansen. Immerhin liefen seit 2007, so das FKT, nun im öffentlich geförderten Sektor verstärkt Projekte mit technischer Ausrichtung. Schon einige Jahre zuvor habe die Autoindustrie ihrerseits in Zusammenarbeit mit der Textilforschung begonnen, die Potenziale von textilen Leuchtflächen, Schaltern und gedruckten elektrischen Schaltungen für den Fahrgastinnenraum zu erschließen. Erste Serienprodukte stünden jetzt vor der Einführung.</p>
<p>Für Forschungsmanagerin Sabine Gimpel vom Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland – mit den Schwerpunkten Smart Textiles, Oberflächenfunktionalisierung und flexible Materialien &#8211; ist es mit Blick auf intelligente Kleidung (wearable electronics) „kaum noch einer Frage, ob, sondern wann solche ‚helfenden‘ Mikrosysteme auch in Textilien integriert werden“. Neben der Textilbranche selbst seien u. a. Information und Kommunikation, Elektronik, Energiewirtschaft, Medizin und Automotive wesentliche Treiber der Entwicklung. In der Folge entstünden laut Gimpel neue, spezialisierte Märkte wie in der Medizin die kontinuierliche Patientenüberwachung und Neugeborenen-Fürsorge.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Von Idee bis Produktion nur drei Jahre</strong></p>
<p>Ein daraus abgeleiteter Forschungsschwerpunkt stellt beispielsweise die Multifunktionsintegration von Textilien in den Mittelpunkt – also Gewebe mit Mikrobauelementen, die neben Leuchten, Heizen und Kühlen auch über sensorische und aktuatorische Eigenschaften verfügen, zudem interaktiv sind. Wie die Greizer Smart Textile-Expertin betont, würden derzeit ebenfalls die Grundlagen für textile Farbstoffsolarzellen sowie Methoden zur Lichterzeugung durch LED oder OLED am Faden sowie durch Lichtleitfasern entwickelt.</p>
<p>Das TITV Greiz, das hochleitfähige und interaktiv reagierende Garne unter dem Markennamen ELITEX<sup>® </sup>entwickelt hat, kann auf einen smart –textilen medizinischen „Türöffner“ verweisen: einen Therapiehandschuh für Schlaganfallpatienten. Kern der Rehabilitationshilfe zur Langzeittherapie der sensomotorischen Leistungsverbesserung sind zehn gestickte Fingerelektroden, die mit einem elektronischen Steuergerät verbunden werden. Von der Idee bis zur Serienproduktion der Innovation, die vom Neural Plasticy Lab an der Ruhr-Universität Bochum initiiert wurde, vergingen nur drei Jahre. Wesentlicher Vorteil gegenüber dem bisherigen Handling mit einzelnen Klebeelektroden: Die im Handschuh integrierten textilen Elektroden, die mit leitfähigem ELITEX®-Garn aufgestickt und mit isolierten und knickbruchbeständigen Anschlussleitungen kontaktiert werden, lassen sich schon während der Herstellung individuell an die Hand des jeweiligen Patienten anpassen. Der Handschuh kann von ihm ohne Hilfe übergezogen werden; vorher musste medizinisch ausgebildetes Personal die einzelnen Elektroden jedes Mal anlegen. ++</p>
<p style="text-align: center;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-11291" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/textilien-mit-grips-20110912.html/leuchtoveralls"><img class="aligncenter size-full wp-image-11291" title="leuchtoveralls" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/leuchtoveralls.jpg" alt="" width="450" height="450" /></a><br />
<strong><em> Leuchtoveralls als Bühnenbekleidung für eine Drummer-Formation aus Berlin &#8211; (Quelle: STFi) </em></strong></p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.textilforschung.de/">www.textilforschung.de</a>, <a href="http://www.titv-greiz.de/">www.titv-greiz.de</a>,</p>
<p><a href="http://www.mstonline.de/mikrosystemtechnik/smart-textiles">www.mstonline.de/mikrosystemtechnik/smart-textiles</a>, <a href="http://www.smarttextiles.net/">www.smarttextiles.net</a></p>
