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	<title>Mittelstand-Nachrichten.de &#187; Arbeitsmarkt</title>
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	<description>Onlinemagazin für den Mittelstand - Wirtschaftsnachrichten.</description>
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		<title>KfW sucht IT-Fachkräfte</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/kfw-sucht-it-fachkraefte-2-20111229.html</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 10:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die KfW Bankengruppe bietet spannende Karrierechancen für IT-Fachkräfte: Bis Ende 2012 stellt die Förderbank insgesamt 130 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Konzeption, Entwicklung und den Betrieb ein. Jobs entstehen sowohl am KfW-Hauptsitz in Frankfurt/Main als auch in der Niederlassung Berlin. Der erhöhte Personalbedarf in der KfW resultiert aus einer umfangreichen Modernisierung der IT und veränderten Anforderungen der Bank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jobs entstehen in Frankfurt und Berlin</strong></p>
<p>Die KfW Bankengruppe bietet spannende Karrierechancen für IT-Fachkräfte: Bis Ende 2012 stellt die Förderbank insgesamt 130 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Konzeption, Entwicklung und den Betrieb ein. Jobs entstehen sowohl am KfW-Hauptsitz in Frankfurt/Main als auch in der Niederlassung Berlin. Der erhöhte Personalbedarf in der KfW resultiert aus einer umfangreichen Modernisierung der IT und veränderten Anforderungen der Bank.</p>
<p>„Unsere IT-Mitarbeiter gestalten ganz maßgeblich die Zukunft einer modernen Bank: Sie ermöglichen der KfW die Erfüllung ihrer gewachsenen Förderaufgaben, eine stärkere Kundenorientierung und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben“, sagt Klaus Neumann, Leiter des Bereichs IT der KfW Bankengruppe. Durch den Beginn einer umfangreichen Modernisierungsinitiative mit unterschiedlichen Projektschwerpunkten hat die Bank die Weichen hierfür gestellt und erste Veränderungen auf den Weg gebracht. In den nächsten 5 Jahren wird die KfW jährlich einen signifikanten zweistelligen Millionenbetrag in ihre IT investieren. „Wir suchen jetzt IT-Profis und auch Berufseinsteiger, die sich zutrauen, diesen spannenden Weg mitzugestalten “, so Neumann.</p>
<p>Die KfW bietet dabei Karrierechancen für alle Rollen im IT-Bereich &#8211; angefangen von der Strategie über die Architektur, Softwareentwicklung und Betrieb bis zum Servicemanagement. Während die Konzeption am Frankfurter Hauptsitz der Bank gebündelt ist, ist Berlin das Kompetenzzentrum für Realisierung und Anwendungsbetrieb. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Aktuelle Stellenausschreibungen können auf der Website der Bank abgerufen werden: <a title="www.kfw.de/it-karriere." href="http://www.kfw.de/it-karriere." target="_blank">www.kfw.de/it-karriere.</a></p>
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		<title>E.on will bis zu 3.000 Mitarbeiter in den Vorruhestand schicken</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/e-on-will-bis-zu-3-000-mitarbeiter-in-den-vorruhestand-schicken-20111212.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Energiekonzern E.on treibt den Abbau von weltweit bis zu 11.000 der 80.000 Arbeitsplätze voran: In Deutschland sollen bis zu 3.000 Beschäftigte in den Vorruhestand gehen, bis zu 2.500 Beschäftigte sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, und 500 Stellen sollen durch das Auslaufen befristeter Verträge wegfallen, wie die "Rheinische Post" (Montagausgabe) berichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>500 Stellen sollen durch das Auslaufen befristeter Verträge wegfallen</h2>
<p>Düsseldorf (dapd). Der Energiekonzern E.on treibt den Abbau von weltweit bis zu 11.000 der 80.000 Arbeitsplätze voran: In Deutschland sollen bis zu 3.000 Beschäftigte in den Vorruhestand gehen, bis zu 2.500 Beschäftigte sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, und 500 Stellen sollen durch das Auslaufen befristeter Verträge wegfallen, wie die &#8220;Rheinische Post&#8221; (Montagausgabe) berichtet.</p>
<p>Ein E.on-Sprecher sagte der Zeitung: &#8220;Die Größenordnung des Stellenabbaus in Deutschland wird bei rund 6.000 liegen.&#8221; Zugleich betonte er: &#8220;Wie viele Arbeitsplätze über welches Instrument abgebaut werden, lässt sich noch nicht sagen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>IG Metall ruft zu Warnstreik bei Autoliv auf</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/ig-metall-ruft-zu-warnstreik-bei-autoliv-auf-20111212.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Beschäftigten des Autozulieferers Autoliv in Braunschweig sind heute zu einem Warnstreik aufgerufen. Die IG Metall fordert für die 300 Mitarbeiter eine Arbeitszeitverkürzung auf 37 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>37-Stunden-Woche bei vollen Lohnausgleich verlangt</h2>
<p>Braunschweig (dapd-nrd). Die Beschäftigten des Autozulieferers Autoliv in Braunschweig sind heute zu einem Warnstreik aufgerufen. Die IG Metall fordert für die 300 Mitarbeiter eine Arbeitszeitverkürzung auf 37 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich.</p>
