
Hamburg. Die geplanten neuen Eigenkapitalregeln (Basel III) bringen den deutschen Landesbanken offenbar große Probleme. Fast ein Drittel ihres Kernkapitals, insgesamt 17,3 Milliarden Euro, habe Ende 2009 aus sogenanntem Hybridkapital und aus stillen Einlagen bestanden, berichtete «Der Spiegel» am Samstag vorab. Beides wolle der Basler Ausschuss in Zukunft in vielen Fällen nicht mehr als hartes Kernkapital gelten lassen.
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Berlin. Das Bundesfinanzministerium geht nicht davon aus, nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der Belastungstests für die deutschen Banken aktiv werden zu müssen. «Wir rechnen nicht damit, dass wir dort einen Handlungsbedarf für uns feststellen», sagte Ministeriumssprecher Michael Offer am Freitag in Berlin. «Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Erwartung, die wir mit den Zielen des Stresstests verbunden haben, also ein Vertrauen und eine Beruhigung in den Märkten, einkehren wird und insofern das Vertrauen auch zurückkehren kann», erklärte Offer weiter.
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Frankfurt/Main. Die Verbraucherzentrale Hessen sowie die Bundestagsfraktion der Grünen kritisieren, dass die hessischen Banken und Sparkassen die derzeit günstigen Zinsen nicht an die Kunden weitergeben. «Sparkassen und Banken diktieren ungerechtfertigte Zinsen und erzielen auf diese Weise ungerechtfertigte Gewinne auf Kosten ihrer Kunden», sagte Nicole Maisch, verbraucherpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, der «Frankfurter Rundschau» (Freitagausgabe).
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Madrid. Die spanische Bank Santander kauft die 173 deutschen Filialen der SEB-Bank. Der Kaufpreis betrage 555 Millionen Euro, wie die Banco Santander am Montag in Madrid mitteilte. Mit der Transaktion wechseln rund 2000 Mitarbeiter zu Santander. Zu dem Deal gehören den Angaben zufolge auch einige Backoffice-Bereiche wie Verwaltung und Marketing. Durch die Akquisition werde sich die Zahl der Geschäftsstellen der Santander Consumer Bank in Deutschland nahezu verdoppeln.
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Hamburg/Brüssel. Die Bedingungen der sogenannten Stresstests, mit denen die Belastungsfähigkeit der europäischen Kreditinstitute überprüft werden soll, sind laut einem Magazinbericht weniger streng als angenommen. Die Kriterien für die Stresstests seien in hektischen Verhandlungen zwischen der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission und europäischen Bankenaufsehern aufgeweicht worden, berichtet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».
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Osnabrück. Der Bundesverband deutscher Banken sieht im Gegensatz zu Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) keinen Anlass, dass Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise auszurufen. Hauptgeschäftsführer Manfred Weber sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, die wirtschaftliche Entwicklung habe zwar überrascht, letztlich aber hänge der Aufschwung noch am Tropf des Staates und der Europäischen Zentralbank.
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Brüssel. Der Ausschuss der europäischen Bankaufsichtsbehörden wird die Ergebnisse der Stresstests für 91 europäische Banken am 23. Juli veröffentlichen. Wie das Committee of European Banking Supervisors (CEBS) am Mittwochabend mitteilte, handelt es sich bei den betroffenen Finanzinstituten nicht nur um grenzübergreifend tätige, sondern auch um die mit einer bestimmten Bedeutung für nationale Märkte.
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Hamburg. Der Konflikt um die teilweise horrenden Gebühren an Geldautomaten geht in eine neue Runde. Das Bundeskartellamt hat einen gemeinsamen Vorschlag der deutschen Bankenverbände abgelehnt, die Kosten für das Abheben an fremden Geldautomaten auf maximal fünf Euro zu begrenzen. «Der Maximalbetrag ist einfach zu hoch», zitiert die «Financial Times Deutschland» (Mittwochausgabe) einen Sprecher des Amtes. Die Wettbewerbshüter kritisieren in einem Brief an die Bankenverbände, dass sich die Höchstgrenze wie ein Festbetrag auswirken und kaum eine Bank unter diesem Preis bleiben würde.
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