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		<title>Kaltes Plasma: Endlich wirksames Mittel gegen chronische Wunden</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 10:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Hoffnung für vier bis fünf Millionen Bundesbürger, die unter langwierigen Heilungsproblemen bei offenen Wunden leiden: Seit einigen Jahren wird die heilungsfördernde Wirkung von kaltem Plasma intensiv erforscht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue Hoffnung für vier bis fünf Millionen Bundesbürger, die unter langwierigen Heilungsproblemen bei offenen Wunden leiden: Seit einigen Jahren wird die heilungsfördernde Wirkung von kaltem Plasma intensiv erforscht.</strong> Das künstlich erzeugte, ionisierte Gas tötet Viren, Bakterien und Pilze schnell und schmerzlos, ohne menschliche Zellen zu gefährden. In Erfurt kommen Anfang Dezember Mediziner, Physiker, Ingenieure und Biologen zusammen, um erste Praxiserfahrungen mit der neuen Technologie sowie künftige medizinische Anwendungsmöglichkeiten zu diskutieren (www.<a href="mailto:info@ak-adp.de">ak-adp.de</a>).</p>
<p>Zu ihnen gehört Dr. Georg Isbary vom Klinikum Schwabing in München. Der mit dem Forschungspreis der „Fondation Urgo“ 2010 ausgezeichnete Hautarzt nutzt die heilende Wirkung kalten Plasma-Gases schon seit 2005 als wirksames Mittel gegen chronische Wunden. Damit ließen sich ohne Nebenwirkungen bis zu 40 Prozent mehr Bakterien abtöten als auf konventionellem Weg. Neben Erkenntnissen aus laufenden Studien mit Patienten will er auch ein innovatives Desinfektionsgerät vorstellen, das sterile alkoholische Lösungen ersetzen soll. Denn ein kalter Plasmastrahl dringe sehr schnell selbst in kleinste Hautspalten, belaste das Gewebe nicht und wirke sogar durch die Kleidung hindurch: „Wer einen Fuß mit Socken in das Gerät steckt, hat beides anschließend keimfrei“, erklärt Isbary. Mit Plasma ließen sich nach seiner Auffassung künftig auch die gefährlichen Krankenhausbakterien sowie viele EHEC- Bakterien bekämpfen.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-11278" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/kaltes-plasma-endlich-wirksames-mittel-gegen-chronische-wunden-20110912.html/schaeferhund-harras"><img class="aligncenter size-full wp-image-11278" title="schaeferhund-harras" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/09/schaeferhund-harras.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Eine chronische Wunde auf der Nase von Schäferhund Harras wurde mit dem „kinpen“ im Greifswalder Leibniz-Institut geheilt. (Quelle: Leibnitz-Institut)</em></strong></p>
<p>Schon heute lässt sich kaltes Plasma nutzen, um von Bakterien besiedelte Oberflächen zahnmedizinischer Implantate ohne Beschädigungen zu reinigen. Müssen große Knochenstücke, etwa nach einem Unfall oder bei Tumoren, durch Implantate ersetzt werden, lassen sich damit auch wabenartige Strukturen im Implantat bioaktiv beschichten sowie raue Oberflächen von Gelenkimplantaten funktionalisieren. Nach Angaben von Prof. Rainer Bader, Leiter eines Forschungslabors an der Orthopädischen Universitätsklinik Rostock, könnten so behandelte Implantate besser in den Knochen einwachsen und länger stabil bleiben.</p>
<p><strong>Weltweit erster Lehrstuhl Plasmamedizin</strong></p>
<p>Wegen ihrer breiten Anwendungschancen hat sich die Plasmamedizin bereits als eigenes medizinisches Fachgebiet etabliert. Die weltweit erste Professur in Plasmamedizin hat im Sommer diesen Jahres der Pharmazeut Dr. Thomas von Woedtke an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald übernommen. In enger Zusammenarbeit zwischen Universitätsmedizin und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) konzentriert sich von Woeldtke vor allem auf Untersuchungen zur Plasmawirkung bei biologischen Geweben sowie auf die wissenschaftliche Vorbereitung und Begleitung der therapeutischen Plasmaanwendung. Denn das müsse das Ziel weiterer Grundlagenforschung sein, so Professor Klaus Dieter Weltmann, Chef des INP Greifswald und einer der führenden Plasmaforscher: „Systematisch Therapieoptionen abzuleiten und Nebenwirkungen zu vermeiden“.</p>
<p>Veranstalter des Erfahrungsaustauschs von Wissenschaftlern, Medizinern sowie Vertretern aus Heil- und Pflegeberufen am 2./3. Dezember 2011in Erfurt ist der Anwenderkreis Atmosphärendruckplasma .Die branchenübergreifende Themenplattform wurde 2009 von Experten des Jenaer Oberflächen-Technologieentwicklers INNOVENT gegründet.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Workshop</strong>: <a href="http://www.ak-adp.de/">www.ak-adp.de</a>, Kontakt: Dr. Kerstin Horn, INNOVENT e. V. Technologieentwicklung, Tel. 03641-282554, e-mail <a href="mailto:info@ak-adp.de">info@ak-adp.de</a></p>