<p>Die Verkürzung der Arbeitszeit sei ein notwendiges Mittel zur Beschäftigungssicherung am Standort Braunschweig. Das Angebot der Arbeitgeberseite kritisiert die IG Metall als &#8220;unzureichend&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten November-Wert seit 20 Jahren</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/arbeitslosigkeit-sinkt-auf-niedrigsten-november-wert-seit-20-jahren-20111130.html</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ungewöhnlich milde Wetter und die noch immer robuste Wirtschaft haben die Arbeitslosigkeit im November erneut deutlich sinken lassen. Die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Menschen nahm im Vergleich zum Vormonat um 24.000 auf 2,713 Millionen ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste November-Wert seit 1991. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang 214.000. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber Oktober um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Noch gute Konjunktur und mildes Wetter begünstigen Neueinstellungen</h1>
<div id="attachment_12706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-12706" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/arbeitslosigkeit-sinkt-auf-niedrigsten-november-wert-seit-20-jahren-20111130.html/arbeitslosigkeit-deutschland"><img class="size-medium wp-image-12706" title="arbeitslosigkeit-deutschland" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/11/arbeitslosigkeit-deutschland-450x286.jpg" alt="Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA)" width="450" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA)</p></div>
<h2>Von Brigitte Caspary</h2>
<p>Das ungewöhnlich milde Wetter und die noch immer robuste Wirtschaft haben die Arbeitslosigkeit im November erneut deutlich sinken lassen. Die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Menschen nahm im Vergleich zum Vormonat um 24.000 auf 2,713 Millionen ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste November-Wert seit 1991. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang 214.000. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber Oktober um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.</p>
<p>&#8220;Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert auch im November von der guten wirtschaftlichen Entwicklung. Es ist keine Eintrübung zu erkennen&#8221;, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt. Er vertrat BA-Chef Frank-Jürgen Weise, der zu Haushaltsberatungen in Berlin weilte. Auch unter Herausrechnung saisonaler Effekte ging die Arbeitslosigkeit im November erneut zurück, und zwar um 20.000.</p>
<h2>Beschäftigung in allen Bundesländern aufgebaut</h2>
<p>Beschäftigung wurde laut Alt in allen Bundesländern und in fast allen Branchen aufgebaut. Aus dem verarbeitenden Gewerbe, den Branchen Verkehr und Logistik sowie Handel, wirtschaftliche Dienstleistungen ohne Zeitarbeit und Bau meldeten sich in den vergangenen elf Monaten weniger Menschen arbeitslos.</p>
<p>Dagegen nahm die Zahl der Jobsuchenden im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Alt erklärte dies mit den Worten: &#8220;Immer mehr Menschen finden hier einen Arbeitsplatz, verlieren ihn aber auch wieder&#8221;.</p>
<p>Gesucht würden vor allem Fachkräfte im Metall- und Elektrobereich, aber auch Maschinenbauer, Logistikfachleute, Verkäufer und Mitarbeiter in Gesundheitsberufen.</p>
<p>Nach BA-Hochrechnungen stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im September im Vergleich zum Vorjahr um 698.000 auf 28,97 Millionen. Dabei entstanden 369.000 neue Vollzeit- und 325.000 neue Teilzeitjobs. Alt sagte, dass fast die Hälfte der Menschen, die neu eingestellt werden, nur befristete Verträge bekämen. Diese Tendenz sei allerdings schon länger zu erkennen.</p>
<h2>80.000 weniger Hartz-IV-Bezieher</h2>
<p>Alt, der im BA-Vorstand für die Grundsicherung, also Hartz IV, zuständig ist, hob hervor, dass auch die Gruppe dieser Leistungsbezieher von der noch guten Konjunktur profitiere. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Hartz-IV-Empfänger sei verglichen mit dem Vorjahr um 80.000 und verglichen mit dem Vormonat um 15.000 auf 1,94 Millionen gesunken. Der größte Teil davon habe eine Arbeit aufgenommen, einige seien aber auch durch Rente oder andere Gründe aus dem Leistungsbezug verschwunden.</p>
<p>Insgesamt erhielten laut Bundesagentur im November 717.000 Menschen Arbeitslosengeld I &#8211; ein Rückgang um 3.000 im Vergleich zum Oktober &#8211; und 4,437 Millionen Menschen Arbeitslosengeld II beziehungsweise Hartz IV. Das waren 39.000 weniger als im Monat zuvor. Die meisten Hartz-IV-Bezieher sind nicht arbeitslos gemeldet, weil sie in der Ausbildung oder sehr niedrig entlohnt erwerbstätig sind, oder weil sie sich um Kinder oder Pflegebedürftige kümmern.</p>
<p>Noch hätten die &#8220;finanzpolitischen Turbulenzen&#8221; nicht in die Realwirtschaft und die Beschäftigung durchgeschlagen, sagte Alt. &#8220;Und wir haben die Hoffnung, dass das auch noch eine Weile so bleibt&#8221;.</p>
<p>Sollte der Winter so milde und schneefrei bleiben wie bisher, dürfte die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr nicht mehr über drei Millionen steigen. Im Januar sei damit aber &#8220;mit einer hohen Wahrscheinlichkeit&#8221; zu rechnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frauenquote Fehlanzeige</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/frauenquote-fehlanzeige-20111117.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 06:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Quoten-Kritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Ramona Pisal]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Juristinnenbund hat den 75 wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Trotz aller Appelle, Richtlinien und geleisteter Selbstverpflichtungen sei der Anteil weiblicher Führungskräfte gerade in Vorständen nach wie vor inakzeptabel niedrig, der Wille zur Besserung selten. Das ist das Fazit einer Umfrage auf den diesjährigen Hauptversammlungen der 30 DAX- und 45 MDAX- und TecDAX-Unternehmen. Die Präsidentin des Juristinnenbundes, Ramona Pisal, stellte die Ergebnisse am Mittwoch in Berlin vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Juristinnen stellen Konzernen vernichtendes Zeugnis aus &#8211; &#8220;signifikant unterrepräsentiert&#8221;</h2>
