
Berlin. Die längeren Laufzeiten für die deutschen Kernkraftwerke sorgen für Streit unter den deutschen Energieversorgern. Während die großen Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall den Atom-Kompromiss der Bundesregierung am Montag im Grundsatz begrüßten, warnten die kommunalen Energieversorger vor einer Zementierung der Marktmacht der Stromriesen. Vertreter aus dem Bereich der erneuerbaren Energien erklärten, durch den Kompromiss seien 100.000 Jobs im Bereich erneuerbarer Energien gefährdet. Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, beklagte eine verpasste Chance zur Stärkung des Wettbewerbs.
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Berlin. Zum Herbstbeginn werden viele deutsche Haushalte wieder mehr für Gas zahlen müssen. Wie das Verbraucherportal toptarif.de am Dienstag berichtete, werden die Gaspreise bei rund jedem zehnten Grundversorger steigen. Insgesamt hätten bereits 74 Unternehmen Tariferhöhungen von bis zu 19,2 Prozent in den kommenden Monaten angekündigt. Dabei könnten die Kosten in einem vierköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden Gas durchschnittlich um 115 bis 238 Euro steigen.
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Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Rückgabemöglichkeiten von Energiesparlampen als unzureichend kritisiert. Sowohl die gesetzlich vorgeschriebenen Sammelstellen in den Kommunen als auch die freiwilligen Initiativen des Handels zur Entsorgung der Lampen seien deutlich begrenzt, teilte die Organisation am Dienstag in Berlin mit.
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Nyborg. Auf dem Weg zu den Verlegearbeiten für die deutsch-russische Erdgaspipeline hat das größte Verlegeschiff der Welt, die «Solitaire», die Ostsee erreicht. Das 300 Meter lange Spezialschiff habe am Samstag die 65 Meter hohe Brücke über den Großen Belt passiert, sagte am Sonntag ein Sprecher des Betreiberkonsortiums Nord Stream AG.
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Berlin. Die Bundesländer haben nun Einsicht in die neuen Regelungen zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Autos. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, wurde der Entwurf der neuen Verordnung zur Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung am Donnerstag an die Länder und die betroffenen Verbände versandt. Ende August oder Anfang September sollen sie in ersten Anhörungen dazu Stellung nehmen können.
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Hamburg. EU-Energiekommissar Günther Oettinger will die Kleinstaaterei bei der Förderung erneuerbarer Energien im Stromsektor beenden. «Wir brauchen einen europäischen Rechtsrahmen, der den Zugang zu den Netzen regelt», sagte Oettinger der «Financial Times Deutschland» (Freitagausgabe). Beim Treffen der EU-Energieminister Anfang September wolle er darüber sprechen, ob es Mindestmengen für die Abnahme von Ökostrom geben soll und wie die Vergütung dafür aussehen könnte. Bisher hat jeder der 27 EU-Mitgliedsstaaten sein eigenes Fördersystem.
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Saarbrücken. Die Stromkonzerne kassieren in diesem Jahr offenbar eine Milliarde Euro zuviel bei ihren Kunden ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Grünen-Bundestagsfraktion, berichtet die «Saarbrücker Zeitung» (Dienstagausgabe). Danach seien die Preise an der Leipziger Strombörse seit 2008 um 30 bis 40 Prozent gesunken.
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3. August 2010 | Veröffentlicht unter:
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Energie - Umwelt

Hamburg. Beim Übergang zu den Erneuerbaren Energien will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Windkraft stärker als bislang fördern. Dem «Hamburger Abendblatt» (Mittwochausgabe) kündigte der Umweltminister an, Investitionen in Windkraftanlagen auf See und auf dem Land zu erleichtern. Die verbesserten Investitionsbedingungen sollen «für die Planung und den Bau der Anlagen, über die Förderung der Einspeisung des Stroms, bis hin zum Netzausbau auf hoher See und der Netzanbindung auf dem Land» gelten, sagte der Minister.
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