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		<title>Innovationsverband fordert bessere Finanzbasis für Marktzugang</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/innovationsverband-fordert-bessere-finanzbasis-fuer-marktzugang-20110511.html</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 11:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin. Als eine der „drängendsten innovationspolitischen Aufgaben“ hat der Verband Innovativer Unternehmen (VIU) die Verbesserung der Finanzsituation für die  Industrieforschung in kleinen und mittleren Unternehmen angemahnt. Gegenüber Bundestagsabgeordneten forderte der Interessenvertreter forschender Mittelständler und industrienaher Forschungseinrichtungen (http://www.viunet.de) am Dienstag die Politik dazu auf, konkrete Entwicklungsprojekte über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums hinaus zu fördern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berliner Firmenchef: Noch zu wenig Innovationen aus der Hauptstadt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Berlin. Als eine der „drängendsten innovationspolitischen Aufgaben“ hat der Verband Innovativer Unternehmen (VIU) die Verbesserung der Finanzsituation für die  Industrieforschung in kleinen und mittleren Unternehmen angemahnt. Gegenüber Bundestagsabgeordneten forderte der Interessenvertreter forschender Mittelständler und industrienaher Forschungseinrichtungen (<a href="http://www.viunet.de">http://www.viunet.de</a>) am Dienstag die Politik dazu auf, konkrete Entwicklungsprojekte über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums hinaus zu fördern.</p>
<p>Verbandsvorsitzender Dr. Ralf-Uwe Bauer (Rudolstadt) regte in Berlin einen einmaligen Sonderzuschuss für solche Firmen an, die erstmals selbst Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben. „Bund und Länder müssen mit Blick auf strukturschwache Regionen und industrielle Gründer weitaus mehr Unternehmen als bisher ermutigen, mit eigenen Innovationen strategische Wettbewerbsvorteile zu erreichen.“ Außerdem plädierte der Verband dafür, nach international bewährtem Muster ein zusätzliches FuE-Finanzierungsinstrument in Form zinsverbilligter staatlicher Kredite einzurichten. Diese sollten als Anschluss an eine FuE-Projektförderung bereitgestellt werden und den Marktzugang unterstützen.</p>
<p>„Mit solchen Maßnahmen ließe sich die Anzahl der forschenden Industrieunternehmen auch in der Hauptstadt erhöhen“, betonte Dr. Frank Weckend, Landessprecher des VIU für Berlin und Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik aus Adlershof. Angesichts des 2019 auslaufenden Solidarpakts und des bis dahin noch kaum greifenden „selbsttragenden Aufschwungs“ im Osten Deutschlands weiß der Firmenchef: Nur mit innovativen Angeboten könnten die Mittelständler im Land auch langfristig ihre Existenz und Position am Markt sichern. Deshalb, so der erfahrene Industrieforscher, hätte eine FuE-Startprämie strategische Bedeutung für die mittelständische Industrie.</p>
<div id="attachment_9315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/05/dr-marlies-volkmer.jpg"><img class="size-full wp-image-9315" title="dr-marlies-volkmer" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/05/dr-marlies-volkmer.jpg" alt="Die sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Marlies Volkmer mit einem Forschung treibenden Mittelständler (Quelle: Checkpoint-Media)" width="450" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Die sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Marlies Volkmer mit einem Forschung treibenden Mittelständler (Quelle: Checkpoint-Media)</p></div>
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		<title>Münster: Janssen-Zukunftspreis 2010 (Medizin-Nobelpreis) verliehen (Video)</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/muenster-janssen-zukunftspreis-2010-medizin-nobelpreis-verliehen-video-20101008.html</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 12:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sven Klawunder]]></category>