<p>Berlin (dapd). Der Deutsche Juristinnenbund hat den 75 wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Trotz aller Appelle, Richtlinien und geleisteter Selbstverpflichtungen sei der Anteil weiblicher Führungskräfte gerade in Vorständen nach wie vor inakzeptabel niedrig, der Wille zur Besserung selten. Das ist das Fazit einer Umfrage auf den diesjährigen Hauptversammlungen der 30 DAX- und 45 MDAX- und TecDAX-Unternehmen. Die Präsidentin des Juristinnenbundes, Ramona Pisal, stellte die Ergebnisse am Mittwoch in Berlin vor.</p>
<p>Positiv wurde gewürdigt, dass die meisten Unternehmen gewisse Zielsetzungen für ihre Aufsichtsräte formulierten. So soll der Frauenanteil in den kommenden zwei Wahlperioden im Schnitt auf bis zu 30 Prozent erhöht werden. Anders sieht es der Studie nach bei den Plänen für die Vorstände aus: Der Frauenanteil stagniere bei drei Prozent, der Wille zur Besserung tendiere Richtung Null.</p>
<p>45 Prozent der DAX-Konzerne und 13 Prozent der im MDAX und TecDAX gelisteten Unternehmen nannten lediglich, um wie viel Prozent sie den Anteil weiblicher Führungskräfte im Allgemeinen in den nächsten beiden Wahlperioden steigern wollten. Aus Sicht von Pisal sind das keine angemessenen Ziele. Der Juristinnenbund fordert seit 2007 eine Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen.</p>
<p>Das Argument vieler Quoten-Kritiker, Frauen fehle oftmals die nötige Qualifikation für männertypische Berufe, ließ Pisal nicht gelten. Auch Juristinnen und studierte Wirtschaftswissenschaftlerinnen könnten ein Maschinenbauunternehmen leiten. &#8220;Man muss keinen Bart haben, um Rasierklingen verkaufen zu können&#8221;, sagte sie.</p>
<p>Was Karriereprogramme speziell für Frauen betrifft, halten der Studie zufolge 60 Prozent der DAX-Konzerne ein Angebot bereit; bei den MDAX- und TecDAX-Unternehmen sind es nur 15 Prozent. Die restlichen Firmen hätten diese Angebote mit Verweis auf den Respekt vor gleichen Karrierechancen für Männer und Frauen als überflüssig bezeichnet, hieß es.</p>
<p>Zur Kinderbetreuung nehmen sich Männer mit Führungsaufgabe laut Umfrage bis zu zwei Monate frei für ihr Baby. Frauen bleiben in der Regel drei Monate bis drei Jahre zu Hause. In 21 der 30 DAX-Unternehmen nahmen Männer in Führungspositionen Elternzeit, bei den MDAX- und TecDAX-Unternehmen waren es 27. Angebote zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf bietet jedoch die Mehrheit der befragten Firmen.</p>
<p>Auch europaweit sind Frauen in Führungsetagen deutlich unterrepräsentiert. Je höher die Hierarchie, desto geringer der prozentuale Anteil weiblicher Chefs. &#8220;Obwohl 60 Prozent der Hochschulabsolventen Frauen sind&#8221;, sagte Daniela Bankier, in der EU-Kommission für Beschäftigung und Chancengleichheit verantwortlich. &#8220;Nicht nur angesichts des Fachkräftemangels haben wir hier eine Talentreserve, die es zu nutzen gilt.&#8221;</p>
<p>Einen kleinen Fortschritt konnte Bankier dennoch präsentieren. Während das Verhältnis Frauen und Männer 2005 in den oberen Etagen eins zu neun betrug, standen 2010 einer Frau im Schnitt nur noch 7,5 Männer gegenüber. &#8220;Eine Verbesserung&#8221;, erklärte Bankier. &#8220;Aber das Tempo stimmt nicht.&#8221;</p>
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		<item>
		<title>Familienunternehmer: CDU-Mindestlohn-Beschluss öffnet Tür für politische Löhne</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/familienunternehmer-cdu-mindestlohn-beschluss-oeffnet-tuer-fuer-politische-loehne-20111115.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DIE FAMILIENUNTERNEHMER bewerten den Beschluss des Parteitags der CDU als Einstieg in politische Löhne. „Auch der Kompromiss zwischen der Extremposition der Sozialausschüsse und den parteiinternen Kritikern aus der Wirtschaft öffnet die Tür zu einem politischen Lohnfindungsprozess.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Lutz Goebel: Politische Löhne sind Förderprogramm für Schwarzarbeit und Jugendarbeitslosigkeit</strong><strong> </strong></h2>
<p><strong>Berlin, 15. November 2011.</strong> DIE FAMILIENUNTERNEHMER bewerten den Beschluss des Parteitags der CDU als Einstieg in politische Löhne. „Auch der Kompromiss zwischen der Extremposition der Sozialausschüsse und den parteiinternen Kritikern aus der Wirtschaft öffnet die Tür zu einem politischen Lohnfindungsprozess. Eine Kommissions-Lösung bleibt durch die Zusammensetzung ihrer Mitglieder immer durch die Politik massiv beeinflussbar. Der CDU-Beschluss wirft mehr Fragen auf, als er beantworten kann: Entscheidet die Kommission bindend oder gibt sie nur Empfehlungen ab? Wie wird abgestimmt, nach Mehrheit oder einstimmig? Wer gibt in Pattsituationen den Ausschlag? Das Bundesarbeitsministerium? Poltische Löhne sind ein Förderprogramm für mehr Schwarzarbeit und führen zu höherer Dauerarbeitslosigkeit. Beides hat gravierende Folgen für die gesamte Gesellschaft. Gerade für niedrigqualifizierte Menschen und für Jugendliche wird damit die Schwelle in eine reguläre Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt erhöht. Die immer wieder angeführten Länder mit Mindestlöhnen, Frankreich, Großbritannien und Spanien, sind mit ihrer besonders hohen Jugendarbeitslosigkeit Beispiel dafür, dass politische Löhne mehr schaden als nützen“, kritisierte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.</p>
