
Die Deutsche Bank hat ihren Nettogewinn 2011 fast verdoppelt, aber zum Jahresende rote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich blieben im vergangenen Jahr 4,3 Milliarden Euro, wie die Bank am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Allerdings lief es gegen Ende des Jahres schlecht: Vor Steuern stand den Angaben zufolge im vierten Quartal ein Verlust von 351 Millionen Euro. Nur durch positive steuerliche Effekte kam das Institut noch auf einen Nettogewinn von 186 Millionen Euro.
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Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, hält die Abwertung von neun Euro-Staaten durch die Ratingagentur Standard & Poor’s für überzogen. “Vor 12 oder 18 Monate wären die Warnschüsse berechtigt gewesen”, sagte Hüther am Samstag der Nachrichtenagentur dapd. Jetzt verhielten sich die Euro-Regierungen durchweg glaubwürdiger bei der Haushaltssanierung. Zudem sei eine stärkere Fiskalintegration vereinbart.
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Für einen Bankvorstand gibt Peter Breiter bemerkenswerte Sätze von sich. “Hier wird jeder gleich behandelt, ob er jetzt einen Euro oder eine Million Euro auf dem Konto hat”, sagt der 40-Jährige beispielsweise. Oder: “Wir streben ja nicht danach, groß zu werden.”
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Mitten in der Euro-Schuldenkrise verliert Deutschland an Einfluss in der Europäischen Zentralbank (EZB): Überraschend wird nicht der Deutsche Jörg Asmussen, sondern der Belgier Peter Praet neuer Chefvolkswirt der Notenbank, wie die EZB am Dienstag nach einer Sitzung des Direktoriums in Frankfurt am Main mitteilte. Der frühere Finanzstaatssekretär und Vertraute von Minister Wolfgang Schäuble (CDU) soll sich künftig als “Außenminister” der EZB um die Euro-Rettung kümmern. Die Grünen werteten die Entscheidung als Niederlage für die Bundesregierung.
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Die KfW Bankengruppe bietet spannende Karrierechancen für IT-Fachkräfte: Bis Ende 2012 stellt die Förderbank insgesamt 130 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Konzeption, Entwicklung und den Betrieb ein. Jobs entstehen sowohl am KfW-Hauptsitz in Frankfurt/Main als auch in der Niederlassung Berlin. Der erhöhte Personalbedarf in der KfW resultiert aus einer umfangreichen Modernisierung der IT und veränderten Anforderungen der Bank.
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29. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter:
Aktuell,
Arbeitsmarkt,
Bankenwirtschaft

Die Europäische Zentralbank (EZB) dreht für die angeschlagenen Euro-Banken den Geldhahn auf. Sie will ihnen am (morgigen) Mittwoch unbeschränkte Liquidität für bis zu drei Jahre fast umsonst zur Verfügung stellen. Damit geht sie einen bedeutenden Schritt, der den rund 6.000 registrierten Instituten Planungssicherheit geben und die Kreditvergabe in der Eurozone anregen soll.
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Der Chefvolkswirt des Versicherungskonzerns Allianz, Michael Heise, hat die Beschlüsse des EU-Gipfels als wichtig für den Zusammenhalt der Euro-Zone bezeichnet. Sie seien ein “Schritt in die richtige Richtung der fiskalischen Integration”, der aber keine vorschnelle Vergemeinschaftung nationaler Schulden bringe, sagte Heise dem “Tagesspiegel” (Samstagausgabe). Langfristig würden die Märkte das honorieren.
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12. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter:
Aktuell,
Bankenwirtschaft,
Politik - Wirtschaft

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), wird neuer Chef der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg. Das bestätigte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch in Brüssel. Hoyer wird zum Jahresende Nachfolger des Belgiers Philippe Maystadt.
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2. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter:
Aktuell,
Bankenwirtschaft,
Politik - Wirtschaft