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		<description><![CDATA[Münster. In Münster wurde in dieser Woche der Janssen Zukunftspreis 2010 verliehen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde an drei herausragende Projekte im Bereich Gesundheitswesen überreicht. Von einem neuartigen Pflege-Notruf-System über den Übergang zur Versorgung in die Erwachsenenmedizin (Berliner Transitionsmodell) bishin zur Diagnose bei Schlaganfallpatienten über Telekonferenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Mittelstand-Fernsehen:<br />
Videopodcast vom Zukunftspreis 2010</h1>
<p><strong>Münster. In Münster wurde in dieser Woche der Janssen Zukunftspreis 2010 verliehen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde an drei herausragende Projekte im Bereich Gesundheitswesen überreicht. Von einem neuartigen Pflege-Notruf-System über den Übergang zur Versorgung in die Erwachsenenmedizin (Berliner Transitionsmodell) bishin zur Diagnose bei Schlaganfallpatienten über Telekonferenz.</strong></p>
<p><strong><br /><img src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2010/10/zukunftspreis-teaser.jpg" alt="media" /><br />
[Klicken Sie den Beitrag an, um das Video zu sehen!]</strong></p>
<p><strong>Video: <a href="http://www.flying-media.de" target="_blank">Flying-Media</a> (<a href="http://www.nrw-online.org" target="_blank">NRW-online.org Netzwerk</a>)</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jenoptik verkauft Weltraumgeschäft</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 06:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung + Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen - Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Jena-Optronik]]></category>
		<category><![CDATA[Jenoptik]]></category>
		<category><![CDATA[TecDAX]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumgeschäft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jena. Jenoptik trennt sich von seinem Weltraumgeschäft. Wie das TecDAX-Unternehmen am Sonntag mitteilte, werden sämtliche Geschäftsanteile der Tochtergesellschaft Jena-Optronik an einen global führenden Anbieter in der Luft- und Raumfahrt verkauft. Der Transaktion müssen noch die zuständigen Kartellbehörden zustimmen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-6412" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/jenoptik-verkauft-weltraumgeschaeft-20101004.html/satellit"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6412" title="satellit" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2010/10/satellit-500x286.jpg" alt="" width="500" height="286" /></a></p>
<p><strong>Jena. Jenoptik trennt sich von seinem <a href="http://www.deutsche-raumfahrt.de" target="_blank">Weltraumgeschäft</a>. Wie das TecDAX-Unternehmen am Sonntag mitteilte, werden sämtliche Geschäftsanteile der Tochtergesellschaft Jena-Optronik an einen global führenden Anbieter in der Luft- und Raumfahrt verkauft. Der Transaktion müssen noch die zuständigen Kartellbehörden zustimmen. </strong></p>
<p>Der neue Eigentümer habe den Zuschlag in einem Bieterverfahren, an dem sich mehrere internationale Luft- und Raumfahrtunternehmen beteiligt hätten, erhalten. Alle 131 Mitarbeiter der Jena-Optronik würden vom neuen Eigentümer übernommen, hieß es. Über den Kaufpreis hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Durch den Verkauf werde die Nettoverschuldung des Jenoptik-Konzerns deutlich unter 100 Millionen Euro sinken. Rund 45 Millionen Euro hiervon seien durch langfristige Immobilienkredite abgesichert.</p>
<p>Durch die Einnahmen soll zudem die internationale Präsenz, vor allem in Nordamerika und Asien, ausgebaut und durch ausgewählte Großprojekte und gezielte kleinere Akquisitionen die Profitabilität des Konzerns erhöht werden.</p>
<p>Das Weltraumgeschäft steuerte im vergangenen Jahr rund 30 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei. 2010 will das Unternehmen knapp 500 Millionen Euro erlösen. Beim operativen Ergebnis (Ebit) werden mindestens 25 Millionen Euro angepeilt. Die Ergebnisprognose enthalte keine Erträge aus dem Verkauf der Jena-Optronik, hieß es weiter.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Industrieforscher-Verband sieht innovativen Mittelstand bedroht</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/industrieforscher-verband-sieht-innovativen-mittelstand-bedroht-20100507.html</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 21:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Forschungsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Werner Oertel]]></category>