<p>Darüber hinaus sollen mit den durch die Kommission identifizierten Lohnuntergrenzen, die sogenannten „weißen Flecken“ auf der Tariflandkarte beseitigt werden. Die Lohnuntergrenzen in den einzelnen Branchen würden somit auch für Unternehmen gelten, die nicht tarifgebunden sind, da sie für allgemeinverbindlich erklärt werden würden. Dies würde die im Grundgesetz festgeschriebene Koalitionsfreiheit beschneiden. Denn: Unternehmen haben nicht nur das Recht, sich einem Arbeitgeberverband anzuschließen (positive Koalitionsfreiheit) sondern auch das Recht Tarifverträgen fern zu bleiben (negative Koalitionsfreiheit).</p>
<p>Konkret: Legt die Mindestlohnkommission für das Friseurhandwerk einen Mindestlohn von 7 Euro pro Stunde im Osten Deutschlands fest, müsste der Inhaber des Friseurladens in Frankfurt an der Oder diesen Lohn zahlen, obwohl er vielleicht nur 5 Euro pro Stunde zahlen kann. Der Friseurladen-Inhaber zahlt diese geringe Löhne nicht um Lohndumpings zu betreiben, sondern weil er möglicherweise seinen Kunden keine teureren Haarschnitte anbieten kann. Bei einer Lohnuntergrenze muss er dann überlegen, ob er entlassen muss.</p>
<p>DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mindestlohnregelungen im Überblick</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/mindestlohnregelungen-im-ueberblick-20111107.html</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 11:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Minijob]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen allgemeinen Mindestlohn für alle Arbeitnehmer gibt es in Deutschland (noch) nicht. Allerdings wurde mittlerweile für immerhin 2,8 Millionen Beschäftigte in elf Branchen ein verbindlicher Stundenlohn durch das Arbeitnehmer-Entsendegesetz festgelegt. Er reicht von 7,00 Euro für Wachleute in Ostdeutschland bis zu 13,40 Euro für Fachwerker im westdeutschen Baugewerbe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Von Hendrik Roggenkamp</h2>
<p>Einen allgemeinen Mindestlohn für alle Arbeitnehmer gibt es in Deutschland (noch) nicht. Allerdings wurde mittlerweile für immerhin 2,8 Millionen Beschäftigte in elf Branchen ein verbindlicher Stundenlohn durch das Arbeitnehmer-Entsendegesetz festgelegt. Er reicht von 7,00 Euro für Wachleute in Ostdeutschland bis zu 13,40 Euro für Fachwerker im westdeutschen Baugewerbe. Eine aktuelle Übersicht gibt es beim Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung unter <a href="http://www.boeckler.de/pdf/ta_mindestloehne_aentg.pdf" target="_blank">www.boeckler.de/pdf/ta_mindestloehne_aentg.pdf</a>.</p>
<p>Mindestlöhne beziehen sich grundsätzlich auf den regulären Brutto-Stundenlohn. Zuschläge, beispielsweise für Akkord-, Schicht- oder Feiertagsarbeit, muss der Arbeitgeber zusätzlich zahlen. Bei Minijobbern darf der vereinbarte Nettolohn nicht unter dem Mindestlohn liegen. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz schließt aus, dass Arbeitnehmer auf ihren Mindestlohnanspruch verzichten können. Auch Betriebsvereinbarungen oder tarifvertragliche Regelungen, die den Mindestlohn unterschreiten, sind ungültig.</p>
<p>Grundsätzlich haben alle Beschäftigten einer Branche mit festgelegter Lohnuntergrenze unabhängig von ihrem arbeitsrechtlichen Status einen Anspruch auf den Mindestlohn. So spielt es keine Rolle, ob der Arbeitnehmer voll- oder teilzeitbeschäftigt ist, ob er einen festen oder einen befristeten Arbeitsvertrag oder nur einen Minijob hat. Auch für Zeitarbeitnehmer, Aushilfen oder aus dem Ausland entsandte Beschäftigte gelten die Mindestlöhne. Ausgenommen sind allein Auszubildende.</p>
<h2>Klage vor Arbeitsgericht möglich</h2>
<p>Zeitarbeitnehmer müssen darauf achten, dass sie den richtigen Mindestlohn bekommen. Denn einerseits gilt für sie künftig nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz eine Lohnuntergrenze von 7,89 Euro in West- beziehungsweise 7,01 Euro in Ostdeutschland. Muss der Arbeitgeber, an den sie verliehen werden, jedoch selbst einen höheren Mindestlohn zahlen, haben auch Leiharbeitnehmer Anspruch auf diesen Lohn. Wer beispielsweise als Zeitarbeitnehmer in der Altenpflege eingesetzt wird, muss auch den Pflege-Mindestlohn bekommen.</p>
<p>Zahlen Arbeitgeber trotz rechtlicher Verpflichtung weniger als den Mindestlohn, können Arbeitnehmer die Auszahlung beim Arbeitsgericht einklagen. Eine Klage ist auch rückwirkend möglich. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz schreibt vor, dass der Anspruch auf Auszahlung des Mindestlohns frühestens nach sechs Monaten verfällt. In einigen Tarifverträgen gelten allerdings längere Verfallsfristen.</p>
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		<title>Rechtstipp: Bis zu 260 Arbeitsstunden pro Monat sind erlaubt</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 07:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rechtstipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Arbeitsvertrag, der einen festen Monatslohn für eine Arbeitszeit von "bis zu" 260 Stunden vorsieht, verstößt nicht gegen das Arbeitszeitgesetz. Entsprechend können sich Arbeitgeber nicht auf die zulässige Stundenzahl berufen und den Monatslohn mit der Begründung herabsetzen, dass die vereinbarte Arbeitszeit gesetzeswidrig sei, wie das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschied.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-12259" href="http://www.mittelstand-nachrichten.de/rechtstipp-bis-zu-260-arbeitsstunden-pro-monat-sind-erlaubt-20111107.html/fotolia_24951989_s-livestockimages"><img class="aligncenter size-full wp-image-12259" title="Fotolia_24951989_S---livestockimages" src="http://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_24951989_S-livestockimages.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Ein Arbeitsvertrag, der einen festen Monatslohn für eine Arbeitszeit von &#8220;bis zu&#8221; 260 Stunden vorsieht, verstößt nicht gegen das Arbeitszeitgesetz. Entsprechend können sich Arbeitgeber nicht auf die zulässige Stundenzahl berufen und den Monatslohn mit der Begründung herabsetzen, dass die vereinbarte Arbeitszeit gesetzeswidrig sei, wie das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschied.</p>
