
Berlin. Die Energiewende ist aktuell eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Darin waren sich alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion von Haus & Grund Deutschland am 25. Januar in Berlin einig. Die privaten Haus- und Wohnungseigentümer könnten einen großen Beitrag dazu leisten, indem sie Energie effizienter nutzten. “Für die Eigentümer ergeben sich aus diesen Anforderungen enorme Investitionen, die sie meist nur mit einer staatlichen Flankierung leisten können”, erläuterte Jochem Schlotmann, Vizepräsident von Haus & Grund Deutschland.
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Die Subventionen für die im vergangenen Jahr neu installierten Photovoltaikanlagen werden die Stromkunden in den nächsten Jahren mit real etwa 18 Milliarden Euro belasten. Zu diesem Ergebnis kommt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”. Würden alle bereits eingegangenen Förderverpflichtungen zusammengerechnet, sei die 100-Milliarden-Euro-Marke nun überschritten.
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Der Hamburger Windturbinenhersteller Nordex hat im vierten Quartal 2011 ein deutliches Plus beim Auftragseingang verzeichnet. Mit einem Anstieg von 306 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 400 Millionen Euro sei das Neugeschäft im Gesamtjahr um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro geklettert, teilte Nordex am Dienstag mit.
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Angesichts des härter werdenden weltweiten Wettbewerbs auf den Energiemärkten hat EU-Kommissar Günther Oettinger eine Fusion der Energieversorger E.on und RWE ins Gespräch gebracht. “Im Weltmaßstab sind beide nur Regionalliga”, sagte der CDU-Politiker der “Rheinischen Post”. “Will Deutschland in der Weltliga mitspielen, die von Konzernen wie Exxon, Chevron oder Gazprom dominiert wird, brauchen wir einen nationalen Player von entsprechender Größe.”
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DIE FAMILIENUNTERNEHMER befürchten Blackouts in Deutschland und vermehrte wirtschaftliche Schäden durch die immer häufigeren Instabilitäten in den Stromnetzen. „Wir brauchen neben einem schnellen und intelligenten Netzausbau auch einen Vorrang von Grundlast gegenüber den schwankenden Erneuerbaren.
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Strom ist in Deutschland zurzeit billiger zu haben als vor der Atomkatastrophe von Fukushima – zumindest für große Industriekunden und Stromversorger. An der Leipziger Strombörse EEX fiel der Preis für 2013 lieferbaren Strom zum Jahresbeginn auf nur noch rund 52 Euro je Megawattstunde. Dies liegt spürbar unter dem Niveau vor der Atomkatastrophe.
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Der Biosprit-Test bei der Lufthansa ist einem Bericht des NDR zufolge gut ausgefallen. In der Testphase von sechs Monaten flog ein Airbus A321 der Lufthansa viermal täglich mit einem Biosprit-Gemisch in einem der beiden Triebwerke zwischen Hamburg und Frankfurt. Der Verbrauch des Biosprit-Gemischs war dabei geringer als bei herkömmlichem Kerosin, wie das NDR-Magazin “Hamburg Journal” am Mittwoch berichtete.
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Auch das Land mit den meisten Einwohnern weltweit hat erkannt, dass man auf Dauer erneuerbare Energiequellen braucht, um global anerkannt und auch wettbewerbsfähig zu bleiben. Erst kürzlich übernahmen die Chinesen den portugiesischen Stromkonzern mit dem Namen EDP. Mit der Technologie und dem erworbenen Knowhow soll es nun mit Riesenschritten in Richtung Platz eins auf dem Weltmarkt in Sachen Ökostrom gehen.
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4. Januar 2012 | Veröffentlicht unter:
Aktuell,
Energie - Umwelt