		<category><![CDATA[Projektförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf-Uwe Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Innovativer Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin. Der Verband Innovativer Unternehmen (VIU) hat die von der Bundesregierung geplante Einführung einer Forschungsförderung durch Steuergutschriften als besonders nachteilig für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und als „politische Mogelpackung“ kritisiert. „Wir befürchten eine Abkehr von der über Jahre bewährten, mittelstandsfreundlichen und unkomplizierten Förderung konkreter Forschungs- und Entwicklungsprojekte etwa über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums“, erklärte VIU-Vorstandsvorsitzender Ralf-Uwe Bauer am Dienstag vor Bundestagsabgeordneten in Berlin. Als Interessenvertreter rund 2.500 ostdeutscher Mittelständler und externer Forschungseinrichtungen setze der Verband sich dafür ein, dass die Projektförderung „erhalten und deutlich aufgestockt“ wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Umstellung der Forschungsförderung benachteiligt tausende Unternehmen</h2>
<p><strong>Berlin. Der Verband Innovativer Unternehmen (VIU) hat die von der Bundesregierung geplante Einführung einer Forschungsförderung durch Steuergutschriften als besonders nachteilig für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und als „politische Mogelpackung“ kritisiert. „Wir befürchten eine Abkehr von der über Jahre bewährten, mittelstandsfreundlichen und unkomplizierten Förderung konkreter Forschungs- und Entwicklungsprojekte etwa über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums“, erklärte VIU-Vorstandsvorsitzender Ralf-Uwe Bauer am Dienstag vor Bundestagsabgeordneten in Berlin. Als Interessenvertreter rund 2.500 ostdeutscher Mittelständler und externer Forschungseinrichtungen setze der Verband sich dafür ein, dass die Projektförderung „erhalten und deutlich aufgestockt“ wird.</strong></p>
<p>Nutznießer einer neuen, steuerbasierten Förderung wären aus Verbandssicht vorrangig Großunternehmen. Nicht sie hätten jedoch erhebliche Wettbewerbsnachteile in einer globalisierten Welt, sondern die kleinen und mittleren Betriebe sowie wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen speziell in den neuen Ländern und strukturschwachen Gebieten Westdeutschlands. Dieses Manko würde durch eine Umstellung auf steuerbasierte Förderung „zementiert“. Bauer nannte es bedauerlich, dass Politiker ständig von der enormen Bedeutung des Mittelstands redeten, sich bei konkreten Entscheidungen jedoch von Interessen der Großindustrie leiten ließen.</p>
<p>Bei einer steuerlichen Förderung muss die Entwicklung neuer Produkte und Technologien vorfinanziert werden; ein gravierendes Problem gerade für junge und Unternehmen mit wenig Eigenkapital. Bei der Projektförderung fließen die Mittel dagegen prozessbegleitend und garantiert. Viele Unternehmerkollegen auch aus dem Westen des Landes hätten ihm bestätigt, dass ZIM das beste Förderinstrument in Deutschland seit Jahrzehnten sei, so der Verbandschef. Im Rahmen dieses Programms wurden allein in den letzten beiden Jahren bundesweit 7.700 KMU-Neuentwicklungen mit insgesamt 975 Millionen Euro unterstützt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zentrales Innovationsprogramm federt Krise für forschenden Mittelstand ab</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/zentrales-innovationsprogramm-federt-krise-fuer-forschenden-mittelstand-ab-20100507.html</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Werner Oertel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung + Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungs-Zuschüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Werner Oertel]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin. Die bundesweite Nachfrage nach dem vor knapp zwei Jahren gestarteten Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Forschungsförderung ist mit monatlich rund 700 Anträgen unverändert hoch. Nutznießer der ZIM-Förderung sind kleine und mittlere Unternehmen und industrienahe Forschungseinrichtungen auf dem Weg zu umsatzstarken neuen Produkten, Technologien und Dienstleistungen. Wie das Programm-Management in Berlin jetzt mitteilte, waren 2009 mit 8.400 Anträgen doppelt so viele wie im Jahr zuvor eingegangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Interesse an Forschungs-Zuschüssen des BMWi bundesweit unverändert hoch</h2>