<p>Damit gaben die Richter der Klage eines Lkw-Fahrers statt, der ausstehenden Arbeitslohn von rund 1.270 Euro von seinem Arbeitgeber eingefordert hatte. Der Kläger arbeitete seit 1999 auf Grundlage eines Arbeitsvertrags, der für monatlich &#8220;bis zu&#8221; 260 Arbeitsstunden eine Vergütung von zuletzt 2.045 Euro vorsah. Im August 2010 setzte der beklagte Arbeitgeber die vertragliche Arbeitszeit auf 208 Stunden fest. Da der Stundenlohn unverändert blieb, sank der feste Monatslohn deutlich.</p>
<p>Das Arbeitsgericht Eberswalde wies die gegen die Änderung gerichtete Klage des Lkw-Fahrers in erster Instanz ab. Da der ursprüngliche Arbeitsvertrag mit einer Arbeitszeit von 260 Stunden gegen die gesetzlich zulässige monatliche Höchstarbeitszeit von 208 Stunden verstoße, sei die Anpassung der Arbeitszeit und damit auch des Entgelts notwendig gewesen.</p>
<p>Die Richter am Landesarbeitsgericht folgten dieser Argumentation jedoch nicht. So seien im Vertrag die 260 Monatsstunden gerade nicht als regelmäßige, sondern nur als ausnahmsweise mögliche Arbeitszeit festgelegt. Damit sei der Vertrag nicht rechtswidrig.</p>
<p>(Aktenzeichen: 6 Sa 932/11)</p>
<p>Foto: © liveostockimages &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Zeitschriftenredakteure bekommen mehr Geld</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 08:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dapd</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die etwa 9.000 Zeitschriftenredakteure in Deutschland erhalten ab kommendem Jahr mehr Geld. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) einigte sich mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nach zwölfstündigen Verhandlungen am frühen Freitagmorgen darauf, die Gehälter der Zeitschriftenredakteure ab 1. Januar 2012 um 1,5 Prozent zu erhöhen, wie ein DJV-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd sagte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Arbeitnehmer und Verleger einigen sich auf Wiedereinsetzung des gekündigten Manteltarifs</h2>
<p>Berlin (dapd). Die etwa 9.000 Zeitschriftenredakteure in Deutschland erhalten ab kommendem Jahr mehr Geld. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) einigte sich mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nach zwölfstündigen Verhandlungen am frühen Freitagmorgen darauf, die Gehälter der Zeitschriftenredakteure ab 1. Januar 2012 um 1,5 Prozent zu erhöhen, wie ein DJV-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd sagte.</p>
<p>Außerdem sollten die Redakteure im Februar 2013 eine Einmalzahlung von 350 Euro erhalten &#8211; Volontäre 175 Euro, sagte der Sprecher. Der Ende 2009 gekündigte der Manteltarifvertrag werde unverändert wieder in Kraft gesetzt und solle frühestens zum Jahresende 2013 gekündigt werden können. Der Tarifvertrag zur Altersversorgung sei frühestens zum Ende des Jahres 2013 kündbar. Das Verhandlungsergebnis steht bis zum 30. November unter Erklärungsvorbehalt.</p>
<p>DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring sprach von einem &#8220;akzeptablen Kompromiss nach einer viel zu langen Hängepartie&#8221;. Es sei gelungen, die Verlegerforderung zur Senkung des Tarifniveaus abzuwehren und die Flächentarifverträge zu erhalten. Der Preis dafür sei eine nur moderate Gehaltsanhebung. Die Gespräche mit dem VDZ waren im April 2010 nach der vierten Runde ohne Ergebnis vertagt worden.</p>
<p>Ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel sagte, falls man nur die Tariferhöhung betrachte, wäre das Verhandlungsergebnis nicht akzeptabel. Hauptziel sei jedoch die Wiederinkraftsetzung des Manteltarifvertrages gewesen. &#8220;Es ist ein klarer Erfolg, dass wir die tiefen Einschnitte, die die Verleger durchsetzen wollten, verhindert haben&#8221;, sagte er.</p>
<p>Für die 14.000 Redakteure an Tageszeitungen hatten die Tarifparteien im August nach zähen Verhandlungen einen Abschluss erzielt. Vereinbart wurde eine Einmalzahlung von jeweils 200 Euro zum 1. Oktober 2011 und zum 1. Februar 2013. Außerdem steigen die Gehälter zum 1. Mai 2012 linear um 1,5 Prozent.</p>
<p>Am Donnerstag hatten die Zeitschriftenverlage im zweiten Jahr hintereinander konjunkturelle Fortschritte vermeldet. VDZ-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Fürstner verwies auf eine Herbst-Umfrage unter mehr als 100 Verlagen, derzufolge Umsatz, Gewinn und Beschäftigung 2011 leicht gestiegen sind &#8211; aber noch lange nicht das Niveau von 2008 erreicht haben. Der Inlandsumsatz lag seinerzeit bei rund 7,7 Milliarden Euro. Für 2012 werde kein Einbruch der Konjunktur erwartet, jedoch ein geringeres Umsatzwachstum als die 1,4 Prozent in diesem Jahr, sagte Fürstner. Die Gesamtzahl der erfassten Titel stieg von 1997 bis 2011 von knapp 1.100 auf 1.600.</p>
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		<title>Bergisches Land: Arbeitslosigkeit sinkt wie erwartet &#8211; Stellenangebot bleibt stabil</title>
		<link>http://www.mittelstand-nachrichten.de/bergisches-land-arbeitslosigkeit-sinkt-wie-erwartet-stellenangebot-bleibt-stabil-20110929.html</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven-Oliver Rüsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Oberberg]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitslosenzahl Oberberg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bergisch Gladbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Als sich in den Vormonaten vermehrt jüngere Arbeitnehmer/innen in denÜbergangsphasen Schule/Beruf bzw. Ausbildung/Arbeit arbeitslos meldeten,prognostizierte die Agentur einen baldigen Rückgang. Dies hat sich im Septemberbestätigt.Die Zahl der Arbeitslosen sank im September um 989 oder 4,1 Prozent auf 23.242und unterschritt dabei den Vorjahresstand um 1.566 oder 6,3 Prozent. Dabei ging dieZahl der Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren um 469 oder 15,7 Prozent auf2.513 zurück und lag damit um 270 oder 9,7 Prozent unter dem Stand vom September2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bergisch Gladbach / Gummersbach. Als sich in den Vormonaten vermehrt jüngere Arbeitnehmer/innen in denÜbergangsphasen Schule/Beruf bzw. Ausbildung/Arbeit arbeitslos meldeten,prognostizierte die Agentur einen baldigen Rückgang. Dies hat sich im Septemberbestätigt.Die Zahl der Arbeitslosen sank im September um 989 oder 4,1 Prozent auf 23.242und unterschritt dabei den Vorjahresstand um 1.566 oder 6,3 Prozent. Dabei ging dieZahl der Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren um 469 oder 15,7 Prozent auf2.513 zurück und lag damit um 270 oder 9,7 Prozent unter dem Stand vom September2010. </strong></p>
<p>Vor einem Jahr war die Arbeitslosenquote der Berufsanfänger mit 6,9Prozent noch etwas höher als die Gesamtquote von 6,8 Prozent; mittlerweile unterschreitetsie mit 6,2 Prozent die allgemeine Quote von 6,4 Prozent. „Es ist eine absolutsaisonübliche Entwicklung, dass sich vor den Ferien junge Leute zwischen ihrenverschiedenen Ausbildungsphasen arbeitslos melden und sich nach den Ferien ausder Arbeitslosigkeit verabschieden, weil sie entweder eine Arbeitsstelle antreten, einebetriebliche Ausbildung beginnen, ein Studium oder eine andere schulische Ausbildungstarten“, so Anna Artmann, Geschäftsführerin des operativen Bereichs derAgentur für Arbeit Bergisch Gladbach.Aktuell harren 3.068 Arbeitsplätze der Besetzung, dabei ist der Anteil der Stellen, diebereits sechs Monate und länger vakant sind binnen Jahresfrist von 4,7 Prozent auf 9,3 Prozent gestiegen. Bei der Personalauswahl in den Betrieben bleiben nach wievor bestimmte Personengruppen unberücksichtigt. Die Arbeitslosenzahl der Generation„50plus“ stieg entgegen der Gesamtentwicklung um 40 auf 7.472 und liegt 0,5Prozent knapp über dem Vorjahresstand. Dabei ist der Qualifikationsgrad dieser Generationmit 51,6 Prozent deutlich höher als in allen anderen Altersgruppen, es lohntsich also, qualifizierte Kräfte gezielt auch in diesem Segment zu suchen.Im Laufe des Monats meldeten sich 4.608 Männer und Frauen erstmals oder erneutarbeitslos, dies waren 901 oder 16,4 Prozent weniger als im August. Dabei gab esnicht nur weniger Arbeitslosmeldungen von Ausbildungsabsolventen oder -abbrechern, sondern auch weniger nach Arbeitsplatzverlusten. Gleichzeitig konnten5.607 Personen aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden, dabei nahmen 1.775 eine Erwerbstätigkeitauf und 1.488 begannen eine schulische oder betriebliche Ausbildungbzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme.„Diese umfangreichen Zu- und Abgänge zeigen, dass die Arbeitslosigkeit keine starreGröße ist. Rein rechnerisch erneuert sich der Arbeitslosenbestand in weniger als fünfMonaten“, erläutert Anna Artmann. „Auch dies ist ein Zeichen der wachsenden Volatilitätder Märkte, denn dadurch, dass sich die Veränderungsprozesse schneller undmit größeren Ausschlägen vollziehen, sind auf betrieblicher Seite flexible Reaktionsmöglichkeitenerforderlich. So nehmen auch atypische Beschäftigungsformen zu, wiebefristete Arbeit, geringfügige Beschäftigung und Zeitarbeit.</p>
<p>“Je länger die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung anhält, umso mehr können auch Arbeitsloseaus der Grundsicherung wieder ins Erwerbsleben einmünden. So konntenseit Jahresanfang 5.105 dieses Personenkreises eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarktaufnehmen, 296 oder 6,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.Das Verbleibsrisiko für diesen Personenkreis ist jedoch nach wie vor höher alsfür die Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung. Von den 23.242 Arbeitslosen imSeptember entfielen 7.338 auf den Kundenkreis der Agentur für Arbeit, 1.486 oder16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, und 15.904 auf den Kundenkreis der Jobcenter,80 oder 0,5 Prozent weniger.</p>
<p>Der Stellenbestand lag September 2011 mit 3.068 Arbeitsstellen zwar nur unwesentlichüber dem Bestand vom August (+15 oder +0,5 Prozent) jedoch recht deutlichüber dem vom September 2010 (+940 oder +44,2 Prozent). 2.893 Stellen boten einesozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In 2.509 Fällen soll ein unbefristetes Arbeitsverhältnisbegründet werden. Jede achte Stelle bot eine Teilzeitbeschäftigung.Nach wie vor prägen die Zeitarbeitsunternehmen das Stellenangebot, sie vereinenmit 1.390 offenen Arbeitsstellen 45,3 Prozent des Gesamtangebots. Aktuell suchendie Betriebe und Verwaltungen der Region insbesondere Altenpflegefachkräfte,</p>
<div id="_mcePaste">9,3 Prozent gestiegen. Bei der Personalauswahl in den Betrieben bleiben nach wie</div>
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<div id="_mcePaste">bzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme.</div>