<p><strong>Berlin. Die bundesweite Nachfrage nach dem vor knapp zwei Jahren gestarteten Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Forschungsförderung ist mit monatlich rund 700 Anträgen unverändert hoch. Nutznießer der ZIM-Förderung sind kleine und mittlere Unternehmen und industrienahe Forschungseinrichtungen auf dem Weg zu umsatzstarken neuen Produkten, Technologien und Dienstleistungen. Wie das Programm-Management in Berlin jetzt mitteilte, waren 2009 mit 8.400 Anträgen doppelt so viele wie im Jahr zuvor eingegangen.</strong></p>
<p><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-4506" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/zentrales-innovationsprogramm-federt-krise-fuer-forschenden-mittelstand-ab-20100507.html/it-2009_4783p"><img class="aligncenter size-full wp-image-4506" title="it-2009_4783p" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2010/05/it-2009_4783p.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
</strong></p>
<p>Bislang wurden über das Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) branchenübergreifend 7.700 Förderprojekte mit einer Gesamtsumme von über 975 Millionen Euro bewilligt. Nach 750 Mio. Euro 2009 sind für dieses Jahr wiederum 763 Mio. geplant. Rund 200 ZIM-geförderte Spitzenleistungen werden am 17. Juni auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWi in Berlin gezeigt (www.zim-bmwi.de). Die Veranstalter erwarten bei der Leistungsschau und Kontaktbörse mehr als 1.000 technikinteressierte Besucher &#8211; Fachpublikum aus Industrie und Wissenschaft, aber auch Studenten und Schüler.</p>
<p>Forschungsorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nutzen das technologie- und branchenoffene Hilfsinstrument mit seinen drei Bestandteilen KOOP (Kooperationsförderung), SOLO (einzelbetriebliche Projektförderung) und NEMO (Netzwerkförderung), um die Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise schneller zu überwinden. Die Fördergelder lösen nach Experteneinschätzung einen Innovationsschub aus und sind offenbar effizient angelegt: Erste Analysen zeigen, dass jeder Förder-Euro in drei Jahren nach Projektabschluss 12 Euro Umsatz generiert. Pro Forschungsvorhaben werden zudem im Schnitt fünf Arbeitsplätze neu geschaffen und zehn erhalten.</p>
<p>Die hohe Akzeptanz des Programms erklärt sich auch aus Umfrageergebnissen, wonach die Unternehmen das ZIM als besonders unbürokratisch und effizient einschätzen. Im Länderranking führen mit Stand Anfang Mai Baden-Württemberg (1.500 Projekte/186 Mio. € Fördermittel), Sachsen (1.050/136 Mio. €) und Nordrhein-Westfalen (1.024/125 Mio. €) vor Bayern (888/108 Mio. €) und Berlin (546/78 Mio. €). Mecklenburg-Vorpommern ist ZIM-aktiver als beispielsweise Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen oder das Saarland, das mit 54 Projekten und 6 Mio. € Fördermitteln den letzten Platz belegt.</p>
<p>Im Rahmen des Konjunkturpakets II hatte die Bundesregierung für 2009 und 2010 die „normalen“ Haushaltsmittel für diese Zwecke um insgesamt 900 Mio. € aus dem Investitions- und Tilgungsfonds aufgestockt. Die Förderung einzelbetrieblicher Projekte westdeutscher KMU und solcher von größeren Unternehmen mit bis 1.000 Mitarbeitern ist jedoch  auf den Zeitraum bis 31. Oktober 2011 begrenzt. Diese Befristung kann von betroffenen Unternehmen durch zeitnahe Beantragung, intensiveren Personaleinsatz und kleinere Projekte noch kompensiert werden.</p>
<p><a href="http://www.zim-bmwi.de/veranstaltungen/17.-innovationstag-mittelstand-des-bmwi" target="_blank">http://www.zim-bmwi.de/veranstaltungen/17.-innovationstag-mittelstand-des-bmwi</a></p>
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