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<div id="_mcePaste">Größe ist. Rein rechnerisch erneuert sich der Arbeitslosenbestand in weniger als fünf</div>
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<div id="_mcePaste">mit größeren Ausschlägen vollziehen, sind auf betrieblicher Seite flexible Reaktionsmöglichkeiten</div>
<div id="_mcePaste">erforderlich. So nehmen auch atypische Beschäftigungsformen zu, wie</div>
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<div id="_mcePaste">Je länger die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung anhält, umso mehr können auch Arbeitslose</div>
<div id="_mcePaste">aus der Grundsicherung wieder ins Erwerbsleben einmünden. So konnten</div>
<div id="_mcePaste">seit Jahresanfang 5.105 dieses Personenkreises eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt</div>
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<div id="_mcePaste">16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, und 15.904 auf den Kundenkreis der Jobcenter,</div>
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<div id="_mcePaste">über dem vom September 2010 (+940 oder +44,2 Prozent). 2.893 Stellen boten eine</div>
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<div id="_mcePaste">die Betriebe und Verwaltungen der Region insbesondere Altenpflegefachkräfte,</div>
<p>9,3 Prozent gestiegen. Bei der Personalauswahl in den Betrieben bleiben nach wievor bestimmte Personengruppen unberücksichtigt. Die Arbeitslosenzahl der Generation„50plus“ stieg entgegen der Gesamtentwicklung um 40 auf 7.472 und liegt 0,5Prozent knapp über dem Vorjahresstand. Dabei ist der Qualifikationsgrad dieser Generationmit 51,6 Prozent deutlich höher als in allen anderen Altersgruppen, es lohntsich also, qualifizierte Kräfte gezielt auch in diesem Segment zu suchen.Im Laufe des Monats meldeten sich 4.608 Männer und Frauen erstmals oder erneutarbeitslos, dies waren 901 oder 16,4 Prozent weniger als im August. Dabei gab esnicht nur weniger Arbeitslosmeldungen von Ausbildungsabsolventen oder -abbrechern, sondern auch weniger nach Arbeitsplatzverlusten.</p>
<p>Gleichzeitig konnten5.607 Personen aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden, dabei nahmen 1.775 eine Erwerbstätigkeitauf und 1.488 begannen eine schulische oder betriebliche Ausbildungbzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme.„Diese umfangreichen Zu- und Abgänge zeigen, dass die Arbeitslosigkeit keine starreGröße ist. Rein rechnerisch erneuert sich der Arbeitslosenbestand in weniger als fünfMonaten“, erläutert Anna Artmann. „Auch dies ist ein Zeichen der wachsenden Volatilitätder Märkte, denn dadurch, dass sich die Veränderungsprozesse schneller undmit größeren Ausschlägen vollziehen, sind auf betrieblicher Seite flexible Reaktionsmöglichkeitenerforderlich. So nehmen auch atypische Beschäftigungsformen zu, wiebefristete Arbeit, geringfügige Beschäftigung und Zeitarbeit.“Je länger die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung anhält, umso mehr können auch Arbeitsloseaus der Grundsicherung wieder ins Erwerbsleben einmünden. So konntenseit Jahresanfang 5.105 dieses Personenkreises eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarktaufnehmen, 296 oder 6,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.Das Verbleibsrisiko für diesen Personenkreis ist jedoch nach wie vor höher alsfür die Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung.</p>
<p>Von den 23.242 Arbeitslosen imSeptember entfielen 7.338 auf den Kundenkreis der Agentur für Arbeit, 1.486 oder16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, und 15.904 auf den Kundenkreis der Jobcenter,80 oder 0,5 Prozent weniger.Der Stellenbestand lag September 2011 mit 3.068 Arbeitsstellen zwar nur unwesentlichüber dem Bestand vom August (+15 oder +0,5 Prozent) jedoch recht deutlichüber dem vom September 2010 (+940 oder +44,2 Prozent). 2.893 Stellen boten einesozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In 2.509 Fällen soll ein unbefristetes Arbeitsverhältnisbegründet werden. Jede achte Stelle bot eine Teilzeitbeschäftigung.Nach wie vor prägen die Zeitarbeitsunternehmen das Stellenangebot, sie vereinenmit 1.390 offenen Arbeitsstellen 45,3 Prozent des Gesamtangebots. Aktuell suchendie Betriebe und Verwaltungen der Region insbesondere Altenpflegefachkräfte, Kommissionierer (fast ausschließlich über Zeitarbeitsunternehmen), Elektroinstallateure,Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Industriemechaniker,Tischler, Zerspanungsmechaniker Drehtechnik und Gabelstaplerfahrer.</p>
<p>Die günstige Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr wird dabei noch unterzeichnet,weil der statistische Entlastungseffekt durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischerMaßnahmen geringer ist als vor einem Jahr. Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen,Aktivierungsseminaren oder in Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren unddeshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden, lag im September 2011 mit 7.390 um2.247 oder 23,3 Prozent niedriger als vor einem Jahr.Regionale Entwicklung in den KreisenHinweis: Aussagen zu den Geschäftsstellenbezirken finden Sie im beigefügten Arbeitsmarktreport.Die aktuell günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt erstreckte sich über den gesamtenBezirk. Die noch günstige Konjunkturlage in Verbindung mit dem Abbau derJugendarbeitslosigkeit durch den Übergang in die berufliche Ausbildung bzw. Schuleund Studium führten zu einem aktuellen Rückgang der Arbeitslosigkeit, der deutlichüber dem langjährigen Mittel der Entwicklung liegt. Im Jahresvergleich hat sich dieArbeitslosigkeit in beiden Landkreisen verringert, aber in Leverkusen dagegen verfestigt.Mit einem Rückgang um 343 oder 3,9 Prozent auf 8.522 startete der oberbergischeArbeitsmarkt in den Herbst. Der Vorjahresstand wurde dabei um 1.015 oder 10,6Prozent unterschritten.</p>
<p>Die aktuelle Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent hat nunmehrden niedrigsten Stand in diesem Jahr erreicht, im Vormonat lag sie noch bei 6,2 Prozentund vor einem Jahr bei 6,7 Prozent.Fast die Hälfte der aktuellen Entlastung entfiel auf die rückläufige Entwicklung der Arbeitslosigkeitder Berufsanfänger (980), der Rest demnach bei den mittleren und älterenArbeitslosengruppen. Bemerkenswert ist, dass zumindest die oberbergischen Betriebeden Wert älterer Arbeitnehmer erkannt haben. Denn hier unterschreitet die Zahlder Arbeitslosen der Generation „50plus“ mit 2.797 den Vorjahresstand um 121 oder4,1 Prozent. Aber nach wie vor bleibt die Arbeitslosenquote für diesen Personenkreismit 7,1 Prozent höher als im Durchschnitt.Rückläufige Arbeitslosenzahlen entstanden im Oberbergischen Kreis sowohl im Bereichder Arbeitslosenversicherung (-222 oder -7,1 Prozent auf 2.896) als auch im Bereichder Grundsicherung (-121 oder -2,1 Prozent auf 5.626).</p>
<p>Trotz eines ausgeprägten Bedarfs an qualifiziertem Personal bleiben schwerbehinderteMenschen von der Aufwärtsentwicklung am Arbeitsmarkt noch ausgespart. Soblieb die Zahl ihrer Arbeitslosen im Kreisgebiet mit 657 nicht nur auf dem Augustniveau(655), sondern überschritt auch den Vorjahresstand um 30 oder 4,8 Prozent.Die Arbeitskräftenachfrage hat im Oberbergischen Kreis &#8211; vor allem im Nordkreis -etwas nachgelassen, dabei waren vor allem Stellen bei Zeitarbeitsunternehmen betroffen;sie erhielten nicht immer Folgeaufträge ihrer Auftraggeber. Aktuell umfasstdas Stellenangebot im Kreis 1.237 freie Arbeitsstellen, 33 oder 2,6 Prozent wenigerals im Vormonat. Im Vergleich zum September 2010 wuchs dieses Angebot jedochum 467 oder 60,6 Prozent. Die Betriebe und Verwaltungen im Kreisgebiet suchenneben Produktionshelfern auch Elektroinstallateure, Schweißer, Altenpfleger, Tischler,Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, ZerspanungsmechanikerDrehtechnik sowie Industriemechaniker.Arbeitsaufnahmen und der vermehrte Beginn von betrieblichen und schulischen Ausbildungsgängenprägten auch im Rheinisch-Bergischen Kreis die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung.Nach 1.580 Arbeitslosmeldungen und 2.002 Abmeldungen sankdie Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen im September um 413 oder 4,6 Prozentauf 8.496. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 573 oder 6,3 Prozent weniger Arbeitslose.Die Arbeitslosenquote liegt mit 6,1 Prozent nun gleichauf mit der des OberbergischenKreises.</p>
<p>Im August betrug sie noch 6,4 Prozent und vor einem Jahr 6,5 Prozent.Trotz des großen Einflusses durch den Ausbildungsbeginn auf die Entwicklung entfielen56,4 Prozent des Gesamtrückgangs im September auf die Arbeitslosen ab 25 bis50. Im Vergleich mit dem September 2010 bleibt aber die Generation „50plus“ von einempositiven Verlauf ausgeschlossen, denn ihre Arbeitslosenzahl lag mit 2.884 um32 oder 1,1 Prozent höher.Im Rheinisch-Bergischen Kreis sank die Arbeitslosigkeit nicht nur im Bereich der Arbeitslosenversicherung(-269 oder -8,7 Prozent auf 2.814) sondern auch im Bereichder Grundsicherung (-144 oder -2,5 Prozent auf 5.682).Aktuell hat das Stellenangebot im Kreisgebiet noch zugelegt. Dabei gab es im industriellgeprägten Nordkreis einen Rückgang, während im Altkreis das Stellenangebotwuchs. Im September boten die Betriebe im Rheinisch-Bergischen Kreis 1.125 freieArbeitsstellen an, 19 oder 1,7 Prozent mehr als im August und 252 oder 28,9 Prozentmehr als vor Jahresfrist. Aktuell suchen die hiesigen Betriebe insbesondereKommissionierer (über Zeitarbeitsunternehmen), Altenpflegekräfte, Gabelstaplerfahrer, Friseure, Erzieher, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie ZerspanungsmechanikerDrehtechnik.Vor allem durch den verstärkten Übergang in die berufliche Ausbildung bzw. Schuleund Studium sank in Leverkusen im September die Zahl der Arbeitslosen um 233oder 3,6 Prozent auf 6.224. Der Stand des Vorjahres wurde aber noch knapp um 22oder 0,4 Prozent überschritten, da insbesondere für arbeitslose Frauen in der Grundsicherungkaum neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Stadt entstehen. Von den6.224 Arbeitslosen entfielen 1.628 auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung und4.596 auf den der Grundsicherung. Die Arbeitslosenquote liegt nunmehr bei 7,7 Prozentnach 8,0 Prozent im August und 7,6 Prozent im September 2010.In den letzten vier Wochen konnten insbesondere die Berufsanfänger die positiveEntwicklung nutzen, jedoch zeigt der Vorjahresvergleich für nahezu alle Personengruppeneine gestiegene Arbeitslosigkeit. Dies trifft insbesondere für die Generation„50plus“ zu, deren Zahl mit 1.791 um 129 oder 7,8 Prozent den Stand vom September2010 überschritt. Mehr Arbeitslose gab es auch bei den Berufsanfängern mit einemJahreszuwachs um 33 oder 4,3 Prozent auf 799. Diese Entwicklung beschränktesich aber auf diejenigen aus der Grundsicherung.Das Stellenangebot der Leverkusener Wirtschaft ist deutlich umfänglicher als im Vorjahr,denn mit 706 freien Arbeitsstellen wurde der Vorjahresstand um 221 oder 45,6Prozent übertroffen. Das derzeitige Angebot erstreckt sich über 228 unterschiedlicheBerufe. Besonders suchen die Betriebe und Verwaltungen Altenpflegekräfte, Chemikanten,Informatiker, Sicherheitskräfte, Elektroinstallateure, Maler und Lackierer sowieServicekräfte in der Gastronomie.